Frieden Zusammenhalt

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Wünsche
Möget ihr oft Rückenwind haben,
Sonne und Regen im rechten Maß,
möge des Winters Kälte euch eng zusammenrücken,
der Frühling nicht zu lang auf sich warten lassen,
der Sommer euch Wärme bringen
und Wiesen voller Blüten,
der Herbst reiche Ernte.
Möge euch diese Erde immer geben, wessen ihr bedürft.
In jedem Jahr, das euch gegeben wird,
sei Segen mit euch.

Ein peinlicher Besuch bei einem Reichen
Ein Mann war durch seinen Handel zu großem Reichtum gekommen. Er hatte die Jahre seines Elends aber nicht vergessen. und so unterstützte er die Armen und half, wo er nur konnte. Viele waren stolz darauf, von ihm Beistand zu erfahren und in ihrer Umgebung brüsteten sie sich damit, seine Freunde zu sein. Dann geschah es aber, dass der Reiche in einem Sturm seine zwei besten Schiffe mit all seinen wertvollen Gütern verlor und nun selbst wieder arm war. Überall sprach man von seinem verlorenen Glück, und die Freunde aus seiner Glanzzeit verließen ihn, da bei ihm nichts mehr zu holen war. Doch das Schicksal ist dem Tüchtigen hold, und bald änderten sich seine Geschicke wieder. Er gewann einen großen Prozess gegen den Staat, und er erhielt eine so große Entschädigung, dass seine Kassen besser gefüllt waren als vorher. An einem Feiertag stand der Reiche am Fenster und sah eine Schar seiner alten Freunde näherkommen, die ihn nach längerer Zeit besuchen wollten. „Schnell, stellt die große Geldtruhe auf den Tisch!“, rief er seinen Dienern zu. „Was soll denn das bedeuten?“, fragten die Freunde, als sie die Geldtruhe so unübersehbar präsentiert sahen. „Das hat zu bedeuten“, entgegnete der Reiche, „dass ihr nicht zu mir, sondern um mein Geld zu besuchen gekommen seid.“

Denn ein Herz voll Freude
Sieht alles fröhlich an.

(Martin Luther)

Wer ein Glück genießt wie das,
was unsere Liebe uns erschafft,
der läuft nicht Gefahr,
kleinlichen Eitelkeiten zu unterliegen.
(Wilhelm von Humboldt)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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