Der Osterhase Lino
Es war einmal ein kleiner Osterhase namens Lino. Jedes Jahr versteckte er Eier, damit die Kinder lachen und suchen konnten. Dieses Mal spürte Lino jedoch eine leise Angst: Jemand könnte die Eier davontragen oder sie an versteckte Orte bringen, die schwer zu finden wären. Seine Freundin Mimi, eine flinke Hummel, bemerkte seine Sorgen und sagte: “Gemeinsam finden wir sicher die besten Verstecke.” Sie zeichneten eine einfache Karte des Waldes: hinter dem lachenden Moosbaum, unter dem schmalen Stein, der wie ein kleines Boot aussieht, und zwischen zwei bunten Blumensträußen. Mimi summte fröhlich vor sich hin und half beim Überlegen, wo die Eier am besten versteckt werden könnten, damit die Kinder sie gut finden, aber auch stolz darauf sind, dass sie sie gemeinsam entdeckt haben. Am Ostertag kamen Kinder aus allen Ecken des Waldes herbei, riefen fröhlich “Ostern!” und sammelten sich mit Körbchen und Taschenlampen um Linos Verstecke. Die Suche begann, und jeder zeigte Geduld und Freundlichkeit. Einige Kinder halfen ein anderes, zeigten auf eine Spur, andere teilten ihre Ideen, wo noch ein Ei versteckt sein könnte. Schon bald lagen die ersten Eier in den Körben, doch der wahre Zauber lag nicht nur im Finden der meisten Eier, sondern in dem gemeinsamen Erlebnis. Die Kinder lachten und freuten sich, während sie suchten. Lino sah, wie stark das Band zwischen ihnen war, weil sie zusammenarbeiteten und freundlich zueinander blieben. Als der Tag zu Ende ging und die Sonne sanft unterging, wussten alle, dass der wahre Sinn des Osterfestes weniger im Verstecken und Suchen lag, sondern in der Freude des Miteinanders, in dem Funken Freundschaft und Hilfsbereitschaft in den Herzen der Kinder entzündet wurden.
„Schmunzeliges“
Ein Bischof besichtigt eine Psychiatrische Klinik mit einer geschlossenen Abteilung. Er fragt den Direktor, nach welchen Kriterien entschieden wird, ob jemand in diese Abteilung eingewiesen wird. Der Direktor sagt: „“Nun, wir füllen eine Badewanne, geben dem Kandidaten einen Teelöffel, eine Tasse und einen Eimer und bitten ihn, die Badewanne auszuleeren.“ Der Bischof: “Ah, ich verstehe, ein normaler Mensch würde den Eimer nehmen, damit es schneller geht.“ Darauf der Direktor: „Nein, ein normaler Mensch würde den Stöpsel ziehen. Darf ich Ihnen ein Luxus-Zimmer für besondere Gäste zeigen?“