vor sehr langer Zeit

Ich freue mich auf die Martinsumzüge!
Sei gerne dabei, Aloys

Martinsumzüge
morgen, Sonntag, 09. November St. Simeon
Dienstag, 11. November Markuskapelle
Mittwoch, 12. November Pallien
Freitag, 14. November Christkönig


der Heilige Martin
Es war einmal vor sehr langer Zeit in Gallien, heute Frankreich. Ein junger Mann namens Martin diente als Soldat im römischen Heer. Trotz seines stolzen Ranges war Martin freundlich und warmherzig. Eines kalten Winternachts ritt er durch eine Stadt, als er vor dem Tor eine frierende Bettlerin sah. Die Frau zitterte vor Kälte, und Martin hatte kaum einen Gedanken daran, wie er zu Reichtum oder Ruhm kommen könnte. Ohne lange zu zögern nahm Martin seinen schweren Mantel und teilte ihn mitten durch, sodass die Frau eine Hälfte bekommen konnte, um sich zu wärmen. Die andere Hälfte behielt er bei sich, aber in derselben Nacht erschien ihm im Traum Jesus und trug die Hälfte Mantel, die Martin gegeben hatte. Jesus sagte zu den Engeln: „Martin ist noch ein Ungläubiger, doch er handelt wie ein ereigneter Christ.“ Das zeigte Martin, wie wichtig es ist, anderen zu helfen, auch wenn man selbst wenig hat.
Im Laufe der Jahre wuchs Martins Mitgefühl, und er entschied sich, seine Freiheit dem Dienst Gottes zu widmen. Er wurde Christ und schließlich Bischof von Tours. Als Bischof setzte er sich unermüdlich für die Armen, die Bedürftigen und die Menschen in der Ferne ein. Er reiste durch Städte und Dörfer, tröstete die Traurigen, stärkte die Schwachen und teilte seinen Rat und seine Güte mit allen, die ihn hörten.
Martins Geschichte erzählt von Demut, Großzügigkeit und dem Mut, Gutes zu tun, auch wenn es schwerfällt. Er wird als Schutzpatron der Reisenden, Soldaten und Armen verehrt. In vielen Ländern wird sein Fest, der Martinstag, am 11. November gefeiert. Kinder ziehen dann oft mit Laternen singend durch die Straßen und erinnern daran, wie wichtig es ist, anderen zu helfen.

.... das Ziel finden:
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drei Bäume

Drei Bäume
Drei Bäume standen einmal ganz oben auf einem Berg und träumten davon, was sie einmal werden wollten, wenn sie groß wären. Der erste kleine Baum sah hinauf zu den Sternen und sagte: "Ich will eine Schatzkiste werden. Ich will gefüllt sein mit Gold und Edelsteinen. Ich werde die allerschönste Schatzkiste auf der ganzen Welt!" Der zweite Baum sah hinab auf einen kleinen Fluss, der auf seinem Weg zum Ozean an ihnen vorbeifloss. "Ich will die riesigen Ozeane befahren und mächtige Könige tragen. Ich werde das stärkste Schiff auf der ganzen Welt!" Der dritte kleine Baum sah hinunter ins Tal, wo geschäftige Männer und Frauen in einer Stadt arbeiteten. "Ich möchte den Berg gar nicht verlassen. Ich will so groß werden, dass die Leute, wenn sie anhalten, um mich anzusehen, ihre Augen in den Himmel heben und an Gott denken. Ich werde der höchste Baum der ganzen Welt!" Die Jahre vergingen, und die drei Bäume wurden groß. Eines Tages kamen drei Holzfäller auf den Berg. Der erste Holzfäller sah den ersten Baum an und sagte: "Dieser Baum ist wunderschön. Er ist genau richtig für mich." Mit einem Schwung seiner Axt fiel der erste Baum. "Jetzt werde ich zu einer wunderschönen Schatzkiste, ich werde die größten Schätze bergen," sagte der Baum. Der zweite Holzfäller sah den zweiten Baum und sagte: "Dieser Baum ist stark. Er ist genau richtig für mich." Mit einem Schwung seiner Axt fiel der zweite Baum. "Jetzt werde ich die riesigen Ozeane befahren!" dachte der zweite Baum. "Ich werde ein starkes Schiff für mächtige Könige!" Der dritte Baum fing an zu zittern, als der dritte Holzfäller in seine Richtung sah. Er machte sich ganz gerade und groß und zeigte tapfer in den Himmel hinauf. Aber der Holzfäller blickte noch nicht einmal auf. Mit einem Schwung seiner Axt fiel der dritte Baum. Der erste Baum freute sich unglaublich, als er merkte, dass der Holzfäller ihn zu der Werkstatt eines Tischlers brachte. Aber der Tischler machte aus dem Baum einen Futtertrog. Der einmal so wunderschöne Baum war nicht bedeckt mit Gold, noch gefüllt mit Schätzen. Er war bedeckt mit Sägemehl und gefüllt mit Futter für hungrige Tiere. Der zweite Baum lächelte, als der Holzfäller ihn zu einer Schiffswerft brachte, aber es wurden keine mächtigen Schiffe gebaut an dem Tag. Stattdessen sägte und hämmerte man den einst so starken Baum zu einem einfachen Fischerboot. Er war zu klein und zu schwach, um einen Fluss zu befahren, geschweige denn einen Ozean. Man brachte ihn stattdessen an einen See. Der dritte Baum war verwirrt, als der Holzfäller ihn zu langen starken Pfählen zurechtschnitt und ihn auf dem Holzplatz liegen ließ. "Was ist passiert?" fragte sich der einst so große Baum. "Alles, was ich wollte, war, auf dem Berg stehen bleiben und zu Gott zeigen." Viele, viele Tage und Nächte vergingen. Die drei Bäume vergaßen schon fast ihre Zukunftsträume. Aber eines Nachts schien goldenes Sternenlicht auf den ersten Baum, als eine junge Frau ihr neu geborenes Baby in den Futtertrog legte. "Ich wünschte, ich könnte eine Wiege für ihn machen", flüsterte der Ehemann. Die Mutter drückte seine Hand und lächelte, als das Sternenlicht auf das glatte und kräftige Holz fiel. "Diese Krippe ist wunderschön", sagte sie. Und plötzlich wusste der erste Baum, dass in ihm der größte Schatz der ganzen Welt lag. Eines Abends stiegen ein müder Reisender und seine Freunde in ein altes Fischerboot. Der Reisende schlief ein, als der zweite Baum ruhig auf den See hinausschwamm. Aber bald darauf erhob sich ein fürchterlicher Sturm. Der kleine Baum erschauderte. Er wusste, dass er nicht stark genug war, so viele Passagiere sicher durch den Sturm zu tragen. Der müde Mann erwachte. Er stand auf, streckte die Hand aus und sagte: "Still!" Der Sturm hörte auf, so schnell wie er begonnen hatte. Und plötzlich wusste der zweite Baum, dass er den König der Könige trug. Eines Freitagmorgens war der dritte Baum ganz überrascht, als seine Pfähle von dem vergessenen Holzstoß genommen wurden. Er zuckte zusammen, als er durch eine wütende, pöbelnde Menschenmenge getragen wurde. Er zitterte, als Soldaten die Hände eines Mannes an ihn nagelten. Er fühlte sich hässlich gemein und grausam. Aber am Sonntagmorgen, als die Sonne aufging und die Erde vor Freude bebte, wusste der dritte Baum, dass Gottes Liebe alles verändert hatte. Sie hatte den dritten Baum stark gemacht. Und jedesmal, wenn die Menschen an den dritten Baum dachten, würden sie an Gott denken. Das war besser, als der höchste Baum der Welt zu sein.

den Sonnenaufgang zu sehen

Um Kraft für den Tag zu schöpfen,
sollte man das Haus verlassen
und den Sonnenaufgang zu sehen.


Das Leben hat es nicht gern
Und ist einem nicht gnädig und günstig,
wenn man es zu ernst nimmt.
(Frank Wedekind)

An den wichtigsten Scheidewegen des Lebens stehen meist keine Wegweiser.
(Hedwig Dransfeld)

„Schmunzeliges“
Ein Pfarrer predigt: »Und Jesus Christus speiste 5 Menschen mit 5 000 Broten und 2 000 Fischen!« (Matthäus 14) - Einen Sonntag später korrigiert er seine Falschmeldung: »Jesus Christus speiste 5 000 Menschen mit 5 Broten und 2 Fischen!« - Er schaut in die Versammlung und meint zu einem aufmerksamen Jungen: »Das hättest Du wohl nicht geschafft!, was?« - Darauf der Angesprochene: »Doch, mit dem Rest vom letzten Sonntag!«

Muße ist die Kunst,
sich selbst ein angenehmer Partner zu sein.

(Karl Heinrich Waggerl)

Wenn man einem Menschen trauen kann,
erübrigt sich ein Vertrag.
Wenn man ihm nicht trauen kann,
ist ein Vertrag nutzlos.
(Jean Paul Getty)

Wohltaten still und rein gegeben,
sind Tote, die im Grabe leben,
sind Blumen, die im Sturm bestehen,
sind Sternlein, die nicht untergehen.
(Matthias Claudius)