am Sonntag bei YouTube

Liebe Leserin, lieber Leser!
Am Spätnachmittag haben Florian und ich das neue Video heute aufgezeichnet. Im Hintergrund ist die Mariensäule zu sehen, die dezent von der Herbstsonne angestrahlt wurde. Einige Lieder und ein paar Gedanken haben wir wieder vorbereitet.
Bestimmt wird es wieder ein schöner Familiengottesdienst am kommenden Sonntag um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Christkönig. Das Video bei YouTube wird am Sonntag ab 07.00 Uhr zu sehen sein. www.youtube.com/@christkonigtrier4916.
Herzliche Grüße, Aloys


Welche Zumutung!
Unverheiratet schwanger!
Unsicherer kann Gegenwart und Zukunft kaum sein!
Verständnis von Familie und Dorfgemeinschaft sind nicht zu erwarten.
Eher dass sie mit Schimpf und Schande davon gejagt wird.
Warum sucht sich Gott gerade Maria aus?
Warum kommt Gottes Sohn nicht in guten,
in sicheren Verhältnissen zur Welt?
Warum ärmlich, Anfeindungen, dem Gerede ausgesetzt?
Was zeigt Gott damit Maria? Was zeigt er uns?
Gott nimmt die Welt mit ihren Brüchen an.
Er gibt Maria, er gibt uns eine Chance.
Er hat Zutrauen in die kleine Maria, erhält Zutrauen in uns.
Maria nimmt die Zumutung an.
Sie wendet die Herausforderung zur Chance.
Sie glaubt an sich, an Gott und Gottes Sohn.

Nichts tröstet so sehr, wie die Augenblicke,
die man betend zugebracht hat.

(Alfons Maria von Liguori)

die Güte des Menschen

Die Güte des Menschen ist eine Flamme,
die zwar versteckt, aber nicht ausgelöscht werden kann.

(Nelson Mandela)

Herbstgruß
Was dem Leben Festigkeit, Beständigkeit, Gelassenheit und Ruhe verleiht, das ist die Treue. Sie hat viele Formen: Treue gegenüber Menschen, Treue im Glauben, Treue in der Gesinnung, in der Berufsausübung, in der Bewahrung geistiger Werte und im Bezeugen derselben.
(Paul Schibler)

„SCHMUNZELIGES“
Das Aufsatzthema lautet: „Was ist Mut?“ Als der Lehrer die Aufsätze einsammelt, gibt Fritzchen ein leeres Blatt ab, auf welchem in großen Buchstaben steht: „Das ist Mut!“

Ein Gramm gutes Beispiel wirkt mehr als ein Zentner Worte.
(Franz von Sales)

„SCHMUNZELIGES“
Auf einer Feier fordert ein junger Mann eine hübsche Dame zum Tanz auf. Herablassend meint sie: „Tut mir leid, ich tanze doch nicht mit einem Kind!“ – „Oh, Pardon“, entschuldigt er sich schlagfertig, „ich habe nicht gewusst, dass Sie in anderen Umständen sind!“

Der HERR, schenke Dir jeden Tag ein fröhliches Herz,
ein Lächeln auf Deinen Lippen, ein Lachen,
das andere mitreißt und frei macht. Er schenke
Dir genügend Ruhe und Schlaf; Herausforderungen sollen auch nicht fehlen,
zündende Ideen und funkelnde Überraschungen gebe er Dir als Zutaten.
Mit Seinem Segen sei er Dir alle Zeit nahe, umgebe Dich mit seinem Beistand,
auf dass Du wachsen und reifen kannst auf dem Weg.

Man sollte sich Entspannung gönnen.
Leistungsfähiger und lebhafter werden wir uns nach einer Ruhepause erheben.

(Seneca)

Schweige und höre
Vielleicht geht dir in der Mitte der Nacht ein Licht auf.
Vielleicht hörst du unverhofft eine neue Botschaft.
Vielleicht ahnst Du plötzlich, dass Friede auf Erden denkbar ist.
Vielleicht erfährst du schmerzhaft, dass du Altes zurücklassen musst.
Vielleicht spürst du, dass sich etwas verändern wird.
Vielleicht wirst du aufgefordert aufzustehen und aufzubrechen.
Schweige und höre, sammle Kräfte und brich auf,
damit du den Ort findest, wo neues Leben möglich ist.

„SCHMUNZELIGES“
"Was hat Sie hergeführt?", will der Geistliche vom Häftling wissen. "Mein Glaube.""Ihr Glaube?" "Ja, ich glaubte, dass die Bank keine Alarmanlage hat!"

Gehe mit Liebe in jeden neuen Tag
Und versuche in ihr zu bleiben,
so wirst du am Abend dankbar sein.

(Christa Franze)

„SCHMUNZELIGES“
Der kleine Martin besucht mit seinem Vater den Sonntagsgottesdienst, bei dem für die Mission in Afrika gesammelt wird. Nachdem der Vater seinen Betrag in das Spendenkörbchen geworfen hat, will der Junge wissen: „Haben die Armen dort wirklich nichts anzuziehen?“ – „Ja, das stimmt.“ antwortet der Vater. „Auch keine Hosen an?“, wundert sich der Junge. Auch dem stimmt der Vater zu. „Aber“ fragt Martin, „warum hast du ihnen dann einen Hosenknopf gespendet?“

Gott kommt nur durch den Menschen zum Menschen

(Papst Benedikt (XVI.)

„SCHMUNZELIGES“
Im Laufe eines Tages werden örtlich starke Niederfälle auftreten“, prophezeit der Meteorologe. Ratlos beugt sich sein Assistent über die Tabellen und Satellitenfotos: „Woraus schließen Sie das?“ Der Meteorologe: “Ich habe meinen Schirm vergessen, das Auto gewaschen und bin am Abend zu einer Gartenparty eingeladen!“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Psalm 44

Der Psalm 44
Mich sprechen besonders folgende Worte an:
„Warum verbirgst du dein Gesicht .......“
Herzliche Grüße, Aloys


44,1 Klage in Kriegsnot
[Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.]
2 Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, /
unsere Väter erzählten uns von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, /
in den Tagen der Vorzeit.
3 Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, /
sie aber eingepflanzt. Du hast Nationen zerschlagen, /
sie aber ausgesät.
4 Denn sie gewannen das Land nicht mit ihrem Schwert, /
noch verschaffte ihr Arm ihnen den Sieg; nein, deine Rechte war es, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht; /
denn du hattest an ihnen Gefallen.
5 Du, mein König und mein Gott, /
du bist es, der Jakob den Sieg verleiht.
6 Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, /
in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner.
7 Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, /
noch kann mein Schwert mir helfen;
8 nein, du hast uns vor unsern Bedrängern gerettet; /
alle, die uns hassen, bedeckst du mit Schande.
9 Wir rühmen uns Gottes den ganzen Tag /
und preisen deinen Namen auf ewig. [Sela]
10 Doch nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, /
du ziehst nicht mit unserm Heer in den Kampf.
11 Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen /
und Menschen, die uns hassen, plündern uns aus.
12 Du gibst uns preis wie Schlachtvieh, /
unter die Völker zerstreust du uns.
13 Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld /
und hast an dem Erlös keinen Gewinn.
14 Du machst uns zum Schimpf für die Nachbarn, /
zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.
15 Du machst uns zum Spottlied der Völker, /
die Heiden zeigen uns nichts als Verachtung.
16 Meine Schmach steht mir allzeit vor Augen /
und Scham bedeckt mein Gesicht
17 wegen der Worte des lästernden Spötters, /
wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.
18 Das alles ist über uns gekommen /
und doch haben wir dich nicht vergessen, /
uns von deinem Bund nicht treulos abgewandt.
19 Unser Herz ist nicht von dir gewichen, /
noch hat unser Schritt deinen Pfad verlassen.
20 Doch du hast uns verstoßen an den Ort der Schakale /
und uns bedeckt mit Finsternis.
21 Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen /
und zu einem fremden Gott die Hände erhoben,
22 würde Gott das nicht ergründen? /
Denn er kennt die heimlichen Gedanken des Herzens.
23 Nein, um deinetwillen werden wir getötet Tag für Tag, /
behandelt wie Schafe, /
die man zum Schlachten bestimmt hat.
24 Wach auf! Warum schläfst du, Herr? /
Erwache, verstoß nicht für immer!
25 Warum verbirgst du dein Gesicht, /
vergisst unsere Not und Bedrängnis?
26 Unsere Seele ist in den Staub hinabgebeugt, /
unser Leib liegt am Boden.
27 Steh auf und hilf uns! /
In deiner Huld erlöse uns!

In den Psalmen
drücken sich die Höhen und Tiefen
eines Lebens mit Gott aus.
Am wichtigsten ist die Unterscheidung
zwischen Klageliedern und Lobliedern.
In den Klageliedern wird Gott angerufen,
seinem Volk oder dem einzelnen Psalmbeter
in einer Notsituation zu helfen.


Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.