Kinderbibel Jesus und die Jünger

Zwölf Jünger
(Matthäus 4 10)


Die Neuigkeiten über Jesus und seine Lehren verbreiteten sich schnell. Er sprach mit großer Glaubwürdigkeit und Kraft und viele Menschen kamen von überall her, um ihn sprechen zu hören. Eines Tages predigte Jesus am Ufer des Sees Gennesaret. Die Menschenmenge wurde größer und größer und drängte sich ans Ufer. Jesus bemerkte zwei Fischerboote, die auf dem Strand lagen. Die Fischer wuschen ihre Netze in der Nähe. Jesus stellte sich in eines der Boote und bat Simon, den Fischer, ihn ein wenig auf den See hinauszufahren. Vom Boot aus konnte er seine Predigt fortsetzen. Als er geendet hatte, sagte Jesus zu Simon, er solle weiter hinausrudern und dort seine Netze auswerfen. „Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und hatten kein Glück“, sagte Simon. „Aber wenn du es sagst, werden wir es wieder versuchen.“ Simon und sein Bruder Andreas fuhren hinaus und ließen die Netze ins Wasser. Sofort füllten sie sich mit so vielen Fischen, dass sie fast zerrissen und das Boot beinahe sank! „Kommt, helft uns!“, riefen die beiden Männer Jakobus und Johannes zu, die in dem anderen Boot waren. Die Fischer waren erstaunt. Als die mit dem großen Fang beladenen Boote wieder am Ufer waren, sagte Jeus: „Habt keine Angst. Ich möchte, dass ihr mir folgt. Von nun ab sollt ihr Menschenfischer sein.“ So verließen die vier Männer ihre Boote und folgten Jesus.

..... und noch zwei Impulse:
Ich wünsche dir, dass du immer den Mut hast,
der Stimme deines Herzens zu folgen.

Christ sein heißt Jünger Jesu sein
und jeden Tag zu werden versuchen.
(Heinrich Fries)

..... und noch ein Witz:
Der Pfarrer diktiert im Religionsunterricht: „Als rechtmäßige Nachfolger der Apostel gelten die Bischöfe.“ Bei der Korrektur von Fritzchens Heft muss der Pfarrer dann lesen: „Die Bischöfe gelten als recht mäßige Nachfolger der Apostel!“

..... und noch Interessantes:
Petrus und sein Bruder Andreas waren Fischer, ebenso Jakobus, Johannes und Philippus. Von Fischern wurden sie zu Menschenfischern. Matthäus hingegen arbeitete als Zöllner, d.h. als Steuereintreiber, während Judas Ischariot der Schatzmeister der Apostel war, Verwahrer der Almosen, die ihnen dargebracht wurden.

100.000 Mikroorganismen

Frage:
Wie viele Mikroorganismen leben auf einem einzelenen Sandkorn?
Allgemeinwissen – Quiz


A bis zu 1000 Mikroorganismen
B bis zu 10.000 Mikroorganismen
C bis zu 100.000 Mikroorganismen
D bis zu 1.000.000 Mikroorganismen

Antwort C bis zu 100.000 Mikroorganismen

Der Mikrobiologie zufolge leben zwischen 10.000 und 100.000 Mikroorganismen auf jedem einzelnen Sandkörnchen. Ein einzelnes Sandkorn kann also fast so viele Bewohner beherbergen wie die Stadt Trier.


..... und noch ein Impuls:
Wie schwierig sind für mich, o Gott, deine Gedanken, /
wie gewaltig ist ihre Zahl!
Wollte ich sie zählen,
es wären mehr als der Sand. /
(Pslam 139)

..... und noch ein Witz:
Ein kleines Mädchen ging, mit drei großen Eistüten in der Hand, den Strand entlang. Gerade als sie bei den Eltern ankam, rutschte ihr eines aus der Hand und fiel in den Sand. "Wie schade," sagte sie traurig, "jetzt habe ich Dein Eis fallen lassen, Vati!"

schöne Gesichte nur bei Anwendung

…. diese Geschichte lese ich immer wieder gerne:

Nur bei Anwendung
Ein Seifenfabrikant sagte zu einem Priester: „Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es schon zweitausend Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen.“ Der Priester zeigte auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand spielte, und bemerkte: „Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch schmutzige Menschen in der Welt.“ „Seife“, entgegnete der Fabrikant, „nutzt nur, wenn sie angewendet wird.“ Der Priester antwortete: „Christentum auch.“ (von Gisbert Kranz)