Psalm 65

Der Psalm 65
Mich sprechen besonders folgende Worte an:
„Du sorgst für das Land und tränkst es“
Herzliche Grüße, Aloys


1 Dank für Gottes Gaben
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids. Ein Lied.]
2 Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, /
dir erfüllt man Gelübde.
3 Du erhörst die Gebete. /
Alle Menschen kommen zu dir
4 unter der Last ihrer Sünden. Unsere Schuld ist zu groß für uns, /
du wirst sie vergeben.
5 Wohl denen, die du erwählst und in deine Nähe holst, /
die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen. Wir wollen uns am Gut deines Hauses sättigen, /
am Gut deines Tempels.
6 Du vollbringst erstaunliche Taten, /
erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles, du Zuversicht aller Enden der Erde /
und der fernsten Gestade.
7 Du gründest die Berge in deiner Kraft, /
du gürtest dich mit Stärke.
8 Du stillst das Brausen der Meere, /
das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.
9 Alle, die an den Enden der Erde wohnen, /
erschauern vor deinen Zeichen; /
Ost und West erfüllst du mit Jubel.
10 Du sorgst für das Land und tränkst es; /
du überschüttest es mit Reichtum. Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, /
du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.
11 Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, /
machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.
12 Du krönst das Jahr mit deiner Güte, /
deinen Spuren folgt Überfluss.
13 In der Steppe prangen die Auen, /
die Höhen umgürten sich mit Jubel.
14 Die Weiden schmücken sich mit Herden, /
die Täler hüllen sich in Korn. /
Sie jauchzen und singen.

Es gibt Menschen, die haben noch nie gebetet und wollen es lernen.
Es gibt auch Gläubige, die vergessen haben,
wie das funktioniert, und die sich erinnern wollen.
Die Psalmen des Alten Testaments können eine Schule des Betens sein.
Es geht um eine Hinwendung zu Gott - in Form von Klagen, Bitten, Dank und Lobpreis.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

steht in deinen Händen

........ unsere Zukunft ist ungewiss. Aber „meine Zeit steht in deinen Händen“.

Eine Geschichte:

Die Weissagung
„Es war einmal ein weiser, alter Mönch, der von einer Frau gebeten wurde, ihr die Zukunft vorherzusagen. Der Mönch hielt nicht viel davon und verweigerte der Frau diesen Wunsch. Die aber wies den Mann darauf hin, wie oft sie ihm schon Almosen gegeben hätte und wie oft sie für das Kloster gespendet habe. Der Mönch seufzte und sagte zu ihr: "Reich mir deine Hand, damit ich in den Linien lesen kann." Die Frau war sehr aufgeregt. Der Mönch hatte noch nie zuvor jemanden aus der Hand gelesen. Er fuhr die Handlinien der Frau mit seinem Finger nach und murmelte leise vor sich hin. "Oh, das ist aber interessant." sagte er. Oder "Ah, sehr spannend." Oder "Höchst erstaunlich!" Die Frau wurde nun immer nervöser und konnte kaum noch erwarten, was ihr der Mönch sagen würde. Der ließ dann endlich die Hand der Frau los und sprach: "Gute Frau, das ist also deine Zukunft." "Ja, ja" erwiderte die Frau voller Ungeduld. "Du weißt, dass ich mich nie irre." sagte der Mönch. "Ja, ich weiß. Bitte sag mir doch, wie meine Zukunft werden wird." "Deine Zukunft" antwortete der Alte "wird ungewiss sein." Und damit hatte er Recht.“