zugewiesen hat

Der Weg der Mönche
Es waren zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gebe es einen Ort, an dem der Himmel und die Erde sich berühren. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauche nur anzuklopfen und befinde sich bei Gott. Schließlich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür. Bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete. Uns als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle. Da begriffen sie: Der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren, befindet sich auf dieser Erde - an der Stelle, die uns Gott zugewiesen hat.

„Schmunzeliges“
Braut und Bräutigam stehen vor dem Altar. Sagt der Pfarrer: „Reicht euch nun die Hände, ab jetzt seid ihr Mann und Frau!“. Bräutigam: „Ach nee, und was waren wir vorher?“


ohne Wasser schwimmen

Man kann ohne Gebet genauso wenig glauben,
wie man ohne Wasser schwimmen kann.


Guter Gott,
heute nehme ich mir Zeit,
in Ruhe den Himmel zu bestaunen,
in Ruhe den Wind zu lauschen,
in Ruhe die Sonne zu spüren,
in Ruhe die Liebe um mich herum wahrzunehmen,
in Ruhe dir zu sagen: DANKE!

„Schmunzeliges“
Lukas hat zur Erstkommunion ein Gebetbuch bekommen. Als er darin blättert, ruft er nach einer Weile erfreut zu seiner Mutter: „Jetzt weiß ich, was ich beten muss, wenn ich wieder bei der Kinderlotterie mitmache, denn da gibt es ein Gebet für Kinderlose!“

Gott ist die Liebe.
Wagt für die Liebe alles zu geben.
Gott ist die Liebe.
Liebe ohne Furcht.

(Taizé)

Man kann unmöglich glauben, ohne zu beten;
Genauso wenig lässt sich beten ohne zu glauben.


„Schmunzeliges“
Stolz kommt Sven nach Hause uns erzählt seiner Mutter: „Ich weiß genau so viel wie unser Lehrer!“ _ „Wie kommst du denn darauf?“ – „Er meint, es wäre vollkommen unmöglich, mir noch etwas beizubringen.“

Es ist widersinnig,
dass einer zum Himmel aufschaut
und Gott leugnet.

(Abraham Lincoln)

jede Minute des Tages

Genieße den Augenblick
und freue dich an alle kleine Wunder,
die jede Minute des Tages mit sich bringt.

(Simone Bahmann)

Beginne nicht mit einem großen Vorsatz,
sondern mit der kleinen Tat.


Der Himmel ist hier
Ein gelb grau gefiederter Vogel fragte eine Sonnenblume, deren Goldgelb aus dem Feld leuchtete: "Bist du direkt vom Himmel herabgefallen, weil du so golden bist?" "Ich bin eine Erdenblume genau wie du ein Erdenvogel bist, aber ich liebe den Himmel und bin ihm immer nahe, auch wenn ich gerade auf der Erde lebe und die Menschen mit meinem strahlenden Gelb erfreue", antwortete die Blume. "Dann leuchtet aus dir wohl das Licht des Himmels", kombinierte der Vogel, "obwohl du in deiner Erdverbundenheit so weit vom Himmel entfernt bist und nicht einmal weißt, ob und wann du ihn je erreichen kannst?" "Vom Himmel entfernt?" wunderte sich die Sonnenblume, "der Himmel ist hier, ich berühre ihn, wir könnten nicht näher beieinander sein." Dem Vogel gefiel dieses gelbe Himmelslicht und er hätte es auch gerne gehabt. Aber soweit er flog, der Himmel war ihm immer zu weit oben.

Werde du selbst
Bleib wie du bist! - so lautet manchmal der Wunsch
von Menschen, die es gut mit dir meinen.
Ich aber sage dir, bleibe nicht, wie du bist,
halte dich nicht am Augenblick deines Seins fest,
sondern lass‘ dich auf Veränderung ein,
wachse und reife stetig neu zu dir hin –
werde, wer du letztendlich sein kannst.

(Christa Spilling-Nöker)

Nur Mut und immer wieder Mut!
Wir sollen nie müde werden, Gutes zu tun,
denn Gott ist mit uns.

(Don Bosco)

Freundschaft fließt aus vielen Quellen,
am reinsten aus dem Respekt.

(Daniel Defoe)

In der Welt sind wir das Licht der Güte Gottes für die Armen.
Den Kindern, den Armen, allen, die leiden und einsam sind,
gebt immer ein glückliches Lächeln!
Gebt ihnen nicht nur eure Fürsorge, gebt ihnen auch euer Herz!
(Mutter Teresa)

Gott legt uns keine Prüfung auf,
ohne uns zugleich die Kraft zu geben, sie zu ertragen.

(Edith Stein)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Was mögen wohl die Hochzeitsgäste gedacht haben, als sie erfuhren, dass Jesus Wasser in Wein verwandelt hat?“ fragt die Religionslehrerin in der Klasse. „Einer weiß gleich die Antwort: „Sie dachten sich: Den laden wir nächstens auch mal ein.“
2. Fragt der Lehrer seine Schüler: "Wer kennt die Weinsorte, die am Fusse des Vesuv wächst?" Da ruft ein Schüler: "Glühwein!"
3. Im Erdkundeunterricht erläutert der Lehrer: Venedig sinkt und sinkt. Die Bewohner machen sich große Sorgen. Hans fällt ihm ins Wort: Die sollen sich mal ein Beispiel an Mainz nehmen, Mainz singt und lacht!

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen