Das Schutzengelfest ist ein katholischer Feiertag am 2. Oktober, an dem den Schutzengeln gedacht und der Glaube an sie als Boten und Begleiter Gottes bekräftigt wird. An diesem Tag werden die Engel als helfende und schützende Helfer Gottes geehrt, die Menschen auf ihren Wegen beistehen und sie vor Gefahren bewahren.
Der Glaube an Schutzengel findet seine biblische Grundlage in Psalmen, die besagen, dass Gott seinen Engeln befiehlt, über die Menschen zu wachen.
Schutzengel sind ein Symbol für die Fürsorge Gottes, der seine schützende Hand über die Menschen legt und ihnen zeigt, dass sie nicht allein sind.
Das Fest ist eine Gelegenheit, den Engeln für ihren Beistand zu danken, sie um ihre Fürsprache zu bitten und sich ihrer Gegenwart bewusst zu werden
Morgengebet – nicht nur für Kinder
Morgengebet – nicht nur für Kinder
Lieber Gott!
Ich bin gerade aufgewacht und sehe,
dass die Sonne lacht.
Ich freue mich auf den heutigen Tag,
und bitte, beschütze mich,
was er auch bringen mag.
Amen.
Von Gott behütet steh ich auf,
er leitet mich in meinem Lauf,
er bleibt bei mir auf allen Wegen
mit seiner Kraft und seinem Segen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Schönen Tag, Aloys
Bundespräsident Horst Köhler
... aus der Vergangenheit:
Horst Köhler – der 9. Bundespräsident
Horst Köhler wurde am 22. Februar 1943 in Kiel geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre und arbeitete sich im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich hoch. Seine politische Laufbahn begann im Deutschen Bundestag und in der CDU; er trat später in führende Finanzpositionen ein. Von 1993 bis 1998 war er Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) bzw. Teil der Gremien der Deutschen Bundesbank. 1998 bis 2000 fungierte Köhler als Präsident der Deutschen Bundesbank. Im Jahr 2000 wurde er Präsident der Europäischen Zentralbank, eine Position, die er bis 2004 innehatte. Seine internationale Bekanntheit wuchs damit deutlich. Am 23. März 2004 wurde Horst Köhler zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt und trat sein Amt am 23. März 2004 an. Seine Amtszeit war von repräsentativen Aufgaben auf nationaler und internationaler Ebene geprägt. Während seiner Präsidentschaft setzte er sich für Entwicklungs-, Friedens- und wirtschaftspolitische Themen ein und reiste häufig zu internationalen Begegnungen. Köhlers Amtszeit endete am 30. Juni 2010. Sein Rücktrittsgedanke stand im Zusammenhang mit Kontroversen um Pläne zur Initiierung einer Afrika-Konferenz, wodurch er sich entschloss, das Amt nicht länger fortzuführen. Seit seinem Rücktritt ist er in geringerem Umfang in öffentlich-politischen Bereichen aktiv und engagiert sich in internationalen Organisationen sowie in akademischen Kreisen. Privat ist Horst Köhler verheiratet und hat Kinder. Charakteristisch wird er oft als ruhiger, sachlicher Politiker mit wirtschaftsorientierter Perspektive beschrieben.

