Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 31. Januar 2026

Evangelium Matthäus 18, 1–5


In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist denn im Himmelreich der Größte?
Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte
und sagte: Amen, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.
Wer sich so klein macht wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.
Und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Reden und Weisungen Jesu, die Matthäus in Kap. 18 zusammengefasst hat, hat man als „Gemeindeordnung“ oder als „Hausordnung Gottes“ bezeichnet. Die Rede ist an die Jünger gerichtet. Mit „Jünger“ sind hier aber nicht nur die Wenigen gemeint, die damals in der unmittelbaren Nachfolge Jesu standen; der Evangelist hat die Jüngergemeinde seiner eigenen Zeit, die nachösterliche Kirche, im Blick. In jeder Zeit muss neu an das Grundgesetz erinnert werden, das Jesus für seine Jünger aufgestellt hat. Immer ist eine tief greifende Bekehrung notwendig, ein neues Denken und Verhalten, wenn ein Mensch dem Gesetz Christi entsprechen will. Die Forderung, wir sollen wie die Kinder werden, verlangt von uns eine absolute Wahrhaftigkeit vor Gott und vor uns selbst. Das Kind weiß, dass es klein und schwach ist, dass es völlig von der Liebe und Gunst der Großen abhängt. Aber gerade in dieser Schwachheit des Kindes liegt seine unwiderstehliche Macht. Wer es fertig bringt, zu werden wie ein Kind, der hat alles gewonnen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


vorhin und gleich

… vorhin habe ich zwei ganz liebe Menschen im Krankenhaus besucht. Gleich taufe ich den kleinen Fynn, danach begleite ich eine Familie, die um ihren 57jährigen Ehemann, Sohn, Bruder, … trauert.
Herzliche Grüße, Aloys

Wie können wir in der Gegenwart Gottes leben?
Im Staunen über all seine Spuren um uns herum.

(Brennan Mannig)

„Schmunzeliges“
Reisender zum Schaffner: „Wie lange hält der Zug?“ – „Bei guter Pflege 25 Jahre.“

Wer immer allen Erwartungen nachkommen will,
wird seine Grenzen bald schmerzhaft spüren.
Doch wer seine eigene Mitte hat, kann über seine Grenzen hinauswachsen.
Und wer seine Grenze kennt, kann auf den anderen zugehen
und ihm wirklich begegnen.
(Anselm Grün)

Wo keine Liebe ist, bringen Sie Liebe hin
und Sie werden Liebe finden.

(Johannes von Kreuz)

Lieber Gott,
Mein Gebet, meine Anbetungen,
mein Leben und mein Tod gehören dir.
Mein Herz und Ich sind dir verschrieben.
Dem Schöpfer aller Welten
Hinter Wolke sieben.

Lieber Gott,
Die Aufgaben eines Gottes kannst nur du erfüllen
und nur du kannst alles Böse enthüllen.
Denn keiner besitzt solch eine Kraft wie du.
Und schon gar nicht erst die Ruh.