Ich habe noch nie einen Pessimisten
nützliche Arbeit für die Welt tun sehen.
(Johanes Paul II.)
Die Welt wird jedes Mal neu erschaffen,
wenn ein Kind geboren wird.
Geboren zu werden bedeutet,
dass uns eine ganze Welt geschenkt wird.
(Josten Gaarder)
Gott ist hier, er hat sich nicht aus der Welt zurückgezogen,
er hat uns nicht allein gelassen.
(Papst Benedikt)
Gott schickt uns Menschen
In alledem, was wir füreinander tun
und wie wir füreinander da sind,
ist Gott unsichtbar und verborgen am Werke.
Denn wenn Gott uns helfen und beistehen will,
wenn er uns trösten, raten und 'ermuntern' will,
dann lässt er nicht mit Blitz und Donner ein Wunder geschehen,
sondern er schickt uns einen Menschen.
(Hannelore Frank)
„Schmunzeliges“
Eine Doktorarbeit liegt für die Beurteilung vor. Der Gutachter schreibt dazu: „Das wenig Zusammenhängende dieses Werkes haben wir dem Buchbinder zu verdanken!“
Oft weckt Not Talent.
(Ovid)
guten aufrechten Menschen
„Die beiden Portale“
„Es waren einmal zwei Brüder, es könnten aber auch zwei Schwestern gewesen sein, die beide davon träumten, berühmt zu werden. Eines Nachts hatten beide den gleichen Traum: Eine gütige Fee erschien ihnen und führte einen jeden von ihnen in eine hohe Halle, an deren Ende sich zwei Portale befanden. Sie sprach zu jedem von ihnen: „Schau Dir die beiden Portale genau an und dann entscheide Dich, durch welche Tür Du diese Halle verlassen willst!“ Das eine Portal hatte in der Mitte eine Tür, die war hoch und prächtig und mit goldenen Beschlägen verziert. Fürstlich fühlte sich jeder, wenn er durch die hindurchschritt. Auf der rechten und der linken Seite dieser Tür befanden sich zwei kleine Türen, durch die man nur gebückt hindurchgehen konnte. Das andere Portal hatte in der Mitte eine kleine Tür und rechts und links neben der Tür waren zwei große, prächtige Türen zu sehen. Die beiden Brüder waren sich in ihrem Traum unsicher und fragten daher die gütige Fee, was die beiden Portale zu bedeuten hätten. „Ganz einfach“, antwortete sie jedem von ihnen, „durch das eine Portal kannst nur DU aufrecht schreiten und alle anderen neben Dir müssen gebückt durch die beiden kleinen Türen gehen. Durch das andere Portal kannst nur DU gebückt gehen, die anderen Menschen neben Dir aber schreiten aufrecht hindurch.“ Bis zu dieser Stelle hatten die beiden Brüder denselben Traum. Doch der eine entschied sich dafür, aufrecht und prächtig schreitend durch das mittlere Portal zu gehen, denn er dachte bei sich: „Mögen doch die Anderen den Kopf einziehen und sich klein machen.“ Der andere entschied sich dagegen für die kleine Pforte, denn er sprach zu sich: „Das will ich keinem neben mir zumuten, dass er wegen mir den Kopf einziehen muss. Denn wer die anderen neben sich klein macht, ist niemals groß.“ Beide wurden berühmt in dieser Welt. Als der eine zu Grabe getragen wurde, schüttelten die Menschen den Kopf und sagten: „Gut, dass es ihn nicht mehr gibt! Als aber der andere zu Grabe getragen wurde, weinten die Menschen und sprachen: „Schade um diesen guten aufrechten Menschen!“
„Schmunzeliges“
Herr Müller, während Ihrer Abwesenheit was jemand da, der eine fürchterliche Wut auf Sie hatte und Sie verprügeln wollte.“ – „Und was haben Sie ihm gesagt?“ – „Ich sagte, es täte mir ehrlich leid, dass Sie gerade in die Stadt gefahren wären!“
ein Leben für sich
Nimm jeden Tag als ein Leben für sich.
(Seneca)
Das Kompliment
Ein Kompliment hebt das Besondere hervor und bringt es im Augenblick zur Sprache: das freundliche Lächeln, das hübsche Tuch, das treffende Wort, das zuverlässige Können, der gute Zusammenhalt. Dem Wortsinn nach macht ein Kompliment etwas ganz und vollständig. Es birgt etwas Erfüllendes. Auch wenn niemand es für erwähnenswert hält, ist das Lächeln freundlich, das Tuch hübsch, die Rede treffend, die Arbeit gut und der Zusammenhalt stark. Aber wenn einer das als Besonderes wahrnimmt und ins Wort bringt, ehrt er den anderen mit Wertschätzung. Das Kompliment gibt dem Augenblick der Begegnung etwas von Fülle und Vollständigkeit. Warum sind wir eigentlich so geizig damit?
(Anton Seeberger)
Glaube ist Gewissheit ohne Beweise.
(Henri Frederic Amiel)
Nichts gibt uns mehr Kraft
als ein kurzer Moment des Innehaltens;
ein Moment der Stille,
in dem wir uns wieder mit uns selbst verbinden.
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben,
besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
(Friedrich Ludwig Jahn)
Segen sollst du sein - auf Zukunft hin leben – lebensfruchtbar
(Ralf Huning)
Wer nicht jeden Tag die Bibel und die Zeitung liest,
weiß weder über die Welt Bescheid noch über das,
was die Welt braucht.
(Johannes Rau)
Wenn du kaufst, was du nicht brauchst,
wirst du bald verkaufen, was du braucht.
(Benjamin Franklin)
Mögen deine Hände
stark sein, wenn sie helfen
und sanft, wenn sie führen.
Mögen deine Hände
behutsam sein, wenn sie nehmen
und offen, wenn sie geben.
(Irmgard Erath)
Wenn du Gott vergessen hast,
dann hast du dich selbst vergessen.
(Sprichwort aus Tansania)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Im Deutschunterricht sagt die Lehrerin zu Mattes: „Nenne mir doch bitte alle Zeitformen von „Ich esse.““ – „Ich esse, ich aß, ich habe gegessen, ich bin satt!
2. Manfred hat seine Schuhe zum Putzen vor die Hotelzimmertür gestellt. Am nächsten Morgen steht jedoch ein schwarzer und ein brauner Schuh davor. Natürlich beschwert er sich sofort beim Portier. „Was für ein Zufall“, meint dieser darauf, „heute Vormittag hat sich schon einmal einer beschwert.“
3. Stimmt es, dass man eigentlich alle Pilze essen kann?“ fragt Rita den Pilzberater. „Eigentlich schon“, meint er darauf, „einige aber nur einmal.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

