Wir sind immer eingeladen vertrauensvoll zu bitten.
„Bittet und es wird euch gegeben“, sagt Jesus (Mt 7,7)
1. Gott, schenke uns Frieden, wo Streit und Gewalt herrschen.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
2. Gott, lass uns deine Schöpfung achten und bewahren.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
3. Gott, stärke uns, wo Ungerechtigkeit und Ausgrenzung geschehen.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
4. Gott, schenke allen Menschen ein Leben in Würde und Sicherheit.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
5. Gott, öffne unsere Herzen für Menschen, die Hilfe brauchen.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
6. Gott, lass uns dankbar sein für die kleinen und großen Geschenke des Lebens.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
7. Gott, schenke uns Freude, die wir mit anderen teilen können.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
8. Gott, tröste Menschen, die traurig, einsam oder verzweifelt sind.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
9. Gott, gib uns Mut, Verantwortung für unsere Welt zu übernehmen.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
10. Gott, lass Frieden, Gerechtigkeit und Freude in unserer Welt wachsen.
Himmlischer Vater, dich bitten wir.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit. Amen
Herr wir bitten komm und segne uns,
lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns.
Rühr uns an mit deiner Kraft.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
ist der Unbegreifliche
..... für Kinder - aus der Bibel liebevoll erzählt
.... Gott ist der Unbegreifliche, er schenkt in Fülle, er will die Menschen glücklich sehen .....
Adam und Eva lebten glücklich im Garten Eden. Sie kümmerten sich um den Garten und um die Tiere, die dort lebten. Sie hatten alles, was sie zum Leben brauchten. Mitten im Garten stand ein besonderer Baum: der Baum der Erkenntnis. Gott erklärte Adam und Eva, dass dieser Baum anders war als die anderen Bäume. „Ihr dürft nicht von den Früchten dieses Baumes essen“, sagte Gott. „Von allen anderen Bäumen dürft ihr essen. Aber wenn ihr von diesem Baum esst, wird etwas Schlimmes passieren.“ Adam und Eva hörten auf Gott und hielten sich an seine Regel. Doch im Garten lebte auch eine listige Schlange. Sie wollte Eva einen Streich spielen.
Lieber Gott,
hilf uns, auf dich zu hören
und deine Regeln zu beachten.
Beschütze uns und begleite uns.
Amen.
auf die Walz gehen
Florian war vorhin bei uns im Familiengottesdienst zu Gast. Er ist von Beruf Zimmermann und möchte ab kommenden Sonntag „auf die Walz gehen“ (mindestens 3 Jahre und einen Tag). Im Gottesdienst hat Florian uns von seinem Vorhaben erzählt. Ich durfte ihn segnen und ihm einen kleinen Engel mit auf den Weg geben. Wir alle haben für ihn gebetet und ihm gute Wünsche für seinen Weg mitgegeben.
Wir wünschen Florian für seine Zeit auf der Walz viele gute Begegnungen, wertvolle Erfahrungen, immer eine sichere Unterkunft und Gottes Segen auf all seinen Wegen.
„Auf die Walz gehen“ bedeutet, dass ein Handwerker nach Abschluss seiner Ausbildung für mehrere Jahre auf Wanderschaft geht, um in verschiedenen Orten und Betrieben Erfahrungen zu sammeln.
Der Brauch stammt aus dem traditionellen Handwerk. Typisch war und ist dabei: Man reist von Ort zu Ort und arbeitet bei verschiedenen Meistern. Man sammelt neue Berufskenntnisse und Erfahrungen. Traditionell gelten bestimmte Regeln, z. B. eine mehrjährige Wanderschaft und das Tragen einer bestimmten Kluft. Besonders bekannt ist die Walz bei Zimmerleuten, aber auch andere Handwerksberufe pflegen diese Tradition.
Unterwegs in eine neue Welt
Unterwegs in eine neue Welt,
in der ein Glaube uns zusammenhält.
unterwegs in eine neue Zeit,
wir vertraun auf Gottes Ewigkeit.
Unser Glaube an eine neue Welt,
in der nicht Krieg, sondern nur der Friede gilt,
verleiht uns Füße, die Friedenswege finden,
mit Gottes Segen Gewalt das Ende künden.
Unsre Hoffnung von einer neuen Welt,
in der die Schöpfung ihr Daseinsrecht behält,
stärkt uns die Hände ganz Neues aufzubauen,
mit Gottes Segen der Zukunft zu vertrauen.
Unsre Liebe zu einer neuen Welt,
in der Gerechtigkeit für keinen Menschen fehlt,
sie schenkt uns Herzen, die Not und Armut wenden,
mit Gottes Segen das Unrecht zu beenden.
(Franz-Thomas Sonka)
„Schmunzeliges“
Die Steinbachs erzählen stolz von ihrem Sommerurlaub in Norwegen. Plötzlich fragt ein bisher unbeteiligter Zuhörer. „Haben Sie die vielen Fjorde gesehen?“ Antwortet Herr Steinbach: „Natürlich. Sie glauben gar nicht, wie zutraulich diese Tierchen sind!“

