nicht vergessen Allerheiligen

Samstag - Allerheiligen 01. November 2025

Am Samstag feiern wir das Hochfest Allerheiligen.
Einladen möchte ich zu den folgenden Gottesdiensten:

09.30 Uhr Hl. Messe Altpallien, anschl. Gräbersegnung
11.00 Festhochamt Pfarrkirche Christkönig
15.30 Uhr Gräbersegnung auf dem Westfriedhof


Gott, du bist Quelle des Lebens und der Ewigkeit.
In Zeiten der Trauer suche wir die Nähe zu dir.
Schenke uns deinen Trost, damit Trauer nicht verhärtet,
sondern verwandelt wird in liebevolle Erinnerung und Hoffnung.
Gib uns die Ruhe, die wir brauchen, und die Kraft, weiterzugehen.
Behüte die Verstorbenen in deinem Licht und schenke ihnen Frieden.
Für jene, die zurückbleiben, möge Güte und Trost spürbar sein,
Gemeinschaft und Miteinander als wertvolle Hilfe erfahrbar werden.
Hilf uns, mutig zu beten und lass uns dein Versprechen erkennen:
Du bist bei mir alle Tage, bis ans Ende der Welt.
Durch Jesus Christus, Amen.

Mit unseren lieben Toten sind wir eng verbunden.
Tod und Trauer sehen wir im Licht der Frohen Botschaft Jesu Christi.
Jesus sagte: „Ich bin die Auferstehung und das Leben;
wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.“
(Joh 11,25)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 29. Oktober 2025

Evangelium Lukas 13, 22–30


In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem
von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte.
Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?
Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen;
denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.
Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt und ihr draußen steht, an die Tür klopft
und ruft: Herr, mach uns auf!, dann wird er euch antworten:
Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr anfangen zu sagen:
Wir haben doch in deinem Beisein gegessen und getrunken
und du hast auf unseren Straßen gelehrt.
Er aber wird euch erwidern: Ich weiß nicht, woher ihr seid.
Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan!
Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein, wenn ihr seht, dass Abraham, Ísaak und Jakob
und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.
Und sie werden von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen.
Und siehe, da sind Letzte, die werden Erste sein, und da sind Erste, die werden Letzte sein.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Drei Jesusworte sind in diesem Abschnitt zusammengestellt: das Wort von der engen Tür (V. 23–24), das von der geschlossenen Tür (V. 25–27) und schließlich das Wort von der Zulassung aller Völker zum Reich Gottes (V. 28–30). – Das Wort von der engen Tür ist veranlasst durch die Frage nach der Zahl der Geretteten. Jesus hatte von der kleinen Herde gesprochen (Lk 12, 32: Evangelium am 19. Sonntag – Jahr C). Aber wichtiger als die Frage nach der Zahl (die nur Gott kennt) ist das Heil des Fragenden selbst. Die Bekehrung auf die letzte Stunde hinauszuschieben ist mehr als gefährlich. Es gibt in der Geschichte Gottes mit jedem Menschen und auch mit den Völkern einen entscheidenden Augenblick: „Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt …“ (13, 25: vgl. 16, 16). Eine einzige Mahnung steht in diesem ernsten Evangelium: „Bemüht euch mit allen Kräften!“ (V. 24). Und am Ende eine Verheißung für alle Völker der Erde: Es wird mehr Gerettete geben, als eine engherzige Theologie fassen kann.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


Großer Gott, wir loben dich

1. Großer Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke.
Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.
Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.

2. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen,
stimmen dir ein Loblied an, alle Engel, die dir dienen,
rufen dir stets ohne Ruh: "Heilig, heilig, heilig!" zu.

3. Heilig, Herr Gott Zebaoth! Heilig, Herr der Himmelsheere!
Starker Helfer in der Not! Himmel, Erde, Luft und Meere
sind erfüllt von deinem Ruhm; alles ist dein Eigentum.

4. Der Apostel heilger Chor, der Propheten hehre Menge
schickt zu deinem Thron empor neue Lob- und Dankgesänge;
der Blutzeugen lichte Schar lobt und preist dich immerdar.

5. Dich, Gott Vater auf dem Thron, loben Große, loben Kleine.
Deinem eingebornen Sohn singt die heilige Gemeinde,
und sie ehrt den Heilgen Geist, der uns seinen Trost erweist.

6. Du, des Vaters ewger Sohn, hast die Menschheit angenommen,
bist vom hohen Himmelsthron zu uns auf die Welt gekommen,
hast uns Gottes Gnad gebracht, von der Sünd uns frei gemacht.

7. Durch dich steht das Himmelstor allen, welche glauben, offen;
du stellst uns dem Vater vor, wenn wir kindlich auf dich hoffen;
du wirst kommen zum Gericht, wenn der letzte Tag anbricht.