Gott erhört dich

Gott erhört dich vielleicht nicht nach deinem Willen,
aber er hört dich zu deinem Heil.

(Augustinus)

„Wer bist du?“
Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag. Die Zeit verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so, als sei sie nun tot, als befände sie sich im Himmel und stände nun vor einem Richterstuhl. „Wer bist du?" fragte eine Stimme. „Ich bin die Frau des Bürgermeisters" antwortete die Frau. „Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern, wer du bist." „Ich bin Mutter von vier Kindern." entgegnete die Frau. „Ich habe dich nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern wer du bist." „Ich bin Lehrerin." gab die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas. „Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern wer du bist." „Ich bin Christin." sagte die Frau, nun schon ziemlich ratlos. „Ich habe dich nicht nach deiner Religion gefragt, sondern wer du bist." Und so ging es immer weiter. Alles, was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „Wer bist du?" zu sein. Die Frau war aber keineswegs tot, sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie wieder gesund. Sie beschloss nun, der Frage „Wer bist du?" auf den Grund zu gehen und auf die Suche zu gehen, herauszufinden, wer sie wirklich war.
(nach Anthony de Mello)

„Schmunzeliges“
Eine Frau kommt in die Zoohandlung und fragt den Verkäufer: "Was kostet denn der Papagei da vorne?" "Der spricht so gut, dass sie seinen Preis schon mit ihm selbst aushandeln müssen".

für deinen Zuspruch

Deine Freundschaft
Deine Freundschaft ist
wie ein Licht in der Dunkelheit,
wie Wärme, wenn es kalt ist,
wie Trost, wenn ich traurig bin,
wie ein Halt, wenn ich falle,
wie ein Weg, der zum Ziel führt,
eine Nahrung für meine Seele.
Deine Freundschaft ist ein Geschenk.
Ich danke dir
für das Vertrauen,
für Deine Anteilnahme,
für deinen Zuspruch.
(Udo Hahn)

Die Tür zum Glück ist oft verschlossen.
Manchmal liegt der Schlüssel unter der Matte.

(Anne Steinwart)

Meine erste Morgenstunde gehört dem Herrn.
Das Tagewerk, das er mir aufträgt,
das will ich in Angriff nehmen,
und er wird mir die Kraft geben,
es zu vollbringen.
(Edith Stein)

„Schmunzeliges“
Die Oma zum Opa: „Wenn der Gerichtsvollzieher wieder kommt, dann zeigst du ihm aber die Zähne!“ – „Lieber nicht, sonst nimmt er die auch noch mit!“

Wir werden sehr viel erreichen,
zufrieden und glücklich sein,
wenn wir anerkennen, was ist,
statt auflisten, was fehlt;
wenn wir einander dankbar sind,
statt meinen, alles sei selbstverständlich;
wenn wir Ja sagen zu unseren Fehlern und Grenzen
und uns freuen an dem, was gelingt.
(nach Max Feigenwinter)

geh deinen Weg

Im Dunkel des Lebensanfangs – der Herr segne dich.
Im Gefängnis der Lebensangst – der Herr behüte dich.
Im Stress des Lebensalltags – der Herr begegne dir.
Inmitten von Lebenszweifeln – der Herr legt seinen Segen auf dich,
schaut dich mit den Augen seiner Hoffnung und seiner Liebe an.
So geh deinen Wege – heute.

Wer ausgeglichen ist, hat heitere Gedanken:
Ausgeglichenheit ist die Wurzel inneren Heiterseins.

(Chu Hsi)

Die Rose ist ein Symbol der Liebe.
Wir sind ein Gedanke der Liebe Gottes.
In Gottes Liebe dürfen wir allezeit leben.
Die weiße Farbe ist himmlisch;
wir sind österliche Menschen, wir gehören
zum lieben Gott für alle Zeit.
Das schlafende Kind in zwei Händen –
wir sind Kinder Gottes für alle Zeit
in Gottes Händen gehalten und getragen.

Möge ein Engel dich auf all deinen Wegen begleiten.
(Segen aus Irland)

Herr, lehre uns beten
Jesus Christus, einst sind deine Jünger zu dir gekommen
und haben verlangt: “Herr, lehre uns beten.”
Lehre mich einsehen, dass ohne Gebet mein Inneres verkümmert
und mein Leben Halt und Kraft verliert.
Nimm das Gerede von Erlebnis und Bedürfnis weg,
hinter welchem sich Trägheit und Auflehnung verbirgt.
Gib mir Ernst und festen Entschluss, und hilf mir,
durch Überwindung zu lernen, was zum Heil nottut.
Führe mich aber auch in deine heilige Gegenwart.
Lehre mich zu dir sprechen im Ernst der Wahrheit
und in der Innigkeit der Liebe.
Bei dir steht es, mir die innere Fülle des Gebetes zu gewähren,
und ich bitte dich, gib sie mir zur rechten Zeit.
Zuerst aber ist das Gebet Gehorsam und Dienst:
erleuchte mich, dass ich den Dienst in Treue tue.
(Romano Guardini)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Lehrer erklärt: „Es gibt viele Finkenarten. Da haben wir zum Beispiel den Distelfink oder den Buchfink! Könnt ihr mir noch weitere nenne?“ – Meldet sich Fritz: „es gibt auch einen Schmutzfink!“
2. Zwei Dumme sitzen in schwindelerregender Höhe auf einem Ast eines Baumes. Bewaffnet mit einer Säge, sägen sie kräftig an dem Ast, auf dem sie sitzen. Kommt zufällig ein Schlauer vorbei und beobachtet die Beiden. Er ruft zu den beiden Dummen: "Jungs, wenn ihr so weiter sägt, werdet Ihr runterfallen." Die Dummen winken ab und legen dem Schlauen mehr oder weniger unflätig nahe, den Mund zu halten und sich aus dem Staub zu machen. Der Schlaue geht und es dauert dann auch nicht mehr lange, bis die Beiden unter lautem Geschrei auf den Boden krachen. Zufällig kommt wieder der Schlaue auf dem Rückweg an dem Baum vorbei und sieht die wirklich übel zugerichteten Dummen auf dem Boden liegen. Der eine Dumme bemerkt den Schlauen, stößt seinen Kollegen an und sagt: "Schau mal, da ist ja der Wahrsager wieder..."
3. Am Samstagnachmittag auf dem Fußballplatz. Meint der Mittelstürmer zu seinem Teamkameraden: "Wenn wir hier schon nicht gewinnen können, dann treten wir ihnen wenigstens den Platz kaputt!"

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen