Kinderbibel Manna vom Himmel

Es dauerte nicht lange, bis die Israeliten zu klagen begannen, dass sie hungrig seien. Sie dachten an den Fisch und das wunderbare Gemüse, das sie in Ägypten hatten und vergaßen dabei ganz ihre grausamen Herren. Sie wandten sich an Mose und Aaron. „Lieber wären wir in Ägypten gestorben, als hier in der Wüste zu verhungern“, murrten sie. Gott hörte ihr Klagen. „Ihr werdet jede Nacht Fleisch und jeden Tag Brot zu essen haben, außer am Sabbat, meinem Ruhetag“, sagte Gott. Und in dieser Nacht ließ sich ein riesiger Schwarm Wachteln dort nieder, wo die Zelte der Israeliten standen. Nun gab es genug Fleisch für alle. Am nächsten Morgen war der Boden um das Zeltlager von Tau bedeckt. Als der Tau trocknete, blieb ein weißes, knuspriges Brot zurück, das zart wie Raureif war. „Das ist ein besonderes Brot, das Gott euch geschickt hat“, sagte Mose. „Sammelt so viel davon ein, wie ihr braucht.“ Die Israeliten sammelten es schnell ein. Es schmeckte süß wie Honig und lag jeden Morgen auf dem Feld. An jedem sechsten Tag sammelten sie doppelt so viel ein, um auch am Sabbat genug davon zu haben. Sie nannten das Brot Manna.

Gott sorgte für sein Volk
(Exodus 16-17)

Die Bibel
„Ich glaube, dass die Bibel allein 
die Antwort auf all unsere Fragen ist 
und dass wir nur anhaltend 
und demütig zu fragen brauchen, 
um die Antwort von ihr zu bekommen." 
(Dietrich Bonhoeffer)

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morgen Palmsonntag

Morgen feiern wir Palmsonntag.
Auf den besonderen Gottesdienst freue ich mich.
Bestimmt kommen wieder viele Kinder, junge Familien, weitere Gottesdienstbesucher. Die Palmweihe, die Prozession, das Erinnern und das Feiern was damals in Jerusalem beim Einzug Jesu geschah  - beeindruckend. Auch Du bist HERZLICH WILLKOMMEN!
Feiern, singen, beten wir gemeinsam:
Morgen - Sonntag 24. März um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Christkönig. Herzliche Grüße, Aloys

Palmsonntag - Abendgebet eines Esels
Lieber Gott, heute Abend bin ich fertig, heute habe ich eine Last getragen, das war etwas Besonderes, den hatte ich noch nie auf meinem Rücken; sonst trage ich ja auch nur Mehl – und Steinsäcke. Die sind natürlich viel schwerer. Die Leute meinen, ich sei ein „sturer Esel“, lieber Gott, ich danke dir dafür, dass du mir auch die Fähigkeit gegeben hast, mal „nein“ zu sagen. Was zu viel ist, ist zu viel. – Dann bleibe ich einfach stehen und denke nach. Danke, lieber Gott, für meine großen Ohren, ich höre Vieles, leider muss ich immer schweigen. Ich kann nur ein einziges Wort: I-ja, das hört sich an wie „Ja“. Wenn ich froh bin rufe ich so: „I-ja“, wenn ich mich ärgere rufe ich „I-ja“, mehr kann ich nicht. Aber Lasten tragen das kann ich und werde nicht immer gut belohnt. Ein paar Streicheleinheiten täten mir auch mal gut. – Aber heute: Wer war das? Und dann die vielen Kleider und Zweige, über dich immer wieder gestolpert bin. Wer war das wohl? Aber eines weiß ich: Ich armer Esel war IHM näher als all die vielen Zuschauer. Dafür danke ich dir, lieber Gott. AMEN. (JM)