Glas Wasser

EIN GLAS WASSER
Eine Leiterin eines Seminars schritt durch den Zuschauerraum. Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: „Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?“ Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: „Wie schwer ist dieses Glas?“ Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein. Sie antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und gelähmt. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“ Sie fuhr fort: „Überbelastung und Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie geschwächt fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“ Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, die Last und die Sorgen auch mal Beiseite zu schieben. Tragt sie nicht in den Abend und in die Nacht hinein. Denkt daran, dass Glas einfach mal abzusetzen!

Nicht das Beginnen wird belohnt,
sondern einzig und allein das Durchhalten.

(Katharina von Siena)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Ostfriese will ins Kino gehen. Zum dritten Mal kauft er sich innerhalb weniger Minuten eine Karte für den gleichen Film. Die Dame an der Kinokasse fragt: "Noch eine? Sie haben doch schon eine Kinokarte." "Ja, aber der Mann am Eingang macht sie immer kaputt."

Unser Eigentum ist nur das, was uns keiner nachmachen kann.
Dazu gehört auch unser Sein.

(Rahel Varnhagen)

Friede sei mit Dir
tief wie eine Straße, die sich dahinzieht,
tief wie die sich verströmende Luft, tief wie die stille Erde,
tief wie die funkelnden Sterne, tief wie die sanfte Nacht.
Mond und Sterne mögen ihr Licht über dich ausgießen.
Der tiefe Friede von Christus sei mit dir, der das Licht der Welt ist,
der tiefe Friede von Christus.

Was dir widerfuhr, siehe, es mag vergehen.
Was du daraus machst, das soll bestgehen.

(Albertus Magnus)

Jesus du schenkst mir:
Dankbarkeit für den Glauben, Hilfe in schwierigen Entscheidungen,
Trost in persönlichen Nöten, Kraft zum Durchhalten.
Jesus, dich suche ich: im Gebet, im Gottesdienst,
in guter Lektüre, in Menschen, die mir nahe stehen,
in Menschen, die mir im Alltag begegnen, in den Armen dieser Welt.
Jesus, ich will Zeugnis geben von meinem Glauben, Eintreten für Schwache,
Vergebung schenken, Gutes tun und liebevoll sein.

Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist.
Mich interessiert, was getan werden muss.

(Marie Curie)

„SCHMUNZELIGES“
Der Richter überlässt dem Ganoven die Wahl. Sie können entscheiden: 100 Euro, 100 Sozialstunden oder 4 Wochen Gefängnis. – „Och – wenn Sie mich so fragen, dann nehme ich die Kohle!“

Das Leben hat es nicht gern
Und ist einem nicht gnädig und günstig,
wenn man es zu ernst nimmt.

(Frank Wedekind)

„SCHMUNZELIGES“
Wie nennt man die Wochentage in Ostfriesland? Vorgestern, Gestern, Heute, Morgen, Übermorgen, ...

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

abwarten geduldig sein

Erwarten
Der Christ – ein Mensch der wartet.
Die Werke Gottes haben ihre Zeit. Uns kommt es zu warten.
Warten will gelernt sein. Es ist ein Abwarten, mehr, es ist ein Erwarten.

Die Verwirklichung vieler Dinge hängt von dem Vertrauen ab,
mit dem wir sie erwarten, erhoffen, erbeten.

(Alfred Delp)

Die beste Freundschaft besteht zwischen Menschen,
die eine ganze Menge voneinander erwarten, es aber nie in Anspruch nehmen.
(aus Indien)

Kinderbibel Simson Kraft

Viele, viele Jahre vergingen. Nach Josuas Tod begannen die Israeliten wieder Gott zu vergessen. Zur Strafe ließ Gott vierzig Jahre lang die Philister über sein Volk herrschen. Eines Tages sandte Gott einen Engel zu einem Mann namens Manoach. Der Engel berichtete, dass er und seine Frau einen Sohn haben würden, der die Israeliten vor ihren Feinden schützen würde. Der Junge wurde geboren und Simson genannt. Als Zeichen dafür, dass Simson Gott gehörte, ließen seine Eltern sein Haar nicht schneiden. Simson wuchs heran und wurde sehr stark. Einmal erlegte er sogar einen Löwen mit bloßen Händen. In diesem Moment erkannte Simson, dass Gott ihm eine besondere Stärke gegeben hatte, die er gegen die Philister einsetzen sollte. Und Simson erfüllte seinen Auftrag: Er zerstörte ihre Ernte und einmal tötete er eintausend Philister, nur mit dem Kieferknochen eines Esels bewaffnet. Jedes Mal, wenn sie ihn gefangen nehmen wollten, konnte er entfliehen. Die Philister waren entschlossen, sich zu rächen. Sie sahen ihre Chance kommen. Als Simson sich in das hübsche Philistermädchen Delila verliebte. Die fünf Philisterkönige gingen zu ihr. „Wir geben die jeder elfhundert Silbermünzen, wenn du Simson dazu bringst, das Geheimnis seiner Stärke zu verraten“, sagten sie. Delila willigte ein. 

aus der Kinderbibel
….. „Simson mit seiner Kraft“

Simson wurden seine Haare abgeschoren und daraufhin wurde er durch die Philister gefangen genommen, geblendet und als Blinder zum Mahlen von Getreide eingesetzt, eigentlich eine typische Arbeit weiblicher Sklaven, die für Männer als besonders entehrend galt
(vgl. Jes 47,2).