dir offene Augen

Lasst uns dem Leben trauen,
weil Gott es mit uns lebt.

(P. Alfred Dselp SJ)

Ich wünsche dir offene Augen
Ich wünsche dir offene Augen,
um die Blumen am Wegrand zu sehen,
um zu staunen über das Knospen,
das Blühen und das Vergehen.
Ich wünsche dir Bäume, die durchs
offene Fenster dir Mut zusprechen
und Worte, die wie Sterne
an deinem Himmel leuchten.
Ich wünsche dir Menschen, die dich
ernst nehmen und deine Art wertschätzen,
die mit dir Träumen und sich wie Schmetterlinge
auf bunte Blumen setzen.
Ich wünsche dir offene Augen
für die kleinen Dinge des Lebens.
Ein liebes Wort, ein Händedruck, miteinander lachen...,
weil sie schlussendlich das Große ausmachen.
(Monika Minder)

Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume,
dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut.

(aus Finnland)

Der Herr segne und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht
über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Heil.
Segen Aarons (Num 6,24-26)

Wenn ihr betet, wachsen aus zwei Körnen vier Halme.

(Don Bosco)

Glaube und Dunkelheit
Ich glaube an die Sonne auch wenn sie nicht scheint.
Ich glaube an die Liebe auch wenn ich sie nicht fühle.
Ich glaube an Gott auch wenn er schweigt.
(Gebet aus dem Warschauer Ghetto)

Der Weg zur Quelle führt immer gegen den Strom.
Bei Gott ist die Quelle des Lebens.

(Psalm 36,10)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Richter fragt den Angeklagten: „Warum haben Sie der Frau, die Ihnen den Kuchen schenkte, mit einem Stein das Küchenfenster eingeschlagen?“ – „Das war kein Stein, hohes Gericht“ rechtfertigt sich der Landstreicher, „es war der Kuchen!“
2. Der Kunstlehrer zeigt ein Bild und fragt die Schüler: "Was seht ihr hier? Den Sonnenaufgang oder den Untergang?" Darauf Fritzchen: "Ein Sonnenuntergang! Kein Künstler steht so früh auf!"
3. Herr Meier beklagt sich beim Ausstellungsleiter: „Das Bild passt nicht in die Ausstellung für abstrakte Kunst! Die Landschaft wirkt ja ganz natürlich.“ – „Stimmt, deshalb ist es ja auch kein Bild, sondern ein Fenster!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Frieden Freiheit

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Das Leben ist zu kurz, aber doch von unendlichem Wert,
denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.

(Franz von Sales)

Wie Christus werden
Werden wie Christus,
da Christus wie wir geworden ist.
Das Geringe nahm er an,
um Besseres zu geben.
Er wurde arm,
um Reichtum zu schenken.
Er wurde wie ein Sklave,
damit andere Freiheit empfangen.
(nach Gregor von Nazianz)

Die stärkste Kraft, die dem Menschen gegeben ist,
entströmt den gefalteten Händen.

(Max Thürkauf)

FINGERABDRÜCKE
Die zarten Farben des Regenbogens, die leuchtenden Augen eines Kindes, das Lächeln in einem Gesicht, das wogende Kornfeld, der kristallklare Raureif das bunte Korallenriff, die blühende Blume, die wertvolle Freundschaft, das Spielen der Kinder, das sprudelnde Wasser, das liebevolle Gesicht der Eltern, das leise Lächeln des Verzeihens, der wunderbare Sonnenuntergang, das zärtliche Berühren, das und vieles mehr sind Fingerabdrücke Gottes.

Die größte Kraft des Lebens ist der Dank.
(Hermann von Bezzel)

Eintauchen in Gottes Gegenwart
Stille – Lauschen - Geborgenheit spüren
Gewissheit haben - Umgeben sein - Getragen sein
Durchdrungen sein von Gottes Gegenwart
(Annedore Großkinsky)

In der Verzeihung liegt ein lieblicher Geschmack,
den es in der Rache nicht gibt.

(aus Persien)

Wenn wir jeden Tag als Geschenk
aus Gottes Hand erleben,
werden wir jeden Tag neu gesegnet wissen,
ganz gleich, wie er sich am Morgen in unserem Herzen anmeldet.

Anselm Grün

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

der Mond kommt um die Ecke

Abendgebet:

Der Bär macht jetzt die Augen zu,
die Mäuse und der Hase,
auch Entenküken geh’n zur Ruh,
sie rascheln noch im Grase.
Jetzt wird es Zeit für dich, mein Kind,
schlüpf unter deine Decke.
Mach deine Augen zu geschwind,
der Mond kommt um die Ecke.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende
gewähre uns der allmächtige Herr. Amen.

Gute Nacht, Aloys