ein seltsamer Vogel bin

Noahs Arche
Wenn du sie damals nicht alle
mit hineingelassen hättest in die Arche,
die bunten und verschiedenartigen Tiere,
um wie viel ärmer wäre deine Menschheit, Herr.
Niemand weiß besser als du,
wie viel wir bis heute
gemeinsam haben mit deinen Tieren.
Hilf mir, mit allen zurechtzukommen:
mit den Meckerziegen und albernen Gänsen,
mit alten Drachen und lahmen Enten,
mit Mistkäfern, Trampeltieren und Windhunden,
mit sturen Böcken und komischen Käuzen,
mit Nachtfaltern und Eintagsfliegen,
mit Leithammeln und folgsamen Schafen,
mit verwöhnten Schoßhündchen und Pechvögeln.
Gib mir Verständnis
für Einsiedlerkrebse und gesellige Pinguine,
für wendige Wiesel und tapsige Bären,
für schlanke Giraffen und fette Masthähnchen,
für giftige Nattern und lustige Spaßvögel,
geduldige Lämmer und wilde Wölfe,
stachelige Igel und anschmiegsame Angorakatzen.
Hilf mir beim Zusammenleben
mit den fleißigen Bienen und faulen Siebenschläfern,
mit hässlichen Raupen und wunderschönen Schmetterlingen,
mit stolzen Pfauen und unscheinbaren Kirchenmäusen,
mit starken Löwen und scheuen Rehen.
Herr, es ist nicht immer ganz einfach,
es in deiner Arche auszuhalten.
Gib mir die nötige Geduld und eine Prise Humor,
sie alle zu ertragen
und jedem Tierchen sein Pläsierchen zu lassen.
Und vor allem: Lass mich nicht vergessen, Herr,
dass ich für die anderen manchmal
auch ein ziemlich seltsamer Vogel bin.


seine Wunder erkennen können

Ich wünsche dir von ganzem Herzen Gottes Wunder in deinem Leben,
die kleinen und die großen, und dass Gott dir Augen schenkt,
die seine Wunder erkennen können.


„Schmunzeliges“
Zwei Fliegen spazieren auf einer Glatze. Meint die die eine: „Erinnerst du dich noch? Früher haben wir hier öfters Verstecken gespielt!“

Wer Gott fröhlich in die Hände läuft, der ist wohl aufgehoben.
(Adolph Kolping)

Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist die Freiheit.
(Epikur)

„Schmunzeliges“
„Sag mal Lorenz, warum hast du deinen Hund Alter Gauner genannt?“ – „Aus Spaß, antwortet der, „was meinst du, wie viele Leute sich umdrehen, wenn ich in rufe!“

Segen
Gott segne dich.

Er segne den Wind, der dich umweht.
Er segne die Sonne, die dich wärmt.
Er segne den Regen, der dich erfrischt.
Er segen die Erde, die dich nährt.
Er segne dein Denken, dein Handeln,
Er segne dich und die Menschen, die dir begegnen.
(Sylke-Maria Pohl)

Friede -Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
(Mahatma Gandhi)

Familie ist und bleibt der Ort,
wo Menschen in ganz besonderer Weise,
mit ihren Eigenschaften, Stärken und Schwächen angenommen werden.
(Hannelore Rönsch)

„Schmunzeliges“
Ein Malermeister verrechnete für Ausbesserungsarbeiten in einer Kirche 480 Euro. Im Einzelnen führte er folgende Arbeiten an: „ Die 10 Gebote ausgebessert. Dem Gesicht des Moses mehr Ausdruck verliehen. Der keuschen Susanna das Haar neu gefärbt. Dem hl. Petrus einen neuen Zahn eingesetzt. Pontius Pilatus einen Finger ergänzt. Die heruntergekommene Maria Magdalena in Ordnung gebracht. Dem Himmel einige neue Sterne hinzugefügt.

Freut euch zu jeder Zeit!
Betet ohne Unterlass!
Dankt für alles!
Löscht den Geist nicht aus!

(hl. Paulus)

in einem ganz anderen Licht

Wer die Perspektive ändert,
sieht alle Dinge in einem ganz anderen Licht.

(Karl Friedrich Schinkel)

Wünsche für Dich:
Einen Mund, ein gutes Wort zu sprechen,
zwei Hände die zärtlich sind beim Handeln,
zwei Ohren, die offen sind für Leises,
ein Herz, das Platz hat für die Liebe,
Zwei Augen zu sehen Gut und Böse,
zwei Füße, die den Weg nach Hause finden,
einen Menschen der dir wird zur Heimat,
den einen Gott, der Vertrauen und Geborgenheit schenkt.

Wäre das nicht die eigentliche Aufgabe jedes Christen?
Freude zu bereiten; Frieden zu stiften; Licht zu sein für andere!

(Adalbert Ludwig Balling)

Wir sollen immer verzeihen,
dem Reuigen um seinetwillen,
dem Reuelosen um unsertwillen.
(Marie Ebner-Eschenbach)

Verschiebe nun dann etwas auf morgen,
wenn es dir nichts ausmacht, darüber zu sterben.

(Pablo Picasso)

Wenn wir uns fragen, welcher Mensch uns am meisten bedeutet,
stellen wir oft fest, dass es der ist, der sich,
statt mit Ratschlägen, Lösungen oder Heilmitteln aufzuwarten,
entschieden hat, unseren Schmerz zu teilen
und unsere Wunden mit einer warmen und zärtlichen Hand zu berühren.
(Henri Nouwen)

Wenn man die Natur wahrhaft liebt,
so findet man sie überall schön.

(Vincent van Gogh)

Hoffnungszeichen
Nicht die große Dunkelheit
wird über uns hereinbrechen,
sondern das Licht des neuen Tages wird kommen.
Nicht die große Hoffnungslosigkeit wird sich unter uns ausbreiten,
sondern die Freude über den Auferstandenen wird uns erfassen.
Nicht die große Angst wird über uns ihre Flügel schlagen,
sondern die große Geborgenheit des kommenden Herrn wird uns begleiten.
(Hermann Traub)

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Mein Vater ist Schuhverkäufer“, hat Raphael in einem Schulaufsatz geschrieben. Die Lehrerin ist entsetzt: „Aber dein Vater ist doch Politiker! Warum hast du denn das nicht geschrieben?“ Darauf Raphael: „Ich habe mich so geschämt!“
2. Auf einem Tandem fahrend, gerät ein Vampir in eine Verkehrskontrolle. Ein Polizist fragt: „Guten Abend, haben Sie etwas getrunken?“ - „Nur zwei Radler.“
3. Bei einem Vorstellungsgespräch gibt der Personalchef vor: „Montag fangen Sie an. Ihre Bezahlung richtet sich nach Ihrer Leistung!“ Der Bewerber daraufhin: „Das tut mir leid, aber davon kann ich beim besten Willen nicht leben!“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.