deinen Frieden

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Zufriedenheit mit seiner Lage
ist der größte und sicherste Reichtum.

(Cicero)

Der Augenblick
Was ist das Geheimnis des Glücks?
Wo erfüllt sich das Glück?
Alles Glück ist im Augenblick.
Was steht dem Glück entgegen?
Die Abweichung vom Augenblick.

Gott Vater, lege deine liebende Hand
zwischen mich und meiner Angst.

(Monica Maria Nieck)

Ich wünsche mir für mich,
dass einen Menschen anzusehen dasselbe ist,
wie für diesen Menschen zu beten.

(H.P. Royer)

So sehr verlangen wir manchmal Engel zu werden,
dass wir vergessen, gute Menschen zu sein.

(Franz von Sales)

Das Glück
Der kleine Nachtwächter eines unbedeutenden Dorfes findet im Mondenschein einen Pfennig. Er weiß, dass dies Glück bedeutet. Aus Freude darüber bläst er in sein Horn für alle Dorfbewohner, um sie zusammenzurufen. Und der Poet, die Marktfrau, der Schmied, das Blumenmädchen und der Lausejunge kommen herbeigeeilt. „Das Glück besucht mich heute Nacht“, verkündet der kleine Nachtwächter freudestrahlend. Und alles setzt sich nieder und wartet auf das Glück, das sich im Glückspfennig angekündigt hatte. Es wird ganz ruhig, alles lauscht in die Nacht hinaus. Der Wind raschelt leise in den Blättern, die Nachtigall singt im nahen Wald, ab und zu schwirrt eine Fledermaus vorbei – sonst ist aber nichts zu vernehmen – die Nacht hatte sich ausgebreitet mit ihrer tiefen Ruhe. „Wann kommt endlich das Glück? ruft der Lausejunge. Der Poet, die Marktfrau, der Nachtwächter und das Blumenmädchen wissen aber, dass das Glück bereits gekommen ist, weil sie in Eintracht beisammensitzen, hören und lauschen bis zur Morgendämmerung. Denn wo Menschen beisammensitzen, aufeinander hören, sich zu verstehen suchen, dort ist bereits das Glück.

„Die Liebe der Guten kennt keine Grenzen!“
(Don Bocso)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

für heute

Abendimpuls

Abendsegen: Für heute ist’s genug
Gott segne die Worte, die ich gesprochen habe.
Gott segne die E-Mails, die ich geschickt habe.
Gott segne die Anrufe, die ich getätigt habe.
Gott segne die Blicke und Gesten,
mit denen ich Kontakt zu anderen aufgenommen habe.
Gott segne die Gedanken und Überlegungen,
die mir heute durch den Kopf gegangen sind.
Gott segne den Schritt, mit dem ich weitergekommen bin.
Gott segne meinen Tag und meinen Abend und meine Nacht.
(Gernot Candolini)

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Schlafe gut, Aloys



so gerecht verteilt

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.

(René Descarters)

„Schmunzeliges“
Fritz berichtet stolz seinem Nachbarn: „Bevor ich zum Psychiater ging, war ich der eingebildetste und arroganteste Typ. Da hat er mich kuriert und jetzt gibt es keinen besseren Menschen auf der Welt.“

Anteil nehmende Freundschaft macht das Glück strahlender
und erleichtert das Unglück.

(Cicero)

Drei Dinge musst du geben:
Dein Möglichstes für die Armen, ein Wort für die Traurigen,
ein Wort des Lobes denen, die es verdient haben.
(Josef Marx)

„Schmunzeliges“
Der Leiter des Gesundheitsamtes hat allen geraten, die nicht von der Grippewelle erfasst werden wollen, drei Dinge zu beachten: Vermeiden Sie, anderen Menschen die Hand zu schütteln! Keine Küsschen austeilen oder entgegennehmen! Meiden Sie Menschenansammlungen! Darauf meinte ein Christ: »Dann kann ich ja am Sonntag in die Kirche gehen. Dort begrüsst mich niemand. Keiner gibt mir ein Küsschen und ich sitze in meiner Bank alleine.«

Der Armut fehlt viele, dem Geiz alles.
(Seneca)

Drei Dinge musst du geben:
Dein Möglichstes für die Armen, ein Wort für die Traurigen,
ein Wort des Lobes denen, die es verdient haben.

(Josef Marx)