Papst Benedikt XVI.

Papst Benedikt XVI. – wer war er?

Papst Benedikt XVI., geboren Josef Ratzinger am 16. April 1927 in Marktl am Inn, Deutschland, war ein deutscher Theologe und katholischer Geistlicher. Er trat 1946 in den Klerus ein, studierte Theologie und Philosophie in Freising, München und Fribourg. 1958 wurde er Professor für Theologie in Bonn, später in München und Regensburg. Bekannt wurde er als führender Theologe, Mitbegründer der Studien der Theologie in der Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Nach dem Tod von Johannes Paul II. wurde er am 19. April 2005 zum 264. Papst gewählt, nahm den Namen Benedikt XVI. an und regierte bis zu seinem Rücktritt am 11. Februar 2013 – der erste Papst seit Gregor XII. im 15. Jahrhundert, der freiwillig abdankte. Während seiner Amtszeit setzte er priesterliche Lern- und Glaubenslege fest, bat um Versöhnung nach Kontroversen der Kirche und legte den Fokus auf Tradition, Ökumene und die Stärkung der katholischen Moraltheologie.
Nach dem Rücktritt lebte er in dem Vatikan und später im Kloster Mater Ecclesiae innerhalb der Vatikanstadt. Er starb am 31. Dezember 2022 in Castel Gandolfo, Italien. Seine Schriften umfassen theologische und philosophische Werke, darunter bedeutende Analysen von Glauben, Vernunft, Elementen der christlichen Theologie und Ethik

Jedes Kind, das geboren wird,
schenkt uns ein Lächeln Gottes.

(Papst Benedikt XVI.)

Die Zukunft der Kirche wird aus der Kraft derer kommen,
die tiefe Wurzeln haben und aus der Fülle des Glaubens leben.

(Papst Benedikt XVI.)

Judo eine Geschichte

Der Junge dem ein Arm fehlte - eine Geschichte
Es war einmal ein Junge. Er war mit nur einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. Nun war es so, dass sich der Junge für den Kampfsport interessierte. Er bat seine Eltern so lange darum, Unterricht in Judo nehmen zu können, bis sie nachgaben, obwohl sie wenig Sinn daran sahen, dass er mit seiner Behinderung diesen Sport wählte. Der Meister, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei und den sollte der Junge wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte der Junge: "Sag, Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?" Sein Lehrer antwortete: "Das ist der einzige Griff, denn du beherrschen musst." Obwohl der Junge die Antwort nicht verstand, fügte er sich und trainierte weiter. Irgendwann kam das erste Turnier, an dem der Junge teilnahm. Und zu seiner Verblüffung gewann er die ersten Kämpfe mühelos. Mit den Runden steigerte sich auch die Fähigkeit seiner Gegner, aber er schaffte es bis zum Finale. Dort stand er einem Jungen gegenüber, der sehr viel größer, älter und kräftiger war als er. Auch hatte der viel mehr Erfahrungen. Einige regten an, diesen ungleichen Kampf abzusagen und auch der Junge zweifelte einen Moment, dass er eine Chance haben würde. Der Meister aber bestand auf dem Kampf. Im Moment einer Unachtsamkeit seines Gegners gelang es dem Jungen, seinen einzigen Griff anzuwenden – und mit diesem gewann er zum Erstaunen aller. Auf dem Heimweg sprachen der Meister und der Junge über den Kampf. Der Junge fragte: "Wie war es möglich, dass ich mit nur einem einzigen Griff das Turnier gewinnen konnte?" "Das hat zwei Gründe: Der Griff, den du beherrschst, ist einer der schwierigsten und besten Griffe im Judo. Darüber hinaus kann man sich gegen ihn nur verteidigen, indem man den linken Arm des Gegners zu fassen bekommt." Und da wurde dem Jungen klar, dass seine größte Schwäche auch seine größte Stärke war.