du nanntest mich …..

„Ein freundliches Wort“
„Über den russischen Schriftsteller Leo Tolstoi wird erzählt, dass er einmal auf der Straße an einem Bettler vorbeiging. Tolstoi wollte dem Mann gerne etwas geben und grub in seinen Taschen. Aber sie waren leer und es fand sich nicht eine kleine Münze, um sie dem Bettler zu geben. „Es tut mir leid, mein Bruder“, sagte Tolstoi zu dem Mann. „Ich habe nichts, was ich Dir geben könnte.“ Der Bettler aber begann zu strahlen. „Du hat mir mehr gegeben, als ich mir wünschen könnte -Du nanntest mich Bruder.“


so weit dein Atem reicht

Dein Leben sei unendlich gesegnet so weit dein Atem reicht.
(Cornelia Elke Schray)

„Schmunzeliges“
Herr und Frau Meier sitzen in der Kirche. Plötzlich stößt Frau Meier ihren Mann und flüstert: »Der Herr vor uns schläft!« - Darauf Herr Meier vorwurfsvoll: »Aber deswegen brauchst du mich doch nicht zu wecken!«

Heiliger Geist Gottes
DU bist der Antrieb -
sei gleichzeitig der Beistand.
DU bist der Mutmacher -
sei gleichzeitig das Durchhaltevermögen.
DU bist Erleuchtung -
sei gleichzeitig das Licht.
DU bist die Kraft -
sei gleichzeitig die Hilfe.
DU bist der Rat -
sei gleichzeitig die Ausführung.
DU bist der Sauerstoff -
sei gleichzeitig der Atem.
DU bist das Wort -
sei gleichzeitig die Verkündigung.
Du bist die Liebe -
sei gleichzeitig die Hand auf meiner Schulter.
DU, Heiliger Geist Gottes,
gibst Anstoß -
sei auch die Tat.

Sylke-Maria Pohl

Immer wird uns das Vertrauen eines der schönsten,
größten und beglückendsten Geschenke
menschlichen Zusammenlebens bleiben.
(Dietrich Bonhoeffer)

„Schmunzeliges“
"Und was geschieht, wenn du eins der zehn Gebote brichst?", erkundigt sich der Pfarrer in der Religionsstunde. Mäxchen meint nach kurzem überlegen: "Na, dann sind's eben nur noch noch neun!"

Ehrfurcht
Der Theologe und Schriftsteller Christoph Schmid wanderte einmal durch die Felder, auf denen das Getreide reifte. Da begegnete er einem Bauern, der in der glühenden Sonne ohne Hut ging. Auf die Empfehlung des Priesters, den Hut doch aufzusetzen, entgegnete der Bauer: „Wenn ich durch meine reifenden Felder gehe, setze ich den Hut nicht auf, weil man Ehrfurcht haben muss vor dem geheimnis- vollen Walten und Wirken Gottes, das sich da still vollzieht.“
(Willi Hoffsümmer)

frische Luft einsaugen

Am Morgen die frische Luft in sich einsaugen
und spüren dass man lebt.
Am Mittag den Blick zum Himmel heben
und die Wärme der Sonne auf der Haut spüren.
Am Abend zusammensitzen und erzählen
Lachen über zu viel Ernst im Leben.
Zur Nacht die Sorgen
in die Schuhe stecken
Beim Einschlafen sich freuen
auf den kommenden Tag.


Die Menschen sagen: Zeige uns Wunder, so wollen wir glauben.
Gott sagt: Glaubt, so werdet ihr Wunder schauen.
(Bernhard Lichtenberg)

Wo man Engel sieht
Wenn sich ein Regenbogen über den Himmel spannt,
dann gehen die Engel darauf über das Land.
Wenn ein silberner Stern durch die Wolken schnuppt,
kann es sein, dass er sich als Engel entpuppt.
Wenn uns am Abend die Sonne rot brennend verlässt,
dann feiern die Engel über den Bergen ein Fest.
Und wenn’s leise flüstert: „Ich hab dich gern!“,
dann ist ein Engel gar nicht so fern.
(Andrea Schacht)

Jesus Christus, du bist auferstanden und immer bei mir. Halleluja.
Du hast deine Hand auf mich gelegt. Halleluja.
Wie wunderbar ist für mich dieses Wissen. Halleluja.

(vgl. Psalm 139)

Eine gute Zeit fällt nicht vom Himmel.
Wir schaffen sie uns selbst.
Sie liegt bereits in unserem Herzen.
(Fjodor M. Dostojewski)

Glauben bedeutet, sich bereits in Voraus auf etwas zu verlassen,
was erst im Nachhinein einen Sinn ergibt.

(Philip Yancey)

BETEN
Es kommt beim Beten nicht darauf an, dass es lange dauert. Ein Augenblick am Morgen, dem Gebete geschenkt, kann uns mit Geistesnahrung für den ganzen Tag versehen. Aber dies Gebet muss mehr Sache des Herzens als des Verstandes, weniger Arbeit der Vernunft als Bewegung des Willens sein und fordert viel Glauben und Liebe und wenig künstlich zurechtgelegtes Nachdenken.
(F. de Mothe Fénelon)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Die Mutter sagt zu Pascal: „Streng dich doch endlich ein bisschen an!“ Darauf Pascal trotzig: „Ich will mich nicht anstrengen, ich will nicht klug werden, ich will nicht schön werden, ich will so werden, wie Papa.“
2. Der Polizeischüler sitzt traurig auf einer Bank. Da kommt sein Ausbilder vorbei und fragt: „Na, was ist denn los?“ „Mein Polizeihund ist weggelaufen.“ „Na, keine Sorge. Der findet sich auch allein zurück zur Akademie.“ „Ja, aber ich nicht.“
3. Der kleine Ostfriese Heini weigert sich in den Zug zu steigen. „Hier gibt es nur die erste und die zweite Klasse. Ich bin aber schon in der dritten!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.