Sackgassen brechen

Gesegnet sein heißt.
Leben entsteht, Geschichte geht weiter,
Wege entstehen, Sackgassen brechen auf.


Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
(Katherine Hepburn)

Und der Herr sprach zu Abraham:
Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft
und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

(Genesis 12,1+2)

Wahre Freude kommt aus dem Herzen und strahlt aus den Augen.
(Nina Sandmann)

Gott, ich verlasse mich
ich verlasse mich - auf dich
ich verlasse mich – ganz auf dich.
Du – mein Verlass, du - mein Verlässlicher.
Ich möchte alles zulassen, was von dir kommt.
Mach mich gelassen, damit man sich auch auf mich verlassen kann.

(Theo Schmidtkonz)

Lasst euch niemals so mit Sorgen erfüllen,
dass ihr die Freude des auferstandenen Christus vergesst.

(Mutter Teresa)

Mögest du immer gut beschützt und behütet sein,
möge sich entfalten können, was in dir steckt,
mögest du immer einen Platz finden in dieser Welt,
an dem du willkommen bist, angenommen und geliebt.
(Jochen Mariss)

Immer, wenn ich mitten im Alltag
innehalte und gewahr werde,
wie viel mir geschenkt ist,
werden zahlreiche Selbstverständlichkeiten
zu einer Quelle des Glücks.

(Gustav Flaubert)

Der Bruder
In Indien wurde ein Mädchen gefragt, das seinen kranken Bruder auf der Schulter trug: „Wird dir die Last nicht zu schwer?“ „Das ist keine Last, das ist mein Bruder“, antwortete die Schwester.

Durch ein Kind wird aus dem Alltag ein Abenteuer,
aus Sand eine Burg, aus Farben ein Gemälde,
aus einer Pfütze ein Ozean, aus Plänen Überraschungen, aus Gewohnheiten Leben.


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. "Glaubst du, dass die blöde Tante Gerdi einen Platz im Himmel bekommt?" fragt Karlchen seinen Bruder. "Kann ich mir nicht vorstellen. Drachen können nicht höher als 50 Meter fliegen."
2. Der Chef zu seinem Mitarbeiter: „Wie ich gehört habe, sollen Sie einen Erben bekommen haben?“ Darauf der Angesprochene: Es tut mir leid, aber bei meinem Gehalt bekommt man keine Erben, sondern Kinder.“
3. Die Lehrerin sagt: „Wer mir einen Satz bildet, in dem „Samen“ und „säen“ vorkommt, der darf sofort nach Hause gehen.:“ Fritzchen meldet sich: „Guten Tag zusamen. Morgen säen wir uns wieder.“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

9. Station

9. STATION: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L Der Herr ist zu Tode erschöpft und bricht zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammen. Doch er will das Werk vollenden, das der Vater ihm aufgetragen hat. So rafft er sich mit letzter Kraft noch einmal auf.


V In den Staub gebeugt ist meine Seele.
A Mein Leib ist zu Boden getreten.
V Die Schuld der Menschen hat sich über mich gehäuft.
A Sie drückt mich nieder wie eine schwere Last. STILLE

L Auch wir sind noch nicht am Ziel; wir sind unterwegs, oft einsam und verlassen. Die Stunde, da alles umsonst scheint und uns der letzte Mut verlässt, kann auch für uns kommen.
V Herr Jesus, du bist ein drittes Mal unter der Last unserer Sünden zu Boden gestürzt und hast dich wieder aufgerafft. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.

Frühling geworden

Es war Frühling geworden.
Da war ein wunderschöner Garten. Allerdings gehörte er einem Riesen. Doch zum Glück war der schon lange nicht mehr daheim gewesen. Niemand hatte ihn die letzten sieben Jahre gesehen So konnten die Kinder im Garten spielen. Jeden Tag nach der Schule waren sie da. Doch eines Tages stand der Riese plötzlich im Garten. "Was tut ihr hier?", brüllte er. Die Kinder flüchteten und trauten sich nicht wieder zurück. Eine Mauer baute der Riese um seinen Garten, und ein Schild stellte er auf mit der Aufschrift: "Unbefugtes Betreten dieses Grundstückes ist bei Strafe verboten!" Er war eben ein sehr eigensüchtiger Riese. Es wurde Frühling. Im Garten des eigensüchtigen Riesen blieb es Winter. Einmal steckte eine schöne Blume das Blütenköpfchen aus dem Schnee; doch als sie das Schild sah, verschwand sie wieder. Es wurde Sommer. Im Garten des Riesen blieb es Winter. Es wurde Herbst. Im Garten des Riesen tobten weiterhin Hagel, Frost und Schnee. Traurig blieb der Riese nur noch in seinem Bett liegen. Eines Morgens hörte er durch sein Fenster wunderbare Musik klingen. Es war ein kleiner Vogel, der im Garten sang. Der Riese stieg aus seinem Bett, schaute aus dem Fenster. Es war Frühling geworden. Wie das? Kinder sah er im Garten. Sie waren durch ein Loch in der Mauer hereingekrochen. Sie hatten den Frühling mitgebracht. "Welch ein herrlicher Anblick", flüsterte der Riese gerührt, "Jetzt weiß ich, warum der Frühling nie mehr kam." Doch da, in einer Ecke des Gartens herrschte noch der bitterkalte Winter. Der Riese sah einen traurigen Jungen, der vergeblich versuchte, auf einen Baum zu steigen. Er war zu klein und weinte. Der Riese ging hinunter, nahm den kleinen Jungen auf seine Hand und setzte ihn auf den Baum. Im selben Augenblick begann der Baum zu blühen und die Vögel sangen. Der Junge breitete die Arme aus und küsste den Riesen. Es war Frühling geworden. (nach Oscar Wilde)