„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Löse dein Herz von allem Irdischen,
suche Gott und du wirst ihn finden.
(Teresa von Avila)
Glücklich sein heißt nicht, das Beste von allem zu haben,
sondern das Beste aus allem zu machen.
(Robert Lemke)
Wer nicht zufrieden ist mit dem was er hat,
der wäre auch nicht zufrieden mit dem,
was er haben möchte.
(Berthold Auerbach)
Ich muss nicht alle Probleme lösen.
Ich schaue mir an, was kommt, und vertraue darauf,
dass Gott alles zum Besten lenkt und mir auch Ideen eingibt,
die eine Lösung aufzeigen.
(Anselm Grün)
Halt dein Herz offen und lass es groß sein.
(Franz von Sales)
DU BIST...
Du bist für mich der Atem, der mich mit Luft versorgt,
der Mensch, dem ich vertraue, der mir sein Ohr mal borgt.
Du bist für mich die Erde, die mich gedeihen lässt,
der Mensch, bei dem ich gern bin, mein federweiches Nest.
Du bist für mich das Wasser, das mich sanft umhüllt,
der Mensch, der wenn ich traurig bin, mein Herz mit Freude füllt.
Und dann nimmst du mich in den Arm und ich denke nur eins: "Zuhause"!
Ich brauche Pausen der Stille in meinem Leben.
Sie helfen mir, Kräfte zu sammeln.
(Anselm von Canterbury)
Mögen die guten Gaben Gottes in dir wachsen.
Möge ein verlässlicher Freund dir raten.
Möge eine überraschende Begegnung dich erfreuen.
Möge ein herzliches Lächeln dich begleiten.
(Roland Breitenbach)
Wir sollten nicht klagen über das Schöne, das vergangen ist,
sich freuen, dass es gewesen ist, Gott danken, dass er es uns geschenkt hat.
(Hermann Multhaupt)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Abendgebet Advent
.....Abendgebet
Gott, am Abend dieses Tages im Advent denken wir an dich.
Wir bitten dich, dass wir in dieser besonderen Zeit
des Wartens und Hoffens Ruhe und Frieden finden.
Erleuchte uns mit deinem Licht, das die Dunkelheit der Sorgen vertreibt.
Hilf uns, unsere Herzen für die Ankunft deines Sohnes zu öffnen
und dir, dem Ewigen Licht, in allem zu vertrauen.
Gib uns die Kraft, deine Liebe weiterzugeben.
Amen
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.
Gute Nacht, Aloys
kostbarste Geschenk
www.aloys-trier.de/2023/12/05/das-kostbarste-geschenk/
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www.aloys-trier.de/2023/12/19/mit-freude-ein-ausmaldbild-fuer-kinder/
doppelte Freude
Trier ist sehr schön!
P.S. … die folgende Geschichte auch!
Zwei Herren, beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer.
Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde
aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte.
Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.
Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen.
Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang.
Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat,
ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren.
Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht hinsetzte,
ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge
beschrieb, die er draußen am Fenster sah.
Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine Welt erweitert
und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen.
Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See.
Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen.
Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen
und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont.
Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details,
schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor.
An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade.
Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen,
während der Herr am Fenster sie mit anschaulichen Worten beschrieb.
Tage, Wochen und Monate vergingen.
Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen,
fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist.
Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen.
Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte.
Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte,
dass er sich wohl fühlt, ließ sie ihn allein. Langsam, schmerzvoll stützte er sich
auf einen Ellenbogen um seinen ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten.
Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken.
Es zeigte auf eine leere Wand. Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn
veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen.
Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und nicht einmal die Wand sehen konnte.
Sie sagte "Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern."
Epiloge: Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet unserer eigenen Situation.
Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude.

