nachgeben

... eine weise Geschichte

Polstersessel und Holzstuhl

Ein Polstersessel und ein Stuhl standen lange Zeit, - es mögen sogar schon viele Jahre gewesen sein -, nebeneinander. Immer wieder wählten die Menschen, die an ihnen vorbeikamen und sich ein wenig von den Strapazen des Weges ausruhen wollten, den Polstersessel und der einfache Holzstuhl ging leer aus, dabei fühlte er sich kerngesund und hätte den Menschen gerne etwas Gutes getan. „Wie kommt es eigentlich, dass man Dich so sehr bevorzugt?“, fragte der Holzstuhl eines Tages den Sessel. Der Sessel lächelte verschmitzt und antwortete: „Ich gebe nach!“

am Grab aus der Kinderbibel

.... aus der Kinderbibel:

Das Grab

(Markus 16)

Am Sonntag kam Maria von Magdala mit anderen Frauen bei Sonnenaufgang zum Grab. Der Stein, mit dem das Grab verschlossen war, war zurückgerollt, und die Wachen waren verschwunden. Im Inneren des Grabes saß ein Engel. „Fürchtet euch nicht“, sagte der Engel. „Jesus ist nicht hier. Er ist von den Toten auferstanden. Seht, da lag sein Leichnam. Geht und bringt den Jüngern die gute Nachricht. Bald werdet ihr ihn in Galiläa sehen, wie er es versprochen hat.“ Voller Angst und Freude liefen die Frauen zu den Jüngern, um ihnen davon zu berichten.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)


ich bin dein Schutzengel

Ich bin dein Schutzengel, eins mit dir von Geburt bis zum Tod. 
Ich bin bei dir, in dir, neben dir, über dir, hinter dir.
Ich bin, wer du sein sollst und im Innersten sein willst.
Ich trauere mit dir und weine mit dir, ich freue mich mit dir und liebe mit dir.
Ich schütze dich, ich kämpfe für dich, ich leite dich.
Wann immer du mich rufst, bin ich schon bei dir,
und ich helfe dir auch dann, wenn du es nicht weißt.
Meine Flügel umhüllen dich wie ein leuchtendes Kleid.
Ich bin Gottes Segen. Immer bei dir.
(aus der Maulbronner Liturgie)

„Schmunzeliges“
„Wie furchtbar taubstumm zu sein“, bedauert eine alte Dame einen Bettler und wirft ihm eine Münze in den Hut. – „Blind war viel schlimmer“, antwortet der Beschenkte, „da bekam ich nichts als Hosenknöpfe!“

Ich bin die Tür.
Wenn jemand durch mich hineingeht,
so wird er errettet werden und wird ein- und ausgehen und die Weide finden.

(Joh. 10,9)

Und ganz leise hören wir dazu:
Ihr seid Türen. Versperrt euch nicht.
Seid keine Mauern. Lasst ein, was kommen will.
Tretet heraus und begegnet dem, was vorbeikommt.
Geht hindurch, auch wenn ihr nicht seht, was kommt.
Geht durch die Tür dieses Morgens
mit freiem und weitem Herzen und voll erwartender Zuversicht.
(Jörg Zink)

Man muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste.
Sich helfen und unterstützen und vor allem nachsichtig sein
und sich in das Recht des andern einleben.
Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer.
Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenüber ist immer recht.
(Theodor Fontane)

„Schmunzeliges“
"Ich habe im Lotto heute schon wieder keine einzige Zahl getroffen", klagt der Vater. Fritzchen will ihn trösten: "Jetzt weißt du, wie es mir im Mathetest ging."