Ich betrachte gerne Felder, Blumen, Wiesen,
Diese Dinge helfen mir zur Sammlung.
Sie ersetzen mir die Bücher.
(Teresa von Avila)
„Schmunzeliges“
„Rauchen Sie?“, fragt der Arzt einen Patienten. Darauf dieser: „Nein.“ Trinken Sie?“ „Nein.“ – „Frauengeschichten?“ – „Nicht der Rede wert.“ – „Also keinerlei Laster?“ – „Doch. Ich lüge!“
Grüßen wir jeden neuen Tag mit Freude und Hoffnung,
denn er ist ein Geschenk der Güte Gottes.
(Franz von Sales)
Der Segen Gottes ist die Liebe,
die uns miteinander verbindet.
Der Segen Gottes ist die Freude,
die wir auf dieser Erde und untereinander haben.
Der Segen Gottes ist die Phantasie und die Lust,
die uns beflügelt und bereichert.
Der Segen Gottes ist der Friede,
der uns glücklich miteinander leben lässt.
„Schmunzeliges“
Wirt zum Kellner: „Den Betrunkenen in der Ecke können Sie jetzt rauswerfen, der verzehrt ohnehin nichts mehr!“ – „Das nicht. Aber mit dem Rauswerfen würde ich noch etwas abwarten. Bis jetzt hat er schon dreimal gezahlt!“
Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren,
brauchen wir jemanden, mit dem wir es teilen.
(Mark Twain)
zwei Tage im Leben
Es gibt nur zwei Tage im Leben,
wo du nichts ändern kannst.
Der eine ist gestern und der andere ist morgen.
(Dalai Lama)
Die sieben geistlichen Werke der Barmherzigkeit
die Unwissenden lehren
die Zweifelnden beraten
die Trauernden trösten
die Sünder zurechtweisen
den Beleidigern gern verzeihen
die Lästigen geduldig ertragen
für die Lebenden und Verstorbenen beten
Es gibt keinen Menschen, der nicht auf Gottes
Geduld und Barmherzigkeit angewiesen ist.
(Hans Lilje)
Die Geschichte vom barmherzigen Samariter
Der Hintergrund der Geschichte ist, dass Jesus sie erzählte, um den Menschen zu zeigen, was wahre Nächstenliebe bedeutet. In der Geschichte fragt ein Gesetzeslehrer Jesus: „Wer ist mein Nächster?“ Jesus antwortet mit dem Beispiel des barmherzigen Samariters. Der Mann, der auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho unterwegs war, wurde von Räubern überfallen. Sie schlugen ihn zusammen, raubten ihn aus und ließen ihn schwer verletzt am Straßenrand liegen. Viele Menschen gingen an ihm vorbei, ohne ihm zu helfen. Ein Priester und ein Levit, also religiöse Führer, kamen ebenfalls vorbei, sahen den Mann, aber sie gingen weiter, ohne ihm zu helfen. Vielleicht hatten sie Angst oder waren zu beschäftigt. Doch dann kam ein Samariter. Die Samariter und die Juden waren damals Feinde, hatten oft Streit und misstrauten einander. Trotzdem hielt der Samariter an, sah den Verletzten und hatte Mitleid mit ihm. Er band seine Wunden, goss Öl und Wein darauf, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge. Dort kümmerte er sich um ihn und bezahlte sogar für seine weitere Pflege. Jesus fragt den Gesetzeslehrer: „Welcher von diesen dreien war der Nächste für den Verletzten?“ Er antwortet: „Der, der Barmherzigkeit gezeigt hat.“ Jesus sagt: „Geh hin und tu das gleiche!“ Diese Geschichte lehrt uns, dass Nächstenliebe keine Grenzen kennt. Es geht darum, anderen zu helfen, egal wer sie sind oder woher sie kommen. Es ist eine Erinnerung daran, dass Mitgefühl und Hilfsbereitschaft sehr wichtig sind, um die Welt ein bisschen freundlicher zu machen.
Psalm 5 Kindern erklärt
Der Psalm 5 – für Kinder erklärt
Im Psalm 5 spricht ein Mensch mit Gott, weil er Hilfe braucht. Stell dir vor, du wachst morgens auf und erzählst Gott alles, was dich beschäftigt. Genau das macht der Beter in Psalm 5. Er sagt zu Gott: „Bitte hör mir zu. Ich brauche deine Hilfe.“ Der Beter weiß: Gott liebt das Gute und möchte nicht, dass Menschen gemein sind oder anderen wehtun. Deshalb bittet er Gott, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Es gibt Menschen, die lügen und andere verletzen. Das macht dem Beter Angst. Trotzdem vertraut er darauf, dass Gott ihn beschützt.
Psalm 5
Ein Gebet zum Morgenopfer
[Für den Chormeister. Zum Flötenspiel. Ein Psalm Davids.]
2 Höre meine Worte, Herr, /
achte auf mein Seufzen!
3 Vernimm mein lautes Schreien, mein König und mein Gott, /
denn ich flehe zu dir.
4 Herr, am Morgen hörst du mein Rufen, /
am Morgen rüst ich das Opfer zu, halte Ausschau nach dir.
5 Denn du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt; /
der Frevler darf nicht bei dir weilen.
6 Wer sich brüstet, besteht nicht vor deinen Augen; /
denn dein Hass trifft alle, die Böses tun.
7 Du lässt die Lügner zugrunde gehn, /
Mörder und Betrüger sind dem Herrn ein Gräuel.
8 Ich aber darf dein Haus betreten /
dank deiner großen Güte, ich werfe mich nieder in Ehrfurcht /
vor deinem heiligen Tempel.
9 Leite mich, Herr, in deiner Gerechtigkeit, /
meinen Feinden zum Trotz; /
ebne deinen Weg vor mir!
10 Aus ihrem Mund kommt kein wahres Wort, /
ihr Inneres ist voll Verderben. Ihre Kehle ist ein offenes Grab, /
aalglatt ist ihre Zunge.
11 Gott, lass sie dafür büßen; /
sie sollen fallen durch ihre eigenen Ränke. Verstoße sie wegen ihrer vielen Verbrechen; /
denn sie empören sich gegen dich.
12 Doch alle sollen sich freuen, die auf dich vertrauen, /
und sollen immerfort jubeln. Beschütze alle, die deinen Namen lieben, /
damit sie dich rühmen.
13 Denn du, Herr, segnest den Gerechten. /
Wie mit einem Schild deckst du ihn mit deiner Gnade.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

