Psalm 99 groß ist der Herr

Der Psalm 99

Der Psalm 99 beschreibt Gott als den heiligen König und Herrscher über Israel. Er wird als mächtig und gerecht dargestellt, den das Volk durch seine Gebote und die Priesterschaft ehrt. Die Gläubigen loben Gottes Heiligkeit, Furcht und Gerechtigkeit, während er als König herrscht, Wunder tut und seine Heiligkeit über allem verleiht. Das Volk ruft zu Gott um Vergebung und Schutz und bittet um seine Leitung. Der Psalm betont Gottes absolute Würde, Heiligkeit und die Pflicht des Volkes, ihn mit Ehrfurcht zu verehren.

1 Der heilige Gott auf dem Zion
Der Herr ist König: Es zittern die Völker. /
Er thront auf den Kerubim: Es wankt die Erde.
2 Groß ist der Herr auf Zion, /
über alle Völker erhaben.
3 Preisen sollen sie deinen großen, majestätischen Namen. /
Denn er ist heilig.
4 Stark ist der König, er liebt das Recht. /
Du hast die Weltordnung fest begründet, /
hast Recht und Gerechtigkeit in Jakob geschaffen.
5 Rühmt den Herrn, unseren Gott; /
werft euch am Schemel seiner Füße nieder! /
Denn er ist heilig.
6 Mose und Aaron sind unter seinen Priestern, /
Samuel unter denen, die seinen Namen anrufen; /
sie riefen zum Herrn und er hat sie erhört.
7 Aus der Wolkensäule sprach er zu ihnen; /
seine Gebote hielten sie, /
die Satzung, die er ihnen gab.
8 Herr, unser Gott, du hast sie erhört; /
du warst ihnen ein verzeihender Gott, /
aber du hast ihre Frevel vergolten.
9 Rühmt den Herrn, unsern Gott, /
werft euch nieder an seinem heiligen Berge! /
Denn heilig ist der Herr, unser Gott.

Ein Spruch der Wüstenväter
Wenn du dich vom Schlaf erhebst,
so öffne sofort als allererstes deinen Mund zum Lob Gottes
und stimme Lieder und Psalmen an.
Denn die erste Beschäftigung, mit der sich der Geist des Morgens abgibt,
hält an, so wie ein Mühlstein den ganzen Tag über mahlt,
was ihm vorgesetzt wird, sei es nun Weizen oder Unkraut.
Daher sei du immer der Erste, um Weizen einzuwerfen,
bevor dein Feind Unkraut hineinwerfen kann.
(zur Nachahmung empfohlen )

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



wirklich lebendig sein

Ich hoffe, dass ich immer mehr
zu einem Menschen werde,
dessen Leben andere ermutigt,
bunt und erfüllt zu leben.
Ich hoffe, dass mir anzumerken ist,
dass die Liebe lebbar ist,
auch in einer Welt der Gewalt.
Ich weiß, wie sehr ich selbst
nach Menschen suche,
an denen ich ablesen kann,
was es heißt, wirklich lebendig zu sein.
Ich hoffe sehr, sie zu finden.

(U. Schaffer)

Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer.
(Ovid)

Das Vaterunser ist also das Gebet des Menschen,
der nur eine Sorge hat:
seinen Weg bis ans Ziel zu gehen,
an dem Gott ihn erwartet


„Schmunzeliges“
Der Gastgeber hält auf der Party eine Rede. Einer der gelangweilten Gäste wendet sich an seine Nachbarin und klagt: „Wie könnte man diesen Dauerredner endlich zum Schweigen bringen?“ – „Das weiß ich auch nicht“, antwortet sie, „ich versuche es schon seit fünfundzwanzig Jahren!“

Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein,
wofür kein anderer berufen ist.
Ich habe einen Platz in Gottes Plan,
auf Gottes Erde, den keiner hat.
Ob ich reich oder arm bin,
verachtet oder geehrt bei den Menschen,
Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen.

(John Henry Newman)