die Weisheit beginnt dort

Die Weisheit beginnt dort, wo man akzeptiert, 
dass niemand die ganze Wahrheit besitzt.

(Luciano De Crescenzo)

Helfen heißt nicht immer, die Probleme anderer zu lösen.
Manchmal genügt es, an ihrer Seite zu bleiben, zuzuhören
und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.


„Schmunzeliges“
"Wer hat für dich die Hausaufgabe gelöst?", fragt der Lehrer streng. "Das weiß ich doch nicht", antwortet Fritzchen. "Ich musste gestern Abend schon früh ins Bett."

Miteinander
Allein kommt man vielleicht voran,
doch miteinander geht es leichter.
Eine Hand, die eine andere hält,
macht heller unsere kleine Welt.


Segensgebet
Der Herr segne dich,
er lasse dein Leben gelingen,
deine Hoffnung erblühen,
deine Früchte reifen.
Der Herr behüte dich,
er umarme dich in deiner Angst,
er schütze dich in deiner Not,
er erfülle dich mit Seiner Liebe.
Der Herr nehme dich an die Hand,
führe, begleite und halte dich.
Sein Segen komme über dich
und bleibe alle Zeit mit dir. Amen.

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 20. September 2026

Evangelium Matthäus 20, 1–16
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer,
der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben.
Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denár für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.
Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten.
Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.
Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso.
Als er um die elfte Stunde noch einmal hinausging, traf er wieder einige, die dort standen.
Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben.
Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! 8Als es nun Abend geworden war,
sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus,
angefangen bei den Letzten, bis hin zu den Ersten!
Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denár.
Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denár.
Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten:
Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt.
Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.
Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht.
Hast du nicht einen Denár mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh!
Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will?
Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin? So werden die Letzten Erste sein und die Ersten Letzte.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Gott ist gerecht: Er belohnt das Gute und bestraft das Böse. Das scheint einleuchtend, wenigstens als Grundsatz. Aber Gottes Gedanken sind nicht die Gedanken der Menschen. Wäre er nur gerecht, so wie die Menschen gerecht sind, wären wir alle verloren. Aber Gott ist größer: er ist auf göttliche Weise gerecht. Auch dem Arbeiter, der nur eine Stunde gearbeitet hat, gibt er den ganzen großen Lohn. Sein letztes Wort ist: „weil ich gütig bin“.

Sich daran freuen, dass es anderen gut geht, akzeptieren können, dass andere besser oder erfolgreicher sind – da stehen wir uns manchmal selbst im Weg. Die Güte Gottes sprengt menschliches Messen und Vergleichen. Und er freut sich über jeden, der seine Gaben als Geschenk annimmt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)

besteht aus Augenblicken

Auch die Ewigkeit besteht aus Augenblicken.
(Sprichwort)

Ein Freund ist ein Geschenk,
das man sich selber macht.
(Robert Louis Stevenson)

Manchmal spreche ich ganz leise
Deinen Namen aus vor Gott,
und ich sage ihm, was ich so weiß von dir:
Deine Schmerzen, deine Freuden,
was du träumst und was dir droht,
und ich weiß, er hat ein offenes Ohr dafür.

(Manfred Siebald)

„Schmunzeliges“
Ein Ostfriese fährt in den Urlaub. In seinem Hotelzimmer hängt ein Spiegel. Erstaunt stellt er fest: „Was für ein Service! Die haben ja extra ein Bild von mir gemalt und aufgehängt!“

Die Kunst der Lebensführung besteht bekanntlich darin,
mit gerade so viel Dampf zu fahren, wie gerade da ist.

(Theodor Fontane)

Still, seid leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Sie wollte ganz kurz bei euch sein,
warum sie ging, weiß Gott allein.
Sie kam von Gott, dort sind sie wieder.
Sollte nicht auf unsre Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihr zurück.
in eurem Herz ein großes Stück.
Sie wird für immer bei euch sein
vergesst sie nicht, sie war so klein.
Geht nun ein Wind an mildem Tag,
so denkt: Es war ihr Flügelschlag.
Und wenn Ihr fragt: Wo mag sie sein?
So wisst: Engel sind niemals allein.
Sie kann jetzt alle Farben sehn,
und barfuss durch die Wolken geh'n
Bestimmt lässt sie sich hin und wieder
bei anderen Engelkindern nieder.
Und wenn ihr sie auch sehr vermisst
und weint, weil sie nicht bei Euch ist,
so denkt: Im Himmel, wo es sie nun gibt
erzählt sie stolz: Ich werde geliebt!