mit göttlichen Dingen

Wer sich mit göttlichen Dingen beschäftigt,
wird nach ihrem Bild umgestaltet.

(hl. Albert)

Herr Jesus Christus,
Du bist der Weg, Du lädst uns ein, dir zu folgen.
Du zeigst uns den Sinn unserer Wege
und lässt uns das Ziel nicht aus den Augen verlieren
(Bischof Georg Moser)

Man kann auf Dauer kein guter Christ sein,
ohne zu beten – sowenig man leben kann, ohne zu atmen.

(Romano Guardini)

Herr Jesus Christus,
Schenke uns neue Anfänge:
Zuversicht statt Mutlosigkeit,
Einheit statt Entzweiung,
Offenheit statt Enge und Angst.
Von Dir kommt uns Hoffnung und Freude.
(Bischof Georg Moser)

Zeit gehört zu dem Wertvollsten,
was wir verschenken können.

(Peter Friebe)

Heile mich
Wenn ich andere kleinmache
wenn ich großspurig rede
wenn ich stur auf meiner Meinung beharre
wenn ich andere nicht zu Wort kommen lasse
wenn ich mich unnahbar gebe
wenn ich andere links liegen lasse
wenn ich meine Fehler nicht zugeben kann
wenn ich andere geringachte
wenn ich mich anderen überlegen fühle
wenn ich für Kleinigkeiten nicht mehr danken kann
- dann heile mich Jesus

Die wahre Lebenskunst besteht darin,
im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen.

(Pearl S. Buck)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Begegnung ist Gnade –
Begegnung ist ein Geschenk Gottes!


3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Schauspieler neckt den anderen: „Bei deinem Auftritt neulich wurde gepfiffen. Das ist mir noch nie passiert.“ – „Na, wer kann denn schon pfeifen, wenn er gähnt!“
2. „Herr Ober, ich bestelle jetzt schon zum dritten Mal ein Schnitzel!“, empört sich der wartende Gast. Darauf der Ober: „Es freut mich, dass es Ihnen so gut schmeckt!“
3. Frau Müller kommt nach einer zweiwöchigen Reise nach Hause und fragt ihren achtjährigen Sohn: „Na, wart ihr sehr traurig, als ich weg war?“ Meint der Kleine: „Na, ja schon. Papa wurde hingegen erst während der letzten Tage immer trauriger.“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Frieden Einigkeit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Kerzengebet
Guter Gott, ich bin gekommen, um eine Kerze anzuzünden.
Diese Kerze soll ein Zeichen sein,
dass ich einige Augenblicke schweigend verweilen möchte.
Ein Zeichen, dass ich gekommen bin,
weil ich glaube, dass du hier bist,
dass du mich siehst, dass du nicht fern bist meinem Leben,
- meinen Schwierigkeiten und meinen Sorgen
- meinen Hoffnungen und meinen Ängsten,
- meiner Gegenwart und meiner Zukunft,
- meiner Krankheit und meiner Gesundheit,
- meinem heutigen Anliegen.
Ich vertraue darauf, dass diese Kerze das Licht in mir neu entzünden kann.
Wenn ich gehe, bleibt diese Kerze als Zeichen meiner Gegenwart hier leuchten,
bis sie sich ganz verzehrt hat.
Nimm sie an als mein Opfer.
Nimm sie an als mein Gebet.
nimm sie an als mein Schweigen.
Nimm sie an als Zeichen meiner Liebe. Amen

Jeder Tag ist ein neugeschenktes Leben,
damit der Mensch es besser mache.

(Alban Stolz)

Die Welt, so mangelhaft sie auch ist,
sie ist dennoch schön und reich.
Denn sie besteht aus lauter Möglichkeiten zur Liebe.

(Sören Kierkegaard)

Vor lauter Klagen über das was fehlt,
übersehen wir oft das, was wir besitzen.

(Jakob Tornay)

Der Mensch ist nicht nachdem zu beurteilen, was er weiß,
sondern nach dem, was er liebt.
Nur die Liebe macht ihn zu dem, der er ist.

(hl. Augustinus)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


Psalm 35 Rettung

Der Psalm 35

Der Psalm 35 ist ein Bitte- und Klagepsalm Davids, in dem er Gott um Hilfe gegen seine Feinde bittet. Er schildert seine Ungerechtigkeit, ruft um Gottes Gericht und Rettung, und beschreibt, wie seine Gegner ihn verleumden, lügen und verfolgen. Er bittet Gott um Schutz, um Zuflucht vor den Feinden, und versichert, dass Gott die Bösen bestrafen wird. Zugleich spricht er seinen Lob und Dank aus, versichert Gottes Gerechtigkeit und ruft andere auf, dem Herrn zu vertrauen. Der Psalm endet mit einem Ausruf des Vertrauens in Gottes Rettung und dem Wunsch, dass Gottes Herrlichkeit durch seine Rettung offenbar wird

35,1 Bitte um Rettung vor falschen Anklägern
[Von David.] Streite, Herr, gegen alle, die gegen mich streiten, /
bekämpfe alle, die mich bekämpfen!
2 Ergreife Schild und Waffen; /
steh auf, um mir zu helfen!
3 Schwing den Speer und die Lanze gegen meine Verfolger! /
Sag zu mir: «Ich bin deine Hilfe.»
4 In Schmach und Schande sollen alle fallen, /
die mir nach dem Leben trachten. Zurückweichen sollen sie und vor Scham erröten, /
die auf mein Unglück sinnen.
5 Sie sollen werden wie Spreu vor dem Wind; /
der Engel des Herrn stoße sie fort.
6 Ihr Weg soll finster und schlüpfrig sein; /
der Engel des Herrn verfolge sie.
7 Denn sie haben mir ohne Grund ein Netz gelegt, /
mir ohne Grund eine Grube gegraben.
8 Unvermutet ereile ihn das Verderben; /
er fange sich selbst in seinem Netz, /
er falle in die eigene Grube.
9 Meine Seele aber wird jubeln über den Herrn /
und sich über seine Hilfe freuen.
10 Mit Leib und Seele will ich sagen: /
Herr, wer ist wie du? Du entreißt den Schwachen dem, der stärker ist, /
den Schwachen und Armen dem, der ihn ausraubt.
11 Da treten ruchlose Zeugen auf. /
Man wirft mir Dinge vor, von denen ich nichts weiß.
12 Sie vergelten mir Gutes mit Bösem; /
ich bin verlassen und einsam.
13 Ich aber zog ein Bußkleid an, als sie erkrankten, /
und quälte mich ab mit Fasten. /
Nun kehre mein Gebet zurück in meine Brust.
14 Als wäre es ein Freund oder ein Bruder, /
so ging ich betrübt umher, wie man Leid trägt um die Mutter, /
trauernd und tief gebeugt.
15 Doch als ich stürzte, lachten sie /
und taten sich zusammen. Sie taten sich gegen mich zusammen /
wie Fremde, die ich nicht kenne. Sie hören nicht auf, mich zu schmähen; /
16 sie verhöhnen und verspotten mich, /
knirschen gegen mich mit den Zähnen.
17 Herr, wie lange noch wirst du das ansehn? /
Rette mein Leben vor den wilden Tieren, /
mein einziges Gut vor den Löwen!
18 Ich will dir danken in großer Gemeinde, /
vor zahlreichem Volk dich preisen.
19 Über mich sollen die sich nicht freuen, /
die mich ohne Grund befeinden. Sie sollen nicht mit den Augen zwinkern, /
die mich grundlos hassen.
20 Denn was sie reden, dient nicht dem Frieden; /
gegen die Stillen im Land ersinnen sie listige Pläne.
21 Sie reißen den Mund gegen mich auf und sagen: /
«Dir geschieht recht. Jetzt sehen wir's mit eigenen Augen.»
22 Du hast es gesehen, Herr. So schweig doch nicht! /
Herr, bleib mir nicht fern!
23 Wach auf, tritt ein für mein Recht, /
verteidige mich, mein Gott und mein Herr!
24 Verschaff mir Recht nach deiner Gerechtigkeit, Herr, mein Gott! /
Sie sollen sich über mich nicht freuen.
25 Lass sie nicht denken: «Recht so! Das freut uns.» /
Sie sollen nicht sagen: «Wir haben ihn verschlungen.»
26 In Schmach und Schande sollen alle fallen, /
die sich über mein Unglück freuen, in Schimpf und Schande sich kleiden, /
die gegen mich prahlen.
27 Alle sollen sich freuen und jubeln, /
die wünschen, dass ich im Recht bin. Sie sollen jederzeit sagen: «Groß ist der Herr, /
er will das Heil seines Knechtes.»
28 Meine Zunge soll deine Gerechtigkeit verkünden, /
dein Lob alle Tage.

Ein Psalm ist im Judentum und Christentum
ein poetischer religiöser Text, oft mit liturgischer Funktion.
Die Bezeichnung wird vor allem verwendet für die 150 Gedichte,
Lieder und Gebete des Buches der Psalmen
der hebräischen Bibel bzw. des Alten Testaments
(auch Psalter genannt).

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.