nimm meine Hände

1. So nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen, nicht einen Schritt:
wo du wirst gehn und stehen, da nimm mich mit.

2. In dein Erbarmen hülle mein schwaches Herz
und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz.
Lass ruhn zu deinen Füßen dein armes Kind:
es will die Augen schließen und glauben blind.

3. Wenn ich auch gleich nichts fühle von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele auch durch die Nacht:
so nimm denn meine Hände und führe mich
bis an mein selig Ende und ewiglich!

4. Sei meines Fußes Leuchte im finstern Tal!
Du bist es, der verscheuchte all’ Sorg’ und Qual.
Folg’ ich dir kindlich gläubig auf schmalem Pfad,
so gibst du Kraft getreulich mir früh und spat.

5. Wenn Leidenschaft und Lüste mein Herz durchziehn,
ich in des Lebens Wüste möcht’ von dir fliehn,
so bleib du, Gott, der Treue und geh mir nach!
Tränk liebreich mich aufs neue am Gnadenbach!

Brot Rätsel

… ein Rätsel:
Welches Brot kann man nicht zum Frühstück essen? Die Lösung steht am Ende.

Gott hat seinen Engel befohlen,
dich zu behüten auf all deinen Wegen.

(Ps 91,11)

Gottes Geist ruhe allzeit auf Dir;
Gottes Licht leuchte Dir in Deiner Dunkelheit;
Gottes Liebe umfange Dich;
Gottes Güte begleite Dich;
Gottes Auge wache über Dich;
Gottes Ohr neige sich zu Dir und höre Dich;
Gottes Mund verkünde Dir sein Wort!
Gottes Kraft stütze Dich in Deiner Schwachheit;
Gottes Plan baue Dein Haus auf festem Grund;
Gottes Weg führe Dich sicher durch dunkle Schluchten;
Gottes Quelle erquicke Dich mit dem Wasser des Heils;
Gottes Freiheit befreie Dich von den Fesseln Deines Ichs;
Gottes Sonne mache hell Deine Tage;
Gottes Regenbogen erinnere Dich an seine Allgegenwart;
Gottes Segen sei alle Zeit um Dich herum!
(Heinz Pangels)

„SCHMUNZELIGES“
In der Kindermesse wurde das Evangelium vom Guten Hirten verkündet. Bei der anschließenden Predigt will der Pfarrer den Kindern ein Beispiel von der Herde und dem Hirten erklären. „Nun stellt euch einmal vor“, beginnt er, „ihr alle wäret Schäfchen. Was würde ich dann sein?“ Eine Weile antwortet niemand. Dann hebt ein Junge die Hand und meint: „Sie wären dann unser Leithammel!“

Jeder Tag ist voller Wunder.
Sie zeigen sich immer dann,
wenn wir unser Herz öffnen und bereit sind,
sie arglos zu bestaunen, ohne sie zu erklären,
ohne ihr Geheimnis zu lüften, wenn wir uns einfach nur an ihnen freuen.

(Jochen Mariss)

Wer an seinem Nächsten vorübergeht, geht an Gott vorüber.
(Martin Luther)

"Der Fluss in der Wüste"
Ein Fluss wollte durch die Wüste zum Meer. Aber als er den unermesslichen Sand sah, wurde ihm Angst, und er klagte: Die Wüste wird mich austrocknen, und der heiße Atem der Sonne wird mich vernichten, oder ich werde zum stinkenden Sumpf. Da hörte er einen Stimme, die sagte: Vertraue dich der Wüste an. Aber der Fluss entgegnete: Bin ich dann noch ich selbst? Verliere ich nicht meine Identität? Die Stimme aber antwortete: Auf keinen Fall kannst du bleiben, was du bist. So vertraute sich der Fluss der Wüste an. Wolken sogen ihn auf und trugen ihn über die heißen Sandflächen. Als Regen wurde er am anderen Ende der Wüste wieder abgesetzt. Und aus den Wolken floss ein Fluss, schöner und frischer als zuvor. Und der Fluss freute sich und sagte: Jetzt bin ich wirklich ich.

Zögere nie, wenn es gilt, Gutes zu tun.

(japanisches Sprichwort)

Gott, mach uns fähig, die Welt um uns herum
immer wieder mit Humor und Freude wahrzunehmen.
Gib uns die Kraft des Staunens, wenn wir die Spuren der unendlichen Schöpfung schauen.
Hilf uns leise zu sein, um ja die Stimme unseres Herzens nicht zu überhören.
Schenk uns Betroffenheit und lass uns lieben, so wie wir uns selber geliebt wissen.
Gott sei mit unserer Verletzlichkeit und lass dich berühren.
Lass uns über uns selber befreiend lachen und schenk uns ein Lächeln.
Gib uns ein Gegenüber mit strahlendem Gesicht,
damit wir selber immer wieder Freude ausstrahlen können.
Gott hilf uns, im Jetzt zu leben, ganz in und aus der Mitte,
mit deinem Funken, den wir in unserem Herzen tragen.

„SCHMUNZELIGES“
Warum gehen Ameisen nicht in die Kirche? Weil sie Insekten sind!“

Antwort: das Abendbrot