die Erde küsst

Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst
Eine alte Legende erzählt, dass es zwei Menschen gab, die überaus glücklich miteinander lebten. Sie waren zufrieden mit dem, was sie hatten und miteinander teilten. Ihre Liebe wuchs durch die Jahre des Zusammenlebens. Niemand konnte diese Liebe zerstören. Eines Tages lasen sie in einem alten Buch, dass es da irgendwo in weiter Ferne, vielleicht am Ende der Welt, einen Ort gäbe, wo unermessliches Glück herrschte. Ein Ort sollte dies sein, so sagte das alte Buch, an dem der Himmel die Erde küsst. Die beiden beschlossen, diesen Ort zu suchen. Der Weg war lang und voller Entbehrungen. Bald wussten sie nicht mehr, wie lange sie schon unterwegs waren, doch aufgeben wollten sie nicht. Fast am Ende ihrer Kraft, erreichten sie eine Tür, wie sie im Buch beschrieben war. Hinter dieser Tür sollte es sich befinden: das große Glück, das Ziel ihres Hoffens und Suchens. Welch eine Spannung war in ihnen. Wie sollte er aussehen, der Ort an dem der Himmel die Erde küsst, der Ort, an dem ein solches Glück herrscht? Sie klopften an, die Tür öffnete sich. Sie fassten sich an der Hand und traten ein. Da standen sie nun - wieder mitten in ihrer Wohnung! Am Ende dieses langen Weges waren sie wieder bei sich zu Hause angekommen. Und sie verstanden: Der Ort, wo der Himmel die Erde küsst, ist dort, wo Menschen sich küssen. Der Ort, wo der Himmel sich öffnet, ist der Ort, wo Menschen sich füreinander öffnen. Der Ort des großen Glücks ist der Ort, wo Menschen sich glücklich machen.

„Schmunzeliges“
Ein Verleger mit jahrelanger Erfahrung: „Es gibt zwei Autoren. Die einen haben das Zeug zum Schreiben und die anderen nur das Schreibzeug!“

einfach DU

Gott –nicht ich, sondern DU.
Nicht ich allein, sondern ich in DIR.
Nicht einfach DU, sondern DU in mir.
Ich in DEINEN Verheißungen
und DU in meinen Gedanken.
Ich in DEINEM Willen
und Du in meinen Taten.
Ich in DEINER Gnade
und DU in meinen Händen.
Ich in DEINER neuen Welt
und DU in meinem Alltag.
Nicht ich allein, sondern ich in DIR.
Nicht einfach DU, sondern DU in mir.
(Anton Rozetter)

„Schmunzeliges“
Kinokassiererin: „Das Kino ist bis auf den letzten Platz ausverkauft!“ Besucher: „Macht nichts, dann geben Sie mir eben den letzten.“

Beten heißt, liebend an Jesus denken.
(Charles de Foucauld)

Jesus, dich suche ich:
im Gebet
im Gottesdienst
in guter Lektüre
in Menschen, die mir nahe stehen
in Menschen, die mir im Alltag begegnen
in den Armen dieser Welt.


„Schmunzeliges“
Richter: „Warum haben Sie denn nur das Rad gestohlen?“ Dieb: „Wissen Sie, das Rad lehnte an der Friedhofsmauer, und ich dachte, der Besitzer sei gestorben!“

Ich wünsche dir,
dass du an jedem Tag deines Lebens
tatsächlich lebendig bist.

(Jonathan Swift)

Mag auch das Böse sich so sehr vervielfachen,
niemals vermag es das Gute ganz aufzuheben.

(Thomas von Aquin)

wünsche zwei Dinge

Ich wünsche Dir zwei Dinge im Leben.
ALLES und NICHTS.
ALLES, was Dich glücklich macht
und NICHTS, was Dich zweifeln lässt.
Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn überall dort, wo ich liebe.
(Christa Carina Kokol)

Wenn das einzige Gebet das du während deines ganzen Lebens sprichst,
„DANKE“ heißt, würde das genügen.

(Meister Eckhart)

Vertraue, denn der Herr hat dich so in der Hand,
dass du dich nicht auf die eigene Sicherheit zu stützen brauchst.
Vertraue, weil Gott dich liebt.
(Hildegard von Bingen)

Psalm 90,2
Es komme über uns die Güte des Herrn, unsres Gottes.
Lass das Werk unsrer Hände gedeihen, ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!

Glauben heißt erkennen,
dass die Aufgabe, die vor uns liegt,
nie so groß ist wie die Kraft,
die hinter uns steht.

(Pam Vredevelt)

Wir erwarten immer auf etwas Außergewöhnliches
und merken gar nicht, wie Gott täglich zu uns kommt in Menschen,
die uns um etwas bitten, in Menschen, die uns mit einem Lächeln beschenken.


Gott gibt jedem Vogel seine Nahrung,
wirft sie ihm aber nicht ins Nest.
(Josiah Gilbert Holland)

Nichts Lieblicheres kann es geben,
als sich über des Nächsten Glück zu freuen
und ihm zu wünsche, was man sich selbst wünscht.

(Brigitta von Schweden)

Psalm 7-9
Du gründest die Berge in deiner Kraft, / du gürtest dich mit Stärke.
Du stillst das Brausen der Meere, / das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.
Alle, die an den Enden der Erde wohnen, / erschauern vor deinen Zeichen; /
Ost und West erfüllst du mit Jubel.

Einer ist euer Vater, der im Himmel.
Einer ist euer Lehrer, Christus.

(Mt 23,9b.10)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3. x „SCHMUNZELIGES“
1. „Hallo?“ – „Ja?“ „Ist dort die Feuerwehr?“ „Ja, richtig meine Dame. Kann ich ihnen helfen?“ „Oh ja, bitte sagen sie mir doch, wo der nächste Feuermelder in meiner Gegend ist. Ich möchte ein Feuer melden!“
2. „Spielst du eigentlich ein Instrument?“ – „Ja, zu Hause die zweite Geige!“
3. „Kannst du mir sagen, warum das Schwein ein Nutztier ist?“ – „Weil es vorn einen Steckkontakt, hinten einen Korkenzieher und dazwischen Speck hat.“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.