geschieht es

Manchmal geschieht es
Manchmal geschieht es dass Menschen gut zu anderen sind
und für andere sorgen - darin zeigt sich etwas von Gott.
Manchmal geschieht es, dass Menschen Worte sprechen,
die andere trösten und Mut machen - darin zeigt sich etwas von Gott.
Manchmal geschieht es, dass Menschen sich
zum gemeinsamen Gebet versammeln - darin zeigt sich etwas von Gott.
(Petra Focke)

Ein Wort des Dankes ist mehr wert als eine ganze Kiste voller Gold.

(Sprichwort)

„Schmunzeliges“
„Du Papa, warum legen die Hühner eigentlich die Eier?“, fragt der kleine Bert seinen Vater. „Ja, wenn die Hühner die Eier etwa werfen würden, würde es ja Rührei geben“, so der Vater.

Wenn es dir gelingt, die innere Ruhe zu erobern,
so hast du mehr getan als derjenige,
der Städte und ganze Reiche erobert hat.

(Michel de Montaigne)

Geheiligt werde dein Name – nicht der meine.
Dein Reich komme – nicht das meine.
Dein Wille geschehe – nicht der meine.
Gib uns Frieden mit dir, Frieden mit den Menschen,
Frieden mit uns selbst und befreie uns von Angst.
(Dag Hammarskjöld)

Geben und Nehmen lernen – beides ist gleich schwer.
(Jeremias Gotthelf)

Wasserkäfer Libelle

Die Geschichte von den Wasserkäfern und der Libelle …
Am Boden eines kleinen ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen. Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran hoch, bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen. Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: “Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?” Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück. “Ist das nicht merkwürdig?”, sagte der erste Wasserkäfer. “War er denn hier nicht glücklich bei uns?”, fragte der zweite. “Wo er jetzt wohl ist?”, wunderte sich der dritte. Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. “Ich habe eine Idee”, sagte er. “Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel emporklettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum.” “Wir versprechen es”, sagten alle feierlich. Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel emporzuklettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt. Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel – und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft. Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder. In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen. Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wassers ab. “Ich kann nicht zurück.” sagte sie traurig. “Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen.” Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: “Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.” Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.

„Schmunzeliges“
Nachdem er das Unfallopfer untersucht hat, diktiert der Arzt die Diagnose: „Hautabschürfungen, die vierte und fünfte Rippe gebrochen, Prellungen an der rechten Schulter.“ Dann wendet er sich an die Patientin und fragt sie nach ihrem Alter. – „Achtunddreißig, Herr Doktor.“ – „Schreiben Sie weiter: Und sie leidet auch an schweren Gedächtnisstörungen.“


Lebens Wunder

Lebens-Wunder
Lass dich tragen von deiner Sehnsucht, halten von deinem Vertrauen.
Lass dich bewegen von deinem Mut, berühren von deinen Träumen.
Lass dich beflügeln von deiner Begeisterung, inspirieren von deinen Möglichkeiten.
Lass dich verzaubern von deinen Gefühlen.
Lass dich beschenken von diesem Wunder – von deinem Leben.

(Marion Schmickler)

Was du scheinst, das werten Menschen.
Was du bist, das wertet Gott.

(Margarete Seemann)

Reich ist man nicht durch das, was man besitzt,
mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.
Es könnte sein, dass die Menschheit reicher wird,
indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.
(Immanuel Kant)

Unter allen Aufträgen, die Jesus seinen Nachfolgern gegeben hat,
steht die Fürbitte an zentraler Stelle.

(Friedhold Vogel)

Was hindert uns eigentlich daran,
das zu tun, was wir von anderen erwarten?
(Kurtmartin Mageira)

Ein guter Freund ist mehr wert als aller Rum der Welt.
(Voltaire)

Sag Ja zu den Überraschungen, die deine Pläne durchkreuzen,
deine Träume zunichte machen,
deinem Tag eine ganz andere Richtung geben –
ja vielleicht deinem Leben. Sie sind nicht Zufall.
(Dom Hélder Camara)

Ein Sonnenstrahl reicht hin,
um viel Dunkel zu erhellen.

(Franz von Assisi)

In der Geschichte, wie im menschlichen Leben
bringt Bedauern einen verlorenen Augenblick nicht mehr wieder,
und tausend Jahre kaufen nicht zurück,
was eine einzige Stunde versäumt.

(Stefan Zweig)

Jeder glückliche Moment verdient Dankbarkeit.

So spricht der Herr: Bleibt in meiner Liebe!
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.

(Joh, 15,9b.5b)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Warum dauert es so lange, bis eine Blondine einen Schokokuchen gebacken hat? Sie muss ja nicht nur den Teig kneten, sondern auch noch die Smarties schälen!
2. Beate liest das Horoskop und sagt zu Hans: „Wärst du zwei Tage ehe auf die Welt gekommen, wärst du freundlich, geistreich und großzügig!“
3. Klein Hansi, grade mal vier Jahre alt, ist unterwegs zum Dachboden. Er findet seinen alten Laufstall. Er stürmt die Treppe wieder runter und läuft in die Küche: "Mami, wir kriegen bald eine neues Baby!" "Wie kommst du denn darauf?" "Na, die Falle ist schon aufgestellt."

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen