….. Tagesevangelium vom 16. September 2026
Evangelium Johannes 17, 6a.11b–19
In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach:
Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart,
die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir!
Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast.
Und ich habe sie behütet und keiner von ihnen ging verloren,
außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllte.
Aber jetzt komme ich zu dir und rede dies noch in der Welt,
damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben
und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind,
wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst,
sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die Jünger Jesu leben in der Welt, sind aber nicht von der Welt. Das heißt nicht, dass sie für die Welt untauglich sind oder dass die Welt sie nichts angeht. Aber die Welt ist, seitdem sie das Wort Jesu gehört und Jesus ans Kreuz geschlagen hat, nicht mehr einfachhin die Welt, wie sie von Gott geschaffen wurde. Sie hat Jesus abgewiesen und es ist nur logisch, dass sie auch seinen Jüngern mit Argwohn, Ablehnung und Feindseligkeit begegnet. Dennoch ist der Jünger Jesu in die Welt hineingestellt, in sie hineingesandt. Sie ist das Ackerfeld, auf dem das Wort Gottes ausgestreut wird. Ob es Frucht bringen kann, dafür sind wir mitverantwortlich. Jesus hat für uns alle gebetet.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Lebensklugheit bedeutet
Lebensklugheit bedeutet, alle Dinge möglichst wichtig,
aber keines völlig ernst zu nehmen.
(Arthur Schnitzler)
Alles hat seine Zeit:
Winter und Sommer,
Herbst und Frühling,
Jugend und Alter,
Wirken und Ruhe.
(Johann Gottfried von Herder)
Lass dich nicht davon abbringen,
was du unbedingt tun willst.
Wenn Liebe und Inspiration vorhanden sind,
kann es nicht schiefgehen.
(Ella Fitzgerald)
Es ist nicht der Besitz, der glücklich macht,
sondern die Fähigkeit, ihn zu genießen.
(Ralph Waldo Emerson)
„Schmunzeliges“
Unterhalten sich zwei Freunde über Pferderennen. "Es war der 11.11. als ich zum Wetten auf die Pferderennbahn gegangen bin. Mein Sohn wurde an diesem Tag 11 Jahre alt. Und im 11. Rennen, das um 11:11 Uhr stattfand, waren 11 Pferde am Start. Also habe ich mein ganzes Geld auf die 11 gesetzt!" "Und, hast du gewonnen?" "Nein, der blöde Gaul ist 11. geworden!"
Wie ist deine Ernte heute ausgefallen,
fragt mich leise der Abendwind.
Ich habe Freude geteilt, Lächeln verschenkt,
Herzen berührt und jeden Augenblick gelebt.
(Marion Schmickler-Weber)
Nichts ist kostbarer als die Freiheit und nichts ist wertvoller als das Vertrauen.
Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg,
nur einen zum sicheren Misserfolg –
es jedem recht machen zu wollen.
(Platon)
liebliche Melodien
Segen am Tag
Der Herr segne dich am Morgen, wenn du aufstehst.
Der Herr zeige dir die Sonne bei deinem Tagewerk.
Der Herr sei bei dir am Abend mit seiner Liebe und seinem Schutz.
Der Herr öffne deine Hände für die Armen in der Welt.
Der Herr verleihe dir Flügel und schenke deinem Ohr liebliche Melodien.
(Christa Spilling-Nöker)
Nach dem Spiel finden sich König und Bauer
in ein und derselben Schachtel wieder.
(Italien)
Heute ist der Tag zum Glücklichsein
kein anderer Tag ist dir gegeben,
um fröhlich zu leben und zufrieden zu sein.
(Phil Bosmans)
Ich hoffe und hoffe, dass nicht hoffnungslos hofft,
wer auf allen Wegen sich ganz auf Gott verlässt.
(P. Dosenberger)
Hoffnung keimt im absichtslosen Geschehenlassen
der inneren Verwandlung die zur Freundschaft bewegt.
Hoffnung wächst im achtsamen Wahrnehmen
der Kraft des Jetzt die zum Engagement beflügelt.
Hoffnung blüht im dankbaren Entdecken
des Wesentlichen das immer schon da ist.
Hoffnung gedeiht im wunderbaren Staunen
über die alltäglichen Wunder die Fenster zur Ewigkeit sind.
(Pierre Stutz)
Wünsche für dich:
Jeden Tag Licht in deinen Augen,
gute Worte in deinen Ohren und auf deiner Zunge,
Boden unter deinen Füßen, Kraft, Geduld, Zärtlichkeit
in deinen Händen, um dich Luft und Atem,
Glück und Dankbarkeit, wenn du es nötig hast,
ein Meer von Liebe, ein Ozean Vertrauen,
eine Wagenladung Blumen, auch den Bruder Schmerz,
die Schwester Trauer und die Hand darin`s sich wohnen lässt.
Ich bewundere die Weisheit des Schöpfers,
die sich auf immer neue Art zu erkennen gibt, und zeige sie anderen.
(Carl von Linné)
Ich verzichte auf Nahrung – und erfahre, was Hunger ist.
Ich verzichte auf Lärm – und höre die leisen Töne.
Ich verzichte auf Luxus – und erkenne, was ich wirklich brauche.
(Hildegard Nies)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Ostfriese steht vor dem Eifelturm in Paris und wundert sich; „Jetzt bin ich schon zum dritten Mal da, aber sie haben noch immer kein Öl gefuden.
2. Ich habe Ihre Katze überfahren“, sagt der Autofahrer, „natürlich werde ich sie voll und ganz ersetzen!“ – „Gut“, meint der Bauer, „dann kommen Sie gleich mit in die Scheune zum Mäusefangen!“
3. Lässt Euer Hund eigentlich Freunde in seine Nähe?“ – „Aber sicher, wie sollte er sie den sonst beißen können?“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

