in kleinen Dingen

"Wer es in kleinen Dingen mit der Wahrheit nicht ernst nimmt, 
dem kann man auch in großen Dingen nicht vertrauen."

(Albert Einstein)

„Schmunzeliges“
Fragt die Religionslehrerin: „Warum gießt der Priester bei der Gabenbereitung Wasser in den Wein?“ Meldet sich Natalie: „Weil er im Dienst ist!“

Mögen aus jedem Samen, den du sähst,
wunderschöne Blumen werden,
auf dass sich die Farben der Blüten
in deine Augen spiegeln
und sie dir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

(aus Irland)

Nicht Worte sucht Gott bei dir,
sondern das Herz.

(hl. Augustinus von Hippo)

Der ist wahrhaft weise,
der nur ein Wort kennt: Liebe.
(Brigitta von Schweden)

„Schmunzeliges“

Die Kindergartenkinder besuchen die Kirche. „Erst nehmen wir das Weihwasser, dann beten wir“, erklärt die Erzieherin den Kindern. Da wendet Fritzchen ein: „Aber wir beten zu Hause immer trocken!“

Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen,
der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

(Honoré des Balzac)

Es ist merkwürdig, wie mit den Aufgaben die Kräfte wachsen.
(Philipp Witkop)

Psalm 51 Bitte um Vergebung

Der Psalm 51
Der Psalm 51 ist ein Bußpsalm von König David nach dem schweren Verstoß mit Bathseba. David bittet Gott um Vergebung, Reinigung und Erneuerung des Herzens. Gottes Barmherzigkeit ist groß; wahre Reue, Demut und innerliche Reinigung führen zu Vergebung. Äußere Opfer allein reichen nicht – ein reines Herz und aufrichtiges Herzopfer sind entscheidend. Der Psalm beinhaltet einen Ruf zu Gott, Bekennen der Schuld, Bitte um Reinigung, Gelöbnis zu Dankopfern, Hinweis auf Freude und Rettung für die Gerechten.

1 Bitte um Vergebung und Neuschaffung
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids,
2 als der Prophet Natan zu ihm kam, nachdem sich David mit Batseba vergangen hatte.]
3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, /
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
4 Wasch meine Schuld von mir ab /
und mach mich rein von meiner Sünde!
5 Denn ich erkenne meine bösen Taten, /
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
6 Gegen dich allein habe ich gesündigt, /
ich habe getan, was dir missfällt. So behältst du recht mit deinem Urteil, /
rein stehst du da als Richter.
7 Denn ich bin in Schuld geboren; /
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.
8 Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, /
im Geheimen lehrst du mich Weisheit.
9 Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; /
wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.
10 Sättige mich mit Entzücken und Freude! /
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.
11 Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden, /
tilge all meine Frevel!
12 Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz /
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht /
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!
14 Mach mich wieder froh mit deinem Heil /
mit einem willigen Geist rüste mich aus!
15 Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege /
und die Sünder kehren um zu dir.
16 Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, /
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.
17 Herr, öffne mir die Lippen /
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.
18 Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; /
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
19 Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, /
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.
20 In deiner Huld tu Gutes an Zion; /
bau die Mauern Jerusalems wieder auf!
21 Dann hast du Freude an rechten Opfern, /
an Brandopfern und Ganzopfern, /
dann opfert man Stiere auf deinem Altar.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



wachsen an Herausforderungen

An Herausforderungen wachsen
Am Rande der Oase wuchs eine kleine Palme. Ein verbitterter Mensch kam auf seinem Weg an ihr vorbei und konnte nicht ertragen, dass sie so kräftig in die Höhe wuchs. Da nahm er einen schweren Stein und packte ihn mitten in die Krone der Palme. Während der Mensch schadenfroh seines Weges weiterzog, versuchte die Palme vergebens den Stein herunterzuschütteln. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als mit dieser Last auszukommen. Damit die Palme nicht darunter zusammenbrach, entwickelte sie starke Wurzeln, die tief ins Erdreich drangen und ihr mehr Halt gaben. Einige Jahre später kam der Mensch wieder an dieser Stelle vorbei. Doch anstatt eines verkrüppelten Baumes fand er dort die größte und prächtigste Palme der Oase. Sie bog sich zu ihm herab und bedankte sich: „Die Last des Steines, den du mir damals in die Krone gelegt hast, hat mich stark gemacht!“
(afrikanisches Märchen)