als Notfallseelsorger unterwegs

…. einen geliebten, vertrauten Menschen plötzlich zu verlieren ist sehr schwer und macht unendlich traurig. Als Notfallseelsorger durfte ich vorhin da sein, begleiten, unterstützen. Himmlischer Vater, sei nahe allen traurigen Menschen, die unter dem (plötzlichen) Verlust eines lieben Menschen schwer leiden. Gib ihnen viel, viel Trost, Kraft, deinen hilfreichen Segen!
Gruß, Aloys


Gebet
Auf dem Weg durch die Trauer leuchtet uns der Glaube.
Er lässt unsere Sehnsucht nach Unsterblichkeit
zu der im Innersten spürbaren Gewissheit werden:
Unser Leben hat einen höheren Sinn, eine ewige Bestimmung.
Auf dem Weg durch die Trauer stärkt uns die Hoffnung.
Sie lässt uns darauf vertrauen: Sterben ist ein Weg.
Er führt in die größte und tiefste Geborgenheit:
In die Geborgenheit Gottes.
Auf dem Weg durch die Trauer tröstet uns die Liebe.
Sie umfasst und umschließt alles:
Leid und Trauer, Glauben und Hoffnung,
Leben und Sterben, Zeit und Ewigkeit
Irmgard Erath

Bitte nie um ein Gut, sondern bete um das Gute;
denn was dem Sterblichen frommt, ist Gott nur bewußt.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Herr, ich suche dich
Herr, mach mich wach
für immer neue Begegnungen mit dir,
mach mich aufmerksam, sehend und
hörend,
damit ich nicht festhalte
an meinem Bild von dir
und dich selbst dadurch versäume.
Hilf mir glauben,
dass du, der Ewige,
mir mitten in der Zeit,
in meiner Gegenwart,
nahe sein willst,
in den alltäglichen Dingen,
im Werk meiner Hände,
in den Menschen, die mir begegnen,
du menschgewordenes Wort,
hilf mir, dich zu erkennen.

Du Gott, erfülle uns
Mit dem Segen des tiefen Schweigens
Mit dem Segen des achtsamen Lauschens
Mit dem Segen des beglückenden Staunens
Mit dem Segen der leisen Hoffnung
Mit dem Segen der stillen Zuversicht
Mit dem Segen des inneren Friedens
Mit dem Segen der erfüllenden Freude

Leben lang suchen

"Gott ist so groß, 
dass er es wohl wert ist,
ihn ein Leben lang zu suchen."

(Theresia von Avila)

Ein Hund hat keine Verwendung für schicke Autos, große Häuser oder Designerklamotten.
Ein klatschnasser Stock reicht ihm völlig.
Ein Hund interessiert es nicht, ob du reich bist oder arm, clever oder dumm, pfiffig oder doof.
Wenn du ihm dein Herz schenkst, schenkt er dir seins.
Von wie vielen Menschen kann man das behaupten?
Wie viele Menschen können einem das Gefühl geben selten, echt und besonders zu sein?
Wie viele Menschen können einem das Gefühl geben außergewöhnlich zu sein

Bleib in der Schönheit deiner Träume, nimm sie mit ins Erwachen, bleib ihnen nah auf deinem Weg durch den Tag. Sie sind ein Schirm, der dich schützt vor dem sauren Regen der Realität. Sie zeigen dir einen Weg, den du gehen kannst, wenn du befürchtest, dass nichts mehr geht.

„Schmunzeliges“
„Sie müssen mal mit meinem Mann reden“, sagt die Frau des Kirchenmusikers dem Pfarrer. „Sein Verhalten grenzt an seelische Grausamkeit.“ – „Woran zeigt sich das denn?“ – will der Pfarrer von der Frau wissen. – „Wie ich von meiner Nachbarin erfahren habe, bläst der jedes Mal wenn ich das Haus verlasse auf seiner Trompete: Nun danket alle Gott!“

"Halte dich fest an Gott.
Mach's wie der Vogel,
der doch nicht aufhört zu singen,
auch wenn der Ast bricht.
Denn er weiß, dass er Flügel hat!"
(Johannes Don Bosco)

gut durchsalzen

Humor ist das Salz der Erde.
Und wer gut durchsalzen ist, bleibt lange frisch.

(Karel Capek)

Erlebe den Tag
Mögest Du einen Tag erleben, an dem die Schönheit der Natur
Dich anlacht und Dir sagt: „Die Welt ist schön.“
Mögest Du einen Tag erleben, an dem eine Aufgabe auf Dich wartet
von der Du sagst,: „Dafür lohnt s sich zu leben:“
Mögest Du einen Tag erleben, an dem Du einen Menschen begegnest,
von dem Du denkst: „Ich habe Dich gern.“
Mögest Du einen Tag erleben, an dem Du neue Dinge entdeckst
und dabei merkst: „Dein Leben steckt voller Wunder.“
Mögest Du einen Tag erleben, an dem Du irgendwann einmal innehältst
und spürst: „Der Segen Gottes ist mir Dir.“

Easy. Und absolut einsichtig:
Ein Mensch, der sich vor seinem Schöpfer verneigt
und sich von ihm liebevoll beobachtet weiß,
braucht in der Tat keine Gebote,
sondern erkennt wie von selbst
die Folgen dieser Beziehung."
(Wim Wenders -Filmemacher)

„Schmunzeliges“
Angeklagter, man beschuldigt Sie, 5000 Euro gestohlen zu haben. Möchten Sie einen Anwalt zur Verteidigung?“ – „Nicht nötig, Herr Richter. Erstens bin ich unschuldig und zweitens hätte ich dann überhaupt nichts vom Geld!“

So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs,
das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht.

(Antoine de Saint-Exupéry)

„Schmunzeliges“
Richter zum Angeklagten: „Gegen dieses Urteil können Sie Berufung einlegen, aber Sie könnten natürlich auch darauf verzichten!“ Darauf der Angeklagte: „Wenn das so ist, dann verzichte ich auf das Urteil!“