Hubertusmesse

Es war richtig schön!

Vorhin haben wir einen schönen Gottesdienst in der Markuskapelle gefeiert.
Die „Hubertusmesse“ wurde von den Kylltalbläsern feierlich begleitet.
Wer war der heilige Hubertus?


Der Heilige Hubertus, auch Hubertus oder Hubertus von Maastricht genannt, ist eine der bekanntesten Heiligen der christlichen Tradition, deren Legende sich über mehrere Jahrhunderte entwickelt hat. Wahrscheinlich stammt Hubertus aus dem 7. Jahrhundert in der Region Gallien/Frankenreich (heute Teile Belgiens, Deutschlands und Niederlanden). In einigen Erzählungen wird er als Sohn eines Königsgeschlechts beschrieben, der später seine weltliche Macht aufgab, um ein gläubiges Leben zu führen. Die berühmteste Hubertus-Legende handelt von einer nächtlichen Hirschjagd. Während der Jagd soll ihm ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen seinen Geweihen erschienen sein, begleitet von einem göttlichen Ruf oder Licht. Dieses Wunderzeichen soll Hubertus zu einer radikalen Sinnesänderung bewegt und ihn zur Bekehrung gedrängt haben. Nach dieser Erscheinung soll er seine Vorfahrenwürden, seinen Hof und seine militärischen Pflichten aufgegeben haben, um Bischofswürde anzunehmen. Hubertus wird in vielen Darstellungen als Bischof von Maastricht oder Lüttich (Teil des heutigen Belgien/der Niederlande) verehrt. Als Bischof setzte er sich laut Legende für christlichen Glauben, Bekehrung der Heiden und die moralische Erziehung der Gläubigen ein. Er soll auch gegen Laster und Ungerechtigkeit gewirkt haben. Hubertus entwickelte sich zu einem der populärsten Schutzheiligen der Jäger, aber auch der Bergleute und Landwirte. Als Schutzheiliger der Jäger symbolisiert er oft die Verbindung von Natur, Jagd und Spiritualität. Sein Festtag ist der 3. November. Hubertus wird häufig mit einem Hirsch und einem Kreuz zwischen den Geweihen dargestellt, oft als Bischof mit Mitra und Hirtenstab.


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