Tagesevangelium vom 17. Februar 2026
Evangelium Markus 8, 14–21
In jener Zeit hatten die Jünger vergessen, Brote mitzunehmen;
nur ein einziges hatten sie im Boot dabei.
Und Jesus warnte sie: Gebt Acht, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer
und dem Sauerteig des Herodes!
Sie aber machten sich Gedanken, weil sie keine Brote bei sich hatten.
Als er das merkte, sagte er zu ihnen:
Was macht ihr euch darüber Gedanken, dass ihr keine Brote habt?
Begreift und versteht ihr immer noch nicht? Ist denn euer Herz verstockt?
Habt ihr denn keine Augen, um zu sehen, und keine Ohren, um zu hören?
Erinnert ihr euch nicht: Als ich die fünf Brote für die Fünftausend brach,
wie viele Körbe voll Brotstücke habt ihr da aufgehoben? Sie antworteten ihm: Zwölf.
Und als ich die sieben Brote für die Viertausend brach, wie viele Körbe voll habt ihr da aufgehoben?
Sie antworteten: Sieben. Da sagte er zu ihnen: Versteht ihr immer noch nicht?
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Der Unglaube der Jünger ist von anderer Art als der der Pharisäer. „Sie hatten nur ein einziges Brot bei sich im Boot“ und machen sich Sorgen; sie wissen noch immer nicht, wen sie bei sich im Boot haben: den, der das lebendige Brot ist und der die Speise gibt für das ewige Leben (vgl. Joh 6, 27.32–35). Den Unglauben dieser Jünger könnte man harmlos nennen, wenn nicht so viel geschehen wäre, was ihnen die Augen hätte öffnen müssen. „Ist denn euer Herz verstockt?“ Die Frage gilt heute uns: Haben wir begriffen, wen wir in unserer Mitte haben? Auch „der Sauerteig der Pharisäer“ gehört keineswegs nur der Vergangenheit an.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)