1. Wir sind nur Gast auf Erden
und wandern ohne Ruh
mit mancherlei Beschwerden
der ewigen Heimat zu.
2. Die Wege sind verlassen,
und oft sind wir allein.
In diesen grauen Gassen
will niemand bei uns sein.
3. Nur einer gibt Geleite,
das ist der Herre Christ;
er wandert treu zur Seite,
wenn alles uns vergisst.
4. Gar manche Wege führen
aus dieser Welt hinaus.
O, dass wir nicht verlieren
den Weg zum Vaterhaus.
5. Und sind wir einmal müde,
dann stell ein Licht uns aus,
o Gott, in deiner Güte;
dann finden wir nach Haus.
Psalm 90
Der Psalm 90
Der Psalm 90 ist ein Gebet der Vernunft, Weisheit und Vergänglichkeit. Er wird oft als Mose-Psalm bezeichnet. Er beschreibt die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens im Vergleich zur Ewigkeit Gottes. Er enthält die Klage über Vergeltung und die Angst vor Tod und Staub. Er bittet um Weisheit, wie man Tage zählt und in Gottes Furcht lebt und erinnert an Gottes Schöpfung und Barmherzigkeit. Der Psalm endet mit Lob auf Gottes Ewigkeit, Erbarmen und Königsherrschaft.
Der ewige Gott – der vergängliche Mensch
1 Herr, du warst unsere Zuflucht /
von Geschlecht zu Geschlecht.
2 Ehe die Berge geboren wurden, /
die Erde entstand und das Weltall, /
bist du, o Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
3 Du lässt die Menschen zurückkehren zum Staub /
und sprichst: «Kommt wieder, ihr Menschen!»
4 Denn tausend Jahre sind für dich /
wie der Tag, der gestern vergangen ist, /
wie eine Wache in der Nacht.
5 Von Jahr zu Jahr säst du die Menschen aus; /
sie gleichen dem sprossenden Gras.
6 Am Morgen grünt es und blüht, /
am Abend wird es geschnitten und welkt.
7 Denn wir vergehen durch deinen Zorn, /
werden vernichtet durch deinen Grimm.
8 Du hast unsre Sünden vor dich hingestellt, /
unsere geheime Schuld in das Licht deines Angesichts.
9 Denn all unsre Tage gehn hin unter deinem Zorn, /
wir beenden unsere Jahre wie einen Seufzer.
10 Unser Leben währt siebzig Jahre, /
und wenn es hoch kommt, sind es achtzig. Das Beste daran ist nur Mühsal und Beschwer, /
rasch geht es vorbei, wir fliegen dahin.
11 Wer kennt die Gewalt deines Zornes /
und fürchtet sich vor deinem Grimm?
12 Unsre Tage zu zählen, lehre uns! /
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
13 Herr, wende dich uns doch endlich zu! /
Hab Mitleid mit deinen Knechten!
14 Sättige uns am Morgen mit deiner Huld! /
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns gebeugt hast, /
so viele Jahre, wie wir Unglück erlitten.
16 Zeig deinen Knechten deine Taten /
und ihren Kindern deine erhabene Macht!
17 Es komme über uns die Güte des Herrn, unsres Gottes. /
Lass das Werk unsrer Hände gedeihen, /
ja, lass gedeihen das Werk unsrer Hände!
Ein Psalm ist im Judentum und Christentum
ein poetischer religiöser Text, oft mit liturgischer Funktion.
Die Bezeichnung wird vor allem verwendet für die 150 Gedichte,
Lieder und Gebete des Buches der Psalmen
der hebräischen Bibel bzw. des Alten Testaments
(auch Psalter genannt).
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
vor 60 Jahren
…. Heute war ich Gast bei Christa und Norbert. Genau vor 60 Jahren haben sie sich versprochen „ ich will dich lieben, achten, ehren alle Tage meines Lebens “ Bei ihnen daheim haben wir zusammen gebetet, gesungen, um Gotts Segen gebeten für viele weitere Jahre in Gesundheit und Wohlergehen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur Diamantenen Hochzeit!
Dankbar, Aloys
Lobe den Herren, ...
1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren; lob ihn o Seele, vereint mit den himmlischen Chören. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf, lasset den Lobgesang hören.
2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet, der dich erhält, wie es dir selber gefällt. Hast du nicht dieses verspüret?
Wo zwei oder drei
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Danke für diese gute Stunde
1. Danke für diese gute Stunde, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
2. Danke für alle guten Freunde, danke, o Herr, für jedermann. Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
3. Danke, dass ich dein Wort verstehe, danke, dass deinen Geist du gibst. Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
Unser Leben sei ein Fest,
Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte, Jesu Werk in unseren Händen, Jesu Geist in unseren Werken, unser Leben sei ein Fest, in dieser Stunde und jeden Tag
Wo Menschen
Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken und neu beginnen, ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns, da berühren sich Himmel und Erde, dass Frieden werde unter uns.
Maria breit den Mantel..
Maria breit den Mantel aus, mach Schirm und Schild für uns daraus; lass uns darunter sicher stehn, bis alle Stürm vorüber gehn. Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.

