grüne Ampel

„Schmunzeliges“
Eine Frau steigt ins Taxi und ruft: 'So schnell wie's geht zum Krankenhaus!' Der Taxifahrer lässt Gummi stehen, rast los... .erste Ampel: ROT der Fahrer heizt drüber... ...zweite Ampel: ROT drüber... ...dritte Ampel: GRÜN der Fahrer hält an Schreit die Frau: 'Wieso halten Sie an, es ist doch grün!' Sagt der Fahrer: 'Vorsicht, es könnte doch sein, dass ein Kollege kommt...'

Wer …. ich?
Und Gott sagte: Geh!
Und ich sagte: Wer … ich?
Und Gott sagte: Ja, du.
Und ich sagte:
Aber ich bin noch nicht fertig,
und es kommt noch Besuch,
und ich habe noch so viel zu tun,
und du weißt, es gibt keinen,
der mich vertreten könnte.
Und Gott sagte: Du übertreibst.
Wieder sagte Gott: Geh!
Und ich sagte: Aber ich möchte nicht.
Und Gott sagte:
Ich habe nicht gefragt, ob du möchtest.
Und ich sagte: Nun höre mal,
ich zähle nicht zu den Leuten,
die sich in Auseinandersetzungenverwickeln lassen.
Im Übrigen …
meine Familie und meine Freunde möchten es nicht.
Und was werden die Nachbarn denken?
Und Gott sagte: Quatsch.
Und zum dritten Mal sagte Gott: Geh!
Und ich sagte: Muss ich?
Und er sagte: Liebst du mich?
Und ich sagte: Aber sieh doch, ich habe Angst.
Ich fühle mich total überfordert,
und ich kann nicht alles allein tun.
Und Gott sagte:
Ja, was glaubst du denn, wo ich sein werde?
Und Gott sagte Geh!
Und ich atmete tief:
Hier bin ich, sende mich.
(nach Lois Rensberger)


ruft der Himmel aus

1. Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus,
das blaue, lichterfüllte Haus,
mit so viel Zung'n als Sternen.
Der weiße Tag, die schwarze Nacht,
wann sie abwechseln von der Wacht,
sie kündens aus den Fernen.

2. Kein Land, kein Volk ist auf der Erd,
das nicht allzeit die Kunde hört,
die umhergeht im Reigen.
Vom Aufgang bis zum Untergang,
erhallt ihr Ruf, erschallt ihr Klang,
des Schöpfers Macht zu zeigen.

3. Die Sonne ist des Himmels Ehr,
doch dein Gesetz, Herr, noch viel mehr,
das Du uns hast gegeben;
so trostreich, so gerecht und wahr,
so licht und mehr als sonnenklar,
erhellt es unser Leben.

4. Behüt mich vor der stolzen Welt,
die allen Sinn dahingestellt,
von Dir mich abzuwenden.
Wann sie nicht wird mein Meister sein,
so bleib ich, durch die Gnade rein,
in Deinen guten Händen.

5. Alsdann sei Dir all mein Gebet,
das zu dem Thron der Gnade geht,
mehr lieb, als es gewesen.
Du bist mein Schutz, o starker Gott,
du wirst mich ja in aller Not
durch Deine Kraft erlösen.


Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 05. November 2025

Evangelium Lukas 14, 25–33


In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus;
da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt
und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern,
ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.
Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein.
Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will,
setzt er sich dann nicht zuerst hin und berechnet die Kosten,
ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?
Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat,
dann aber den Bau nicht fertigstellen kann.
Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten
und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.
Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht,
setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann
dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?
Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft,
solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.
Ebenso kann keiner von euch mein Jünger sein,
wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Jesus geht voraus, viele Menschen folgen ihm auf dem Weg nach Jerusalem; werden sie auch bis nach Golgota mitgehen? Jesus nennt ihnen die scharfen Bedingungen der Nachfolge: Bereitschaft zum Verzicht auf Familie, Freunde, auf Ehre und Leben, auf allen Besitz (V. 26–27.33). Wer sich zur Nachfolge entschließt, muss wissen, was er wagt; er muss seine Kräfte und Möglichkeiten prüfen wie jemand, der einen Bau ausführen oder einen Krieg unternehmen will (V. 28–32). Besagen die beiden Gleichnisse auch, dass die Nachfolge jedem freigestellt ist? Das Gleichnis vom Gastmahl (gestriges Evangelium) empfiehlt eine solche Deutung nicht. Aber Jesus verlangt nicht von allen das Gleiche, von keinem das Unmögliche. Er ruft jeden auf seinen ihm eigenen Weg. Die Forderung zu größerem Verzicht hat als Voraussetzung und als Ziel die größere Liebe. – Wer aber Jesu Jünger geworden ist, der ist „Salz der Erde“ in der Hand Gottes; er kann nicht mehr zurück, oder er wird „weggeworfen“.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)