Psalm 61

Der Psalm 61
Mich sprechen besonders folgende Worte an:
„Dann will ich allzeit deinem Namen singen und spielen.“
Herzliche Grüße, Aloys


1 Fürbitte für den König
[Für den Chormeister. Mit Saitenspiel. Von David.]
2 Gott, höre mein Flehen, /
achte auf mein Beten!
3 Vom Ende der Erde rufe ich zu dir; /
denn mein Herz ist verzagt. /
Führe mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist!
4 Du bist meine Zuflucht, /
ein fester Turm gegen die Feinde.
5 In deinem Zelt möchte ich Gast sein auf ewig, /
mich bergen im Schutz deiner Flügel. [Sela]
6 Denn du, o Gott, hast meine Gelübde gehört /
und denen das Erbe gegeben, /
die deinen Namen fürchten.
7 Füge den Tagen des Königs noch viele hinzu! /
Seine Jahre mögen dauern /
von Geschlecht zu Geschlecht.
8 Er throne ewig vor Gottes Angesicht. /
Huld und Treue mögen ihn behüten.
9 Dann will ich allzeit deinem Namen singen und spielen /
und Tag für Tag meine Gelübde erfüllen.

Die Psalmen ermöglichen uns zu erkennen,
dass wir nicht die ersten sind,
die spüren, dass Gott schweigt, wenn wir beten,
und dass wir auch nicht die ersten sind,
die beim Beten große Angst und Verwirrung verspüren.
Die Psalmen bieten uns Möglichkeiten,
uns im Gebet zu freuen, uns im Gottesdienst zu verbeugen
und Gott für alles zu preisen, was er tut,
und für all seine Segnungen für uns.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

zum Blühen bringen

„zum Blühen gebracht“
..... auch durch uns kann vieles erblühen, sich erfreuen, schöner werden, .....
.... eine schöne Geschichte:


Der Tonkrug des Lebens
Jeden Tag gehen die Frauen aus dem Dorf hinunter zum Fluss. In großen Tonkrügen holen sie Wasser; denn im Dorf gibt es keine Quelle. Eines Morgens schaut eine der Frauen verträumt einem Schmetterling hinterher. Dabei stolpert sie, und der Krug wird beschädigt. Einen zweiten hat sie nicht, auch kein Geld für einen neuen, und so umwickelt sie den Krug notdürftig mit ihrem Tuch. Aber das Wasser tropft an den Bruchstellen heraus, und als sie im Dorf ankommt, ist die Hälfte weg. „Ach“, klagt sie, „was für ein Unglück, warum war ich bloß so unvorsichtig? Alle anderen bringen mehr Wasser nach Hause! Meine Mutter hat Recht, ich bin wirklich zu nichts nütze!“ Eines Morgens aber, als die Frauen wieder zum Fluss gehen, ist der schmale Pfad gesäumt von grünen Gräsern und vielen kleinen Blumen; rot, gelb und weiß leuchten sie. „Das waren Deine Wassertropfen“, lachen die Frauen, „sie haben den staubigen Weg zum Blühen gebracht.“

Gesegnete Zeit, Aloys