aus der Kinderbibel:
Die Israeliten waren eine Gruppe von Menschen, die lange vor uns in einem Land namens Kanaan lebten. Sie hatten eine besondere Geschichte mit Gott und glaubten fest an ihn. Nachdem sie aus einem schweren Zeitraum in Ägypten weggegangen waren, zogen sie in das versprochene Land. Dort machten sie sich eigenes kleines Land: sie bauten Städte, arbeiteten das Feld und führten ihre Regeln, damit alles gut funktioniert. Sie hatten viele Geschichten über Mut, Freundschaft und Zusammenhalt, und sie erzählten sich oft von Gott und von Wundern, die ihnen geholfen haben. Jerusalem wurde zu einer wichtigen Stadt für sie. Manchmal gab es Kämpfe mit Nachbarn, aber sie lernten auch viel zusammen und bauten eine Gemeinschaft auf.
„So zogen die Israeliten sechs Tage lang um die Stadtmauer von Jericho und kehrten in der Nacht zu ihrem Lager zurück. Am siebten Tag zogen sie sieben Mal um die Stadt. Beim siebten Mal bliesen die Priester auf den Trompeten und auf Josuas Zeichen hoben die Leute ein lautes Geschrei an. Die Stadtmauern stürzten ein und das Volk Israel eroberte die Stadt. Nur Rahab und ihre Familie wurden verschont. Es wurden Feuer gelegt und die Stadt brannte bis auf den Boden nieder. Dies war Josuas erster Erfolg in Kanaan. Unter seiner Führung eroberten die Israeliten nach und nach das Gelobte Land.
Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.
(Johannes Rau)