wie Gras und Ufer

1. Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer, 
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.
Frei sind wir, da zu wohnen und zu gehen.
Frei sind wir, ja zu sagen oder nein.
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

2. Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden,
Freiheit, aus der man etwas machen kann.
Freiheit, die auch noch offen ist für Träume,
wo Baum und Blume Wurzeln schlagen kann.
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

3. Und dennoch sind da Mauern zwischen Menschen,
und nur durch Gitter sehen wir uns an.
Unser versklavtes Ich ist ein Gefängnis
und ist gebaut aus Steinen unsrer Angst.
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

4. Herr, du bist Richter. Du nur kannst befreien.
Wenn du uns freisprichst, dann ist Freiheit da.
Freiheit, sie gilt für Menschen, Völker, Rassen,
soweit wie deine Liebe uns ergreift.
Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer,
wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus.

… schenke ihm deines
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Kinderbibel Petrus spricht

.... aus der Kinderbibel:

Petrus stand auf uns sprach zu der Menschenmenge. Er versprach, dass Gott denen, die sich in Jesus` Namen taufen ließen, alle Sünden vergeben würde. Etwa dreitausend Menschen ließen sich an diesem Tag taufen. Das war der Beginn der christlichen Kirche. Jesus` Freunde verbreiteten Gottes Wort. Ihr Leben war oft in Gefahr, aber sie baten Gott um Hilfe, und er erhörte ihre Gebete. Viele Menschen kamen, um ihnen zuzuhören und ließen sich in Jesus` Namen taufen. Heute kommen Menschen in der ganzen Welt zusammen, um Gottes Wort zu hören.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)

Bundespräsident Joachim Gauck

... aus der Vergangenheit:

Joachim Gauck – der 11. Bundespräsident


Joachim Gauck wurde am 24. Januar 1940 in Rostock geboren. Er wuchs in der DDR auf, eine Zeit, in der politische Freiheit eingeschränkt war. Ursprünglich studierte er Theologie und arbeitete später als Pfarrer. In dieser Zeit entwickelte er ein starkes Interesse an Menschenrechten und Freiheit. Nach der Wende spielte Gauck eine zentrale Rolle bei der Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit Deutschlands. Er leitete lange Zeit die Stasi-Unterlagenbehörde (aus dem offiziellen Namen: Bundesbehörde im Kontext der Unterlagen der Staatssicherheit), in der die Akten der ehemaligen DDR-Staatssicherheit gesammelt und zugänglich gemacht wurden. Dieses Engagement machte ihn national bekannt als Verfechter von Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und Verantwortlichkeit. 2012 wurde Gauck zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt und diente eine Amtszeit bis 2017. Als Präsident trat er für Bürgerrechte, demokratische Werte und menschenwürdige Behandlung aller Menschen ein. Sein Stil war bekannt für Bürgernähe, Verständnis und ruhige, respektvolle Wortwahl. Nach seiner Amtszeit trat er nicht direkt wieder in die Politik ein, sondern blieb öffentlich aktiv in Debatten zu Demokratie, Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung. Besonders hervorgehoben wird sein Einsatz für die Versöhnung in Deutschland, die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und seine Rolle als Vermittler in politischen Debatten. Gauck wird oft als Vertreter einer liberal-demokratischen Haltung beschrieben, die Verantwortung, Mut zur Ehrlichkeit und die Bedeutung des Engagements für das Allgemeinwohl betont.