Tagesevangelium vom 25. Februar 2026
Evangelium Lukas 11, 29–32
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, begann er zu sprechen:
Diese Generation ist eine böse Generation.
Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Nínive ein Zeichen war,
so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht mit den Männern dieser Generation auftreten
und sie verurteilen; denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Sálomos zu hören.
Und siehe, hier ist mehr als Sálomo. Die Männer von Nínive
werden beim Gericht mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen;
denn sie sind auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt.
Und siehe, hier ist mehr als Jona.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Das Wort vom Zeichen des Jona ist bei Lukas kürzer überliefert als bei Matthäus (Mt 12, 38–42). Die Zuhörer Jesu haben ein Zeichen vom Himmel verlangt (Lk 11, 16), ein Zeichen, das jeder Diskussion und jedem Zweifel ein Ende macht. Die Forderung ist unsinnig, und Jesus weist sie ab. Die Bekehrung muss eine persönliche Entscheidung sein, die Gott dem Menschen nicht abnehmen kann. Das Zeichen ist in Wirklichkeit die Person Jesu selbst, so wie es für die Einwohner von Ninive kein anderes Zeichen gab als die Anwesenheit und die Botschaft des Propheten. Bei Matthäus ist der Hinweis auf Jona ausführlicher als bei Lukas, und der Akzent wird von der prophetischen Verkündigung mehr auf das prophetische Schicksal verlagert. Diese „böse Generation“ wird Jesus verwerfen und töten, aber nach drei Tagen wird er auferstehen. Das wird das endgültige Zeichen sein. Aber wer nicht bereit ist, dem Wort Jesu zu glauben, dem wird auch das Zeichen nichts nützen.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)