nestwärme

„ ... sie genießen die Gegenwart  „ wunderbar, so soll es sein!
„Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft,
und – was uns Erwachsenen kaum passieren kann-
sie genießen die Gegenwart.“
(Jean de la Bruyère)

Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen. Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen, denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit und er spannt euch mit seiner Macht, damit die Pfeile schnell und weit fliegen.
(Khalil Gibran)

Tun wir alles,
wirklich alles
für die jungen Menschen!


DANKEN möchte ich allen, die sich für die „nestwärme“ so großartig engagieren und den Kindern und deren Familien soooooo viel schenken.

In Verbundenheit, Aloys

aus dem Gotteslob

Liebe Leserin, lieber Leser,
„Den Glauben leben“ – immer eine Herausforderung.
Alles Gute, Aloys


Den Glauben leben
Der christliche Glaube lässt sich zusammenfassen in der Botschaft: Jeder Mensch ist von Gottes Liebe getragen – in diesem einmaligen irdischen Leben wie auch im ewigen. Jeder ist gehalten von Jesus Christus, unserem Heiland und Erlöser. In ihm hat sich Gottes Liebe gezeigt. Alles andere – wie Gebote, Normen, Dogmen – entfaltet diese grundlegende Wahrheit. Glauben heißt, sich von dieser Liebe erfassen zu lassen und ihr zu antworten. Dieser Glaube wird in der Kraft des Heiligen Geistes gelebt und in der Gemeinschaft der Kirche gefeiert. Der Glaube prägt das Leben: Er gibt die Kraft, die Wirklichkeit von Gott her zu deuten, anzunehmen und zu gestalten. Das Leben prägt aber auch den Glauben: So wirken sich die positiven und negativen Erfahrungen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens macht, auf seine Gottesbeziehung aus. Sie können diese in eine Krise stürzen und hinterfragen, aber genauso bereichern und zur Reife führen. Das Ziel ist ein ,Leben in Fülle‘.
(Gotteslob Seite 117 Nummer 29)