… schaue Dir das Video gerne an:
www.youtube.com/watch?v=rRnGd15oyQA
Liebe Grüße, Aloys
Wir sollten lernen, einander wertzuschätzen, ….
Ein Mathematikprofessor schrieb diese Rechnungen an die Tafel:
9 × 1 = 9
9 × 2 = 18
9 × 3 = 27
9 × 4 = 36
9 × 5 = 45
9 × 6 = 54
9 × 7 = 63
9 × 8 = 72
9 × 9 = 81
9 × 10 = 91
Bei der letzten Rechnung hatte der Professor einen Fehler gemacht. Die richtige Antwort wäre 90 gewesen. Die Studenten begannen zu lachen und machten sich über den Professor lustig. Der Professor wartete, bis alle wieder ruhig waren. Dann sagte er: „Ich habe diesen Fehler absichtlich gemacht. Ich wollte euch zeigen, wie Menschen oft miteinander umgehen. Niemand hat etwas dazu gesagt, dass ich vorher neun Rechnungen richtig gelöst habe. Niemand hat mich dafür gelobt. Aber weil ich einen einzigen Fehler gemacht habe, haben alle gelacht und sich über mich lustig gemacht. So ist es leider auch im Leben. Menschen machen viele Dinge richtig. Sie helfen anderen, geben ihr Bestes und haben Erfolg. Aber oft wird nur der eine Fehler gesehen. Deshalb sollten wir lernen, die guten Dinge bei anderen zu sehen und sie dafür zu schätzen. Lasst uns mehr loben und weniger kritisieren. Lasst uns mehr Liebe und Verständnis zeigen und weniger Hass und Härte. Wir sollten lernen, einander wertzuschätzen, statt uns gegenseitig wegen eines einzigen Fehlers fertigzumachen.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 13. September 2026
Evangelium Matthäus 18, 21–35
In jener Zeit trat Petrus zu Jesus
und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben,
wenn er gegen mich sündigt? Bis zu siebenmal?
Jesus sagte zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu siebenmal, sondern bis zu siebzigmal siebenmal.
Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König,
der beschloss, von seinen Knechten Rechenschaft zu verlangen.
Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm,
der ihm zehntausend Talente schuldig war.
Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr,
ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß,
zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen.
Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir!
Ich werde dir alles zurückzahlen.
Der Herr des Knechtes hatte Mitleid, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld.
Als nun der Knecht hinausging, traf er einen Mitknecht, der ihm hundert Denáre schuldig war.
Er packte ihn, würgte ihn und sagte: Bezahl, was du schuldig bist!
Da fiel der Mitknecht vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir!
Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg
und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe.
Als die Mitknechte das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn
und berichteten ihm alles, was geschehen war.
Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Knecht!
Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich angefleht hast.
Hättest nicht auch du mit deinem Mitknecht Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
nd in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Peinigern, bis er die ganze Schuld bezahlt habe.
35Ebenso wird mein himmlischer Vater euch behandeln, wenn nicht jeder seinem Bruder von Herzen vergibt.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus verlangt, man solle dem Bruder, das heißt jedem Menschen, aufrichtig verzeihen: „von ganzem Herzen“. Petrus fragt nach einer Grenze; es gibt aber keine Grenze. Wir leben jeden Tag davon, dass Gott uns verzeiht. Die empfangene Vergebung bedeutet dann Verpflichtung und Verantwortung, so sehr, dass der barmherzige Gott den zurückweist, der nicht barmherzig sein will und seinem Bruder nicht verzeiht.
Wahre Gemeinschaft lebt von der Bereitschaft zur Versöhnung. Wie oft stehen Neid und Eifersucht, unsere verhärteten Herzen einer wirklichen Begegnung, einem echten Miteinander im Weg? „Groll und Zorn sind abscheulich, nur der Sünder hält daran fest.“ (Sir 27, 30)
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
und es beglückt
Liebe Leserin, lieber Leser!
Immer wieder darf ich glückliche Menschen erleben. Wer von uns möchte nicht glücklich sein? Und wer wünscht dieses Glück nicht auch seinen Mitmenschen? Dazu beizutragen, dass andere glücklich sind, schenkt auch uns selbst Freude und ein tiefes Gefühl des Glücks. Glücklich zu sein tut einfach gut – es zieht Kreise, bereichert unser Leben und lässt unser Miteinander lebendiger und schöner werden. Uns allen wünsche ich viele Gründe, um glücklich zu sein, und um viele Chancen, die Ursache von Glück zu sein. Dankbar, Aloys!
Mach einem Menschen Freude,
und es beglückt dein eigenes Ich.
(Theodor Hieck)
Bleibe behütet, dass dir unterwegs kein Unheil geschieht
und nichts deine Freude lähmt, damit du, bereichert durch all das Schöne,
dass du erleben darfst, erholt in deinen Alltag zurückkehren kannst.
(nach Christa Spilling-Nöker)
Christen dürfen den Menschen in ihrer Umgebung
das Leben bekömmlicher machen.
(Paul Deitenbeck)
Das Glück
Der kleine Nachtwächter eines unbedeutenden Dorfes findet im Mondesschein einen Pfennig. Er weiß, dass dies Glück bedeutet. Aus Freude darüber bläst er in sein Horn für alle Dorfbewohner, um sie zusammenzurufen. Und der Poet, die Marktfrau, der Schmied, das Blumenmädchen und der Lausejunge kommen herbeigeeilt. „Das Glück besucht mich heute Nacht“, verkündet der kleine Nachtwächter freudestrahlend. Und alles setzt sich nieder und wartet auf das Glück, das sich im Glückspfennig angekündigt hatte. Es wird ganz ruhig, alles lauscht in die Nacht hinaus. Der Wind raschelt leise in den Blättern, die Nachtigall singt im nahen Wald, ab und zu schwirrt eine Fledermaus vorbei – sonst ist aber nichts zu vernehmen – die Nacht hatte sich ausgebreitet mit ihrer tiefen Ruhe. „Wann kommt endlich das Glück? ruft der Lausejunge. Der Poet, die Marktfrau, der Nachtwächter und das Blumenmädchen wissen aber, dass das Glück bereits gekommen ist, weil sie in Eintracht beisammensitzen, hören und lauschen bis zur Morgendämmerung. Denn wo Menschen beisammensitzen, aufeinander hören, sich zu verstehen suchen, dort ist bereits das Glück.
Da wo du bist – da brauche ich dich spricht der Herr.
(Meinolf Steinhofer)
Guter Gott,
Licht will ich sein – dein Licht in der Welt.
Brot will ich sein – dein Brot auf dem Tisch.
Wort will ich sein –dein Wort unter den Menschen.
Werkzeug will ich sein – dein Werkzeug für die, die mich brauchen.
Für Wunder muss man beten, für Veränderungen muss man arbeiten.
(Thomas von Aquin)
Immer, wenn ich mitten im Alltag innehalte und gewahr werde,
wie viel mir geschenkt ist,
werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten
zu einer Quelle des Glücks.
(Gustave Flaubert)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Schüler schläft im Unterricht. Der Lehrer weckt ihn: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der richtige Platz zum Schlafen ist!" Darauf der Schüler: "Ach, es geht schon. Sie müssen nur leiser sprechen!
2. Der Fahrer eines klapprigen Autos. „Bitte volltanken!“ Darauf der Tankwart. „Sind sie sicher, dass sie noch so viel in den Wagen investieren wollen?“
3. Dicke Nebelschwaden liegen über der Straße. Herr Kunz hält das Lenkrad seines Autos krampfhaft mit beiden Händen und orientiert sich an den Schlusslichtern des vor ihm fahrenden Wagens. Plötzlich ist das Licht weg, und schon kracht es. Wütend stürzt Herr Kunz aus seinem Auto, brüllt. „Sie können doch auf der Straße nicht plötzlich stehen bleiben.“ „Und wie ich das kann. Ich bin jetzt in meiner Garage.“

