Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 08. Mai 2026

Evangelium Johannes 15, 12–17


In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt,
sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt
und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, was ihr in meinem Namen erbittet.
Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
„In der Liebe bleiben“ heißt, den Willen Gottes tun und die Freude Gottes erfahren. Der Wille Gottes ist es, dass wir einander Gutes wünschen und Gutes tun. „Wie ich euch geliebt habe“: Die Weite und Tiefe der Liebe wird vom Vorbild Christi her bestimmt. Er ist der wahre Weinstock; wir können auch sagen: Er ist der wahre Freund, und er will, dass wir jedem Menschen als Freund begegnen, als Bruder. Das ist jedem Christen gesagt, aber in V. 15–16 spricht Jesus die Jünger auf ihre apostolische Berufung und Sendung an. Ihre Arbeit wird fruchtbar und gesegnet sein, wenn sie in Liebe getan wird. Die Liebe und das Gebet (V. 16) sind die Voraussetzungen gesegneter Arbeit.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


welches Bein Rätsel

….. ein Rätsel:
Welches Bein hat keinen Kontakt zum Boden? Die Lösung steht am Ende.


DAS RÄTSEL
Der weise König Akbar war es leid, dass sich seine Minister häufig stritten. Es waren zwar kluge Minister, die sich aber gegenseitig bremsten und damit auch den Fortschritt im Land von Akbar. Da rief Akbar eines Tages seine Minister zu sich. Er zeigte mit der Hand auf eine gespannte gerade Schnur und forderte die Minister auf: „Seht ihr diese Schnur? Eure Aufgabe sei es, sie zu kürzen, jedoch ohne sie zu verknoten oder auseinander zu schneiden. Und ihr dürft sie auch nicht berühren. Kürzt sie auf eine andere Art und Weise!“ Die Minister blickten wortlos auf die Schnur, rieben sich den Bart und wunderten sich, wie die Schur gekürzt werden könnte, ohne abgeschnitten oder auch nur berührt zu werden. Selbst den Klügsten unter ihnen wollte keine Lösung für diese schwierige Aufgabe einfallen. „König, das ist nicht möglich!“ sagten sie. „Kein noch so kluger Mensch kann dieses Rätsel lösen." Da erhob sich der König, nahm wortlos eine zweite, längere Schnur und spannte sie neben die erste. Durch diese zweite, längere Schnur wurde die erste automatisch verkürzt ohne verknotet oder abgeschnitten worden zu sein. „Seht her!“, sagte der König. „Wir sollten die Meinung eines anderen weder antasten noch beschneiden, sondern nur unsere eigene Schnur daneben spannen. Dann möge der andere entscheiden, was länger und was kürzer, was besser oder schlechter ist. Wir sollen nicht für den anderen entscheiden, wir sollten ihm nur unsere eigene Wahrheit darlegen.“

„SCHMUNZELIGES“
Beim Tierarzt klingelt das Telefon. Ein Mann kündigt an: „Meine Frau kommt gleich mit unserer Katze zu Ihnen. Bitte geben Sie ihr ein Spritze, damit sie friedlich einschläft.“ „Kein Problem“, erwidert der Arzt. „Aber findet das Tier allein nach Hause?!

Es gibt Menschen, die die Bibel nicht brauchen.
Ich gehöre nicht zu ihnen. Ich habe die Bibel nötig.
Ich brauche sie, um zu verstehen, woher ich komme.
Ich brauche sie, um in dieser Welt einen festen Boden
unter den Füssen und einen Halt zu haben.
Ich brauche sie, um zu wissen, dass einer über mir ist
und mir etwas zu sagen hat. Ich brauche sie,
weil ich gemerkt habe, dass wir Menschen in den
entscheidenden Augenblicken füreinander keinen
Trost haben und dass auch mein eigenes Herz nur
dort Trost findet. Ich brauche sie, um zu wissen,
wohin die Reise mit mir gehen soll.
(Jörg Zink)

Psalm 18,23
Ja, ich habe alle seine Gebote vor Augen, weise seine Gesetze niemals ab.

"Das Brotbrechen ist zugleich Einladung,
uns füreinander aufzubrechen
... und unsere Herzen füreinander zu öffnen."

(Anselm Grün)

„SCHMUNZELIGES“
Hoppeln zwei Osterhasen nach China. Sagt der eine zum anderen: “Wir hätten Stäbchen mitnehmen sollen, hier fallen wir auf mit unseren Löffeln.”

Ich hoffe auf den Herrn, ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Denn beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.

(Psalm 130, 5.7)

Segen:
Der Vater erfülle dich mit Liebe
Du sollst sie erfahren hier und jetzt.
Der Sohn erfülle Dich mit Leben
Du sollst leben hier und jetzt.
Der Heilige Geist erfülle Dich mit Kraft
Du sollst stark sein hier und jetzt.
Es segne Dich der Vater der Sohn der Heilige Geist.

„SCHMUNZELIGES“

„Geh doch mal kurz in die Speisekammer und hol die Benzinflasche, auf er Essig steht. Es muss Himbeersagt drin sein. Riech aber erst dran, ob es noicht doch Spiritus ist!“

Antwort: das Elfenbein