Jesus Kreuzweg Kinderbibel

Jesus wurde gezwungen, ein schweres Holzkreuz zu tragen. Auf dem Weg nach Golgota, der Hinrichtungsstätte, verspotteten ihn die Leute und bespuckten ihn. Als er stolperte und fiel, befahlen die Soldaten einen Mann in der Menge, Simon von Zyrene, das Kreuz zu tragen. Eine Gruppe weinender Frauen folgte Jesus. Er wandte sich zu ihnen und sagte: „Weint nicht um mich, sondern um euch und eure Kinder.“ Schließlich kamen sie in Golgota an. Vier Wachen nagelten Jesus` Hände und Füße an das Kreuz. Sie befestigen ein Schild am Kreuz, auf dem stand: „Dies ist Jesus, der König der Juden.“ Jesus litt große Schmerzen. Dann wurde das Kreuz aufgestellt. Rechts und links von Jesus wurden auch zwei Diebe gekreuzigt. „Vater, vergib ihnen“, betete Jesus. „Sie wissen nicht, was sie tun.“

Vater, vergib ihnen
(Markus 15)

Wenn du die Bibel liest, ist es Gott, der spricht;
Wenn du betest, sprichst du mit Gott. 
(hl. Cyprian)

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Jesus und Barabbas Kinderbibel

Es war ein jüdischer Brauch, anlässlich des Paschafestes einen Gefangenen zu begnadigen und freizulassen. Pilatus wollte Jesus freilassen, aber die Hohepriester waren entschlossen, ihren Willen durchzusetzen. „Jesus muss sterben“, sagten sie. „Er behauptet, Gottes Sohn zu sein. Das ist gegen unser Gesetz.“ Als Pilatus das hörte, bekam er Angst. Er befahl, Jesus auszupeitschen. Die Soldaten flochten eine Krone aus Dornen, setzten sie ihm auf den Kopf und verspotteten ihn: „Sei gegrüßt, König der Juden!“ Dann führte Pilatus ihn vor die Menschenmenge. „Wollt ihr, dass ich euren König töte?“, fragte er. „Kreuzige ihn!“, kam die Antwort. „Kreuzige ihn und gib Barabbas frei!“ Mit den Worten „Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen“, ließ Pilatus den Mörder Barabbas frei, und die Soldaten führten Jesus ab.

Vater, vergib ihnen
(Markus 15)

Versuch nicht zuerst die Bibel zu verstehen.
Lass dich auf sie ein.
(Wilhelm Bruners)


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eine Blumen erzählt

Eine Blume erzählt
Im Frühling hörte ich eine Blume sagen: „Was haben die Menschen nur? Sie machen immer mehr Fabriken, immer mehr Straßen, immer größere Städte, immer schlimmere Waffen. Sie säen den Tod für die Menschen, Tiere und Pflanzen. Bäume werden gefällt, Vögel bekommen Angst. Was haben die Menschen nur? Sie verderben die Luft, die sie atmen, und sie vergiften das Wasser, das sie trinken. Und dann laufen sie auf Industriemessen, um die neuesten Technik anzubeten.“ Die Blume schwieg. Nach einer Weile sagte sie: „Bin ich nicht schön? Sieh dir die Blätter an, den Stängel, die Blüte und das kleine Herz in meinem Blütenkelch. Weißt du, wenn die Bienen zu mir auf Besuch kommen, reden wir über die Torheit der Menschen“.
(Phil Bosmans)

Honig wohnt in jeder Blume, Freude an jedem Orte, 
man muss nur, wie die Biene, sie zu finden wissen.
(Heinrich von Kleist)

Beleidigung willst Du rächen?
Eine Biene, die versucht zu stechen,
bringt keinen Honig mehr nach Hause.
(Emanuel Geibel)

Nichts macht glücklicher, 
als gut über den Nächsten zu denken.
(Teresa von Lisieux)

Gottes Liebe wärme dich,
Gottes Gegenwart umstrahle dich,
Gottes Geist möge in dir sein.
Gottes Kraft soll in dir wirken,
Gottes Zärtlichkeit soll dich beschützen,
Gottes Friede soll dich umgeben.
(irischer Segenswunsch)

2. x „SCHMUNZELIGES“
1. Was ist bei der Biene groß und bei dem Eisbär klein? Das B!
2. „Zur Zeit lernt bei uns jeder etwas anderes“, erzählt Hans am Stammtisch, „meine Frau Klavier spielen, mein Sohn singen und meine Tochter kochen.“ – „und was lernst du?“ – „Ich lerne leiden, ohne zu klagen!“

Deus in minimis maximus. 
Gott ist in kleinen Dingen am größten.
(Spruch an einem Bienenkorb)

Herr, führ mich dahin, wo du mich haben willst,
zeig du mir die Menschen, die ich treffen soll,
sag mir, was ich sagen soll und hilf mir, dass ich dir nicht im Weg bin.
(Mychal Judge)

Unendlich ist das Rätsel der Natur.
(Theodor Körner)

Sag nicht du hast keine Zeit
Du hast Zeit zu Lachen, zu Singen zu Tanzen.
Du hast Zeit zu schreiben, zu Sprechen zu Arbeiten.
Du hast Zeit zu Träumen, zu beten, zu Lieben.
Du hast die Zeit für die Bequemlichkeit.
Du hast Zeit es besser zu machen oder schlechter.
Nimm Dir die Zeit für Dich und deine Mitmenschen.
Nimm Dir die Zeit fürs Leben!
Nimm Dir die Zeit es bewusst zu Leben.
Aber sage nicht du hast keine Zeit.
Du hast die Zeit der Ewigkeit.

Indem wir uns daran gewöhnen, Gott aufzunehmen und zu tragen,
nehmen wir einen Teil von Gottes Geist an.
(Irenäus von Lyon)

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.