an Menschlichkeit

Mangel an Fröhlichkeit ist meist Mangel an Menschlichkeit.
(Edvard Grieg)

Warum …..
Eines Tages kam ein Mann zu einem Gelehrten und wollte von ihm wissen: „Meister, warum sind reiche Menschen meist so hartherzig und kalt?“ Ohne darauf zu antworten, forderte ihn der Meister auf: „Geh ans Fenster und blicke durch die Scheibe?“ Der Mann trat ans Fenster und sah hinaus. „Was siehst du?“ „Was soll ich schon sehen? Ich sehe die Menschen, die Straße, den Park, den blauen Himmel, die Sonne.“ Nun verlangte der Meister vom Mann, sich vor den Spiegel zu stellen – was dieser auch tat. „Und was siehst du nun?“ „Na ich sehe mich!“, antwortete ihm der Mann verdutzt. Damit hast du dir deine Frage selbst beantwortet: „Das Fensterglas unterscheidet sich vom Spiegel nur durch eine Silberschicht. Nur durch dieses bisschen Silber siehst du plötzlich nur noch dich!“
(Chassidische Erzählung)

Behutsam schließt man den Toten die Augen;
Ebenso behutsam muss man den Lebenden die Augen öffnen.

(Jean Cocteau)

„SCHMUNZELIGES“
Lena steht mit Frank engumschlungen auf einem Aussichtsturm. Plötzlich fragt sie ihn: „Frank willst du mal sehen, wo ich am Blinddarm operiert worden bin?“ – „Au ja, zeig mal her!“ – „Da rechts unten, das große Gebäude, das ist das Krankenhaus, in dem ich operiert worden bin.

Am Anfang steht der Glaube.
Das Ziel die Schau.

(Augustinus)

Wenn unsere Seele ganz leer geworden ist,
dann gibt sich Gott uns ganz,
dann erfüllt er uns,
dann vereint er sich mit uns.
Dafür sind wir Menschen alle geschaffen.
(Charles de Foucauld)

Kurz bevor die Sonne aufgeht,
ist die Nacht am dunkelsten.

(Selma Lagerlöf)

seine Stärke Kinderbibel

aus der Kinderbibel:

Das Geheimnis seiner Stärke

(Richter 13-16)

In Richter 13-16 geht es um Samson. Ein Engel sagt seiner Mutter, dass Samson etwas Besonderes wird und Gott dienen soll. Samson wächst stark auf, aber er passt nicht immer gut auf sich auf. Mit Delila passiert etwas Trauriges: seine Haare werden abgeschnitten, und seine Stärke geht verloren. Die Philister, fangen ihn. Doch am Ende stärkt Gott ihn wieder, und Samson schafft es, ihnen zu zeigen, wie stark Gott ist. Die Geschichte zeigt, dass Gott uns trotz Fehlern helfen kann.

Viele, viele Jahre vergingen. Nach Josuas Tod begannen die Israeliten wieder Gott zu vergessen. Zur Strafe ließ Gott vierzig Jahre lang die Philister über sein Volk herrschen. Eines Tages sandte Gott einen Engel zu einem Mann namens Manoach. Der Engel berichtete, dass er und seine Frau einen Sohn haben würden, der die Israeliten vor ihren Feinden schützen würde. Der Junge wurde geboren und Simson genannt. Als Zeichen dafür, dass Simson Gott gehörte, ließen seine Eltern sein Haar nicht schneiden. Simson wuchs heran und wurde sehr stark. Einmal erlegte er sogar einen Löwen mit bloßen Händen. In diesem Moment erkannte Simson, dass Gott ihm eine besondere Stärke gegeben hatte, die er gegen die Philister einsetzen sollte. Und Simson erfüllte seinen Auftrag: Er zerstörte ihre Ernte und einmal tötete er eintausend Philister, nur mit dem Kieferknochen eines Esels bewaffnet. Jedes Mal, wenn sie ihn gefangen nehmen wollten, konnte er entfliehen. Die Philister waren entschlossen, sich zu rächen. Sie sahen ihre Chance kommen. Als Simson sich in das hübsche Philistermädchen Delila verliebte. Die fünf Philisterkönige gingen zu ihr. „Wir geben die jeder elfhundert Silbermünzen, wenn du Simson dazu bringst, das Geheimnis seiner Stärke zu verraten“, sagten sie. Delila willigte ein.

Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid
noch über das, was die Welt braucht.

(Johannes Rau)