Sag es ihnen
Sage den Menschen,
die du magst und liebst,
lieber dreimal zu viel
als einmal zu wenig,
dass sie dir viel bedeuten
und dass dein Leben
ärmer wäre ohne sie.
(Hans Kruppa)
Wenn der Mensch betet,
so atmet Gott in ihm auf.
(Friedrich Hebbel)
Ich wünsche dir jeden Tag eine Freude,
jeden Tag ein gutes Wort,
jeden Tag schöne Erinnerungen,
jeden Tag einen zärtlichen Zuspruch,
jeden Tag den göttlichen Freund an deiner Seite.
(Teresa Zukic)
„Schmunzeliges“
Nach der eingehenden Untersuchung sagt der Internist zur Patientin: „Gute Frau, Sie gefallen mir gar nicht!“ „Herr Doktor, entgegnet die Dame brüskiert, „Sie sind auch nicht gerade eine Augenweide!“
Kümmere dich nicht um das, was irgendwo eines Tages
in weiter Ferne in der Zukunft geschehen wird;
Überlege und achte genau auf das,
was jetzt, hier, an diesem Ort geschieht.
(John Ruskin)
Das Sich-Kümmern, das Hüten verlangt Güte,
es verlangt, mit Zärtlichkeit gelebt zu werden.
(Papst Franziskus)
„Schmunzeliges“
Ein Urlaubsgast zu einer Bäuerin: „Also mir kann der Fernseher die Zeitung ersetzen.“ Darauf meint die Bäuerin: „Guter Mann, Ihnen vielleicht, aber mir nicht. Versuchen Sie mal Eier in den Fernseher einzuwickeln.“
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 08. Mai 2026
Evangelium Johannes 15, 12–17
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt,
sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt
und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, was ihr in meinem Namen erbittet.
Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
„In der Liebe bleiben“ heißt, den Willen Gottes tun und die Freude Gottes erfahren. Der Wille Gottes ist es, dass wir einander Gutes wünschen und Gutes tun. „Wie ich euch geliebt habe“: Die Weite und Tiefe der Liebe wird vom Vorbild Christi her bestimmt. Er ist der wahre Weinstock; wir können auch sagen: Er ist der wahre Freund, und er will, dass wir jedem Menschen als Freund begegnen, als Bruder. Das ist jedem Christen gesagt, aber in V. 15–16 spricht Jesus die Jünger auf ihre apostolische Berufung und Sendung an. Ihre Arbeit wird fruchtbar und gesegnet sein, wenn sie in Liebe getan wird. Die Liebe und das Gebet (V. 16) sind die Voraussetzungen gesegneter Arbeit.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

