für Gott zu öffnen

Eine Gebetspause bedeutet, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, 
um zu beten oder sich für Gott zu öffnen.


Raum für Spiritualität schaffen
Eine Gebetspause kann eine kurze Auszeit sein,
um innezuhalten, sich zu erden und die eigene Spiritualität zu pflegen.
Atempause
Es ist eine Möglichkeit, "durchzuatmen" und sich zu sammeln,
um wieder mit mehr Energie in den Alltag zurückzukehren.
Struktur geben
Gebetszeiten können helfen, den Tag zu strukturieren und Halt zu finden,
besonders in unsicheren oder herausfordernden Zeiten.

Gott des Lebens, ich gönne mir eine kleine Pause.
In der Hektik des Alltags bitte ich dich,
gib mir Raum zum Durchatmen,
einen stillen Augenblick, in dem ich mich auf dich ausrichten kann.
Lass mich die Ruhe in mir finden, damit ich mir deine Gegenwart bewusst bin.
Hilf mir, Platz zu schaffen – nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich:
Platz für Gedanken, Gefühle und Wünsche, die auftauchen.
Möge ich sie ehrlich benennen und dennoch behutsam an dich abgeben.
Lehre mich, geduldig zu sein. Segne diese Pause.
Möge sie mir neue Kraft schenken, Mut geben und Dankbarkeit wachsen lassen.
Ich lege meine Hände in deine Hände.
Führung, Trost und Klarheit mögen mich begleiten, damit ich gestärkt weitergehen kann – in deinem Frieden.
Dir sei Dank und Ehre.
Amen.

„Schmunzeliges“
Vater und Sohn betrachten gemeinsam den Sternenhimmel. „Das dort ist der große Wagen“, erklärt der Vater. Fragt der kleine Nils: „Und wie viel PS hat er?“

Als Christ lebe ich in der Hoffnung,
dass alles im Leben von Sinn erfüllt ist
und sich zum Guten, auf Christus hin, entwickelt.

(Reinhard Marx)

Psalm 142 Bittpsalm

Der Psalm 142

Der Psalm 142 ist ein kurzer, eindrücklicher Bitt-Psalm, in dem David in einer Notlage zu Gott schreit. Er klagt seine Einsamkeit und Bedrängnis, beschreibt, wie niemand ihm hilft, und bittet Gott um Zuwendung, Rettung und Freiheit von der Angst. Am Ende drückt er Vertrauen aus, dass Gott auf sein Schreien hört und ihm helfen wird. In der Sprache bleibt es ehrlich und persönlich, mit dem Eindruck eines stillen Gebets in einer dunklen Stunde.

1 Hilferuf in schwerer Bedrängnis
[Ein Weisheitslied Davids, als er in der Höhle war. Ein Gebet.]
2 Mit lauter Stimme schrei ich zum Herrn, /
laut flehe ich zum Herrn um Gnade.
3 Ich schütte vor ihm meine Klagen aus, /
eröffne ihm meine Not.
4 Wenn auch mein Geist in mir verzagt, /
du kennst meinen Pfad. Auf dem Weg, den ich gehe, /
legten sie mir Schlingen.
5 Ich blicke nach rechts und schaue aus, /
doch niemand ist da, der mich beachtet. Mir ist jede Zuflucht genommen, /
niemand fragt nach meinem Leben.
6 Herr, ich schreie zu dir, /
ich sage: Meine Zuflucht bist du, /
mein Anteil im Land der Lebenden.
7 Vernimm doch mein Flehen; /
denn ich bin arm und elend. Meinen Verfolgern entreiß mich; /
sie sind viel stärker als ich.
8 Führe mich heraus aus dem Kerker, /
damit ich deinen Namen preise. Die Gerechten scharen sich um mich, /
weil du mir Gutes tust.

Die Psalmen ermöglichen uns zu erkennen,
dass wir nicht die ersten sind,
die spüren, dass Gott schweigt, wenn wir beten,
und dass wir auch nicht die ersten sind,
die beim Beten große Angst und Verwirrung verspüren.
Die Psalmen bieten uns Möglichkeiten,
uns im Gebet zu freuen, uns im Gottesdienst zu verbeugen
und Gott für alles zu preisen, was er tut,
und für all seine Segnungen für uns.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



herrscht auch das Glück

Wo die Liebe regiert,
dort herrscht auch das Glück.

(Don Bosco)

Das Gebet ist nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund,
mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen,
um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.
(Teresa von Avila)

Das Glück wohnt nicht im Besitze
und nicht im Golde,
das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.

(Demokrit)

„Schmunzeliges“
„Sie sind doch Meteorologe. Sind Ihre Wettervorhersagen immer zutreffend? – „Durchaus! Unangenehm ist nur, dass manchmal das Datum nicht stimmt!“

Gehe mit Liebe in jeden neuen Tag
und versuche in ihr zu bleiben,
so wirst du am Abend dankbar sein.

(Christa Franze)

Wir können die Zeit nicht anhalten,
aber innehalten können wir zu jeder Zeit.

(Kurt Haberstich)

„Schmunzeliges“
„Sag mal Horst, dein neuer Haarschnitt sieht ja merkwürdig aus!“ – „ Ja, mein Friseur hat jetzt auf Selbstbedienung umgestellt!“