Statio während des Tages
Dankbar empfangen wir den Tag von Gott und geben ihn voll Vertrauen am Abend in seine Hände zurück. Jeder Tag ist uns von ihm geschenkt. Das soll uns den ganzen Tag über bewusst bleiben. Neben der Feier des Stundengebets und dem „Engel des Herrn“ (Nr. 3,6)kann auch das folgende Modell einer Statio den Tageslauf begleiten.
Eröffnung
V Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A Amen.
Hymnus „Nun bitten wir den Heiligen Geist“ (Nr. 348)
oder ein anderes geeignetes Lied
Schriflesung Mt 6,31–34
L Im Evangelium nach Matthäus lesen wir:
Macht euch keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles braucht. Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben. Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage. oder eine andere geeignete Schriftlesung
Segen
V Der Herr segne und behüte uns. Der Herr lasse sein Angesicht über uns leuchten und sei uns gnädig. Der Herr wende uns sein Angesicht zu und schenke uns seinen Frieden. Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, komme auf uns herab und
bleibe bei uns allezeit.
A Amen
(Gotteslob Seite 760, Nummer 626,1-5)
Bauchnabel Ausmalbild Geschenk
Glück Pech
Glück oder Pech?
Ich wünsche uns heute viel glückliche Momente, Gruß, Aloys
Glück ist Ansichtssache
Eine chinesische Geschichte erzählte von einem alten Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge. Als alle Nachbarn des Bauern sein Pech bedauerten, antwortete der Bauer: "Pech? Glück? Wer weiß?" Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück. Diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern wegen seines Glücks. Seine Antwort hieß: "Pech? Glück? Wer weiß?" Als der Sohn des Bauern versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Rücken des Pferdes und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für ein großes Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte: "Pech? Glück? Wer weiß?" Ein paar Wochen später marschierte die Armee ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann ein, den sie finden konnte. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenem Bein sahen, ließen sie ihn zurück. War das nun Glück? Pech? Wer weiß?

