Halt an – in dieser Stunde

Halt an - in dieser Stunde.
Gönne dir diese „Auszeit“.
Komm zur Ruhe und lass dir neue Kraft schenken für die nächste Etappe.
Unterbrich ganz bewusst das aufgeregte Treiben dieser Stunde,
ziehe Bilanz und bestimme die Richtung, in die du weitergehen willst. .
Halt an - nicht nur heute: lass dich nicht von Termin zu Termin hetzen.
Mach Atempausen zu einem festen Bestandteil deiner Tage und Wochen.
Lege eine Rast ein, wie die Jünger, als sie mit der Botschaft Jesu unterwegs waren.
Nur wer von Zeit zu Zeit das Tempo drosselt,
kann die Schönheit seiner Lebenslandschaft wahrnehmen.

„Schmunzeliges“
„An Arbeit ist noch niemand gestorben“, sagt der Chef zu einem trägen Arbeiter. „Ich weiß“, erwidert der, „und ich will nicht das erste Opfer sein!“

Gebet aus Lateinamerika

Herr,
aus den Dörfern und Städten sind wir unterwegs zu dir;
aus den Tälern und Bergen sind wir unterwegs zu dir;
aus den Hütten und Häusern sind wir unterwegs zu dir;
aus den Büros und Fabriken sind wir unterwegs zu dir.
Mit den leidenden Brüdern und Schwestern sind wir unterwegs zu dir;
mit den lachenden Kindern sind wir unterwegs zu dir;
mit allen, die an dich glauben, bilden wir ein grosses Volk.
Als Bauleute des Friedens sind wir unterwegs zu dir;
als Boten der Gerechtigkeit sind wir unterwegs zu dir;
als Zeugen deiner Liebe sind wir unterwegs zu dir;
als Glieder deiner Kirche sind wir ein heiliges Volk.
Wenn wir das Brot teilen,
wenn wir die Schwachen stützen,
wenn wir die Verfolgten beschützen
und für sie beten
sind wir unterwegs zu dir.
Wenn wir die heilige Messe feiern,
bist du bei deinem Volk.

„Schmunzeliges“

Der Hausarzt fragt die Patientin: „Na, wie fühlen Sie sich denn heute?“ – „Schon viel besser, nur das Atmen fällt mir noch etwas schwer.“ „Na, dann schauen wir mal, dass wir das auch noch wegkriegen!“

wir sind in Gottes Hand

Vertrauen
Mag kommen, was will,
wir sind in Gottes Hand.

(P. Franz Reinisch SAC)

Es ist umsonst, dass dir das Glück gewogen ist,
wenn du nicht selbst erkennst,
wie sehr du glücklich bist.

(Andreas Tscherning)

Es gibt einen Hunger nachdem täglichen Brot
und einen Hunger nach Liebe,
Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung.

(Mutter Teresa)

Das Geschenk
Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wundervolle Muschel schenkte. Sie sagte: "Ich habe noch nie eine solch schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?" Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt werden würde." Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken." Darauf antwortete der Junge: "Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!"

"In Christus sieht der Mensch,
wozu er berufen ist und was er werden kann."

(Matthias Claudius)

Ein Fischer an der Atlantikküste im Nordosten Brasiliens stellt beim Schriftgespräch die Frage: »Warum berief Jesus Fischer wie Petrus zu seinen Aposteln?« Darauf antwortet ein anderer Fischer: »Wer sich zu Lande bewegt, baut Straßen aus Beton und Asphalt. Und er wird immer wieder diesen Weg benutzen. Ein Fischer aber sucht die Fische dort, wo sie sind. Deshalb sucht er jeden Tag einen neuen Weg, um die Fische ausfindig zu machen. Es kann sein, dass der Weg von gestern nicht zu den Fischen von heute führt.«

Wahrhaft groß ist, wer große Liebe hat.
(Thomas von Kempten)

Guter Gott. Schenke mir Kraft,
um zu erkennen was mir und anderen guttut.
Begleite mich bei meinem Suchen. Amen

Tu, was du sollst,
und sei ganz in dem, was du tust"

(Josemaria Escriva)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Herr Müller“, nimmt der Staatsanwalt den Angeklagten in die Zange, „was verstehen Sie eigentlich unter Ratenzahlung?“ – „Darunter verstehe ich, dass meine Gläubiger raten müssen, wann ich zahle!“
2. Hans zu Fritz: „Hast du schon gehört? Der Ätna ist ausgebrochen!“ Darauf Fritz: „Und wurde er schon wieder eingefangen?“
3. Druckfehler: - An dem nachfolgenden Festmahl nahm auch seine Eßzellenz, der Bischof teil. – Nach der Besichtigung des Schlosses strebte die Gesellschaft dem Ausgang zu. Der Diener öffnete freundlich die Pfote. – Nach langem, anstrengendem Marsch in der Almhütte angelangt, waren sie froh, endlich ausmuhen zu können.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Achtung

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Es gibt einen Hunger nachdem täglichen Brot
und einen Hunger nach Liebe, Freundlichkeit und gegenseitiger Achtung.

(Mutter Teresa)

Die Menschen belasten dich?
Trag sie nicht auf deine Schultern.
Schließe sie in dein Herz.

(Helder Camara)

Mit offenen Augensiehst du viel Wunder.
Mit einem guten Herzen geschehen Wunder durch dich.

Dein Wille geschehe
Herr, hier sind meine Hände.
Lege darauf, was du willst.
Nimm hinweg, was du willst.
Führe mich, wohin du willst.
In allem geschehe dein Wille.
(Eduard Müller, 1943 hingerichtet)

Das Richtige im rechten Augenblick zu erkennen
und aus Liebe zu tun, das, Herr, erbitte ich von dir.

(Paul Roth)

Ein Lächeln – so schön, so wohltuend.
Ein Lächeln wärmt, verbindet, erhellt.
Es braucht oft nur ein Lächeln,
um einen Augenblick in Gold zu tauchen.
(Beate Schlumberger)

Ein kleines Lächeln ist besser als eine große Ansprache.
(Papst Johannes Paul I.)

Schutzengel
Ich schick Dir einen Engel, der Dich stets bewacht,
der mit Dir ein Tränchen weint, aber auch mal lacht.
Ich schick Dir einen Engel, der sich um Dich sorgt,
der Dir, wenn Du ratlos bist, gern sein Ohr mal borgt.
Ich schick Dir einen Engel, der Dich innig liebt,
der mit seinem Flügelschlag Dir wieder Hoffnung gibt.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.