6. STATION: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L Veronika sieht Jesus Leid und die Rohheit der Soldaten. Sie fragt nicht, was die Menschen denk. Mutig dringt sie durch die Menge und bietet dem Herrn das Schweißtuch dar, in das er sein Antlitz drückt.
V Zu dir redet mein Herz: ich suche dein Antlitz.
A Zeige und dein Antlitz, und wir werden gerettet.
V Weise nicht im Zorn deinen Knecht zurück.
A Halte dein Angesicht vor uns nicht verborgen. STILLE
L Bewegt uns das Leid des andern? Sehen wir Christi zerschundenes Angesicht in unsern leidenden Schwestern und Brüdern?
V Herr Jesus, voll Güte hast du dein heiliges Angesicht im Schweißtuch der Veronika nachgebildet. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.
Herzensgüte 1000
Jean-Jacques Rousseau, der große Philosoph und Schriftsteller Schweizer Herkunft, wurde einmal von einer Dame gefragt, wie er sich sein Urteil über Frauen bilde. Da antwortete er: "Ich bewerte die Herzensgüte mit einer 1, alle anderen guten Eigenschaften mit einer 0." Ist das nicht ein wenig ungerecht?“ fragte die Dame erstaunt. "O nein. Denn wenn die Herzensgüte 1 ausmacht und beispielsweise für Charme, Schönheit und Geist je eine 0 hinzukommt, dann macht das schon 1000. Wo aber die Herzensgüte fehlt, bleibt alles übrige 0. (Robert Eduard Prutz)
Wer sich mit göttlichen Dingen beschäftigt,
wird nach ihrem Bild umgestaltet.
(hl. Albert)
„Schmunzeliges“
„Wissen Sie, was mich an Ihren Antiquitäten so stört?“, meint der Kunde zum Kunsthändler. - "Leider nicht." - "Nun es stört mich, dass Sie bei den alten Möbeln so moderne Preise haben..“
offen bleiben Vertrauen
Gott, ich will offen bleiben für das Wunder,
voller Vertrauen in das, was du mir gibst.
Nimm dir Zeit, um glücklich zu sein.
Zeit ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab,
sondern ein Platz zum Parken in der Sonne!
(Phil Bosmans)
So weit unsere Augen reichen,
ist die Liebe das einzige
schöpferische Prinzip, das wir kennen.
(Gertrud von le Fort)
Lächeln ist das Kleingeld des Glücks.
(Heinz Rühmann)
Wofür leben wir, wenn nicht,
um einander das Leben zu erleichtern.
(George Eliot)
Jede Freude ist ein Wahrnehmen
Vom Sinn der Welt.
(Hans Margolius)
„Schmunzeliges“
Wie zerstreut man eine Volksmenge?“, wird ein junger Polizist bei der Abschlussprüfung gefragt. Antwort: „Man nimmt die Mütze ab und beginnt zu sammeln!“

