danke für diesen neuen Sonntag

Lieber Gott, danke für diesen neuen Sonntag.
Du sagst zu mir: Du bist gesegnet.
Schenk mir deinen Geist, mach mich stark und fröhlich.
Zeig mir, wo ich helfen und Liebe schenken kann.
Bleib bei mir, heute und den ganzen Tag. Amen.


Morgengebet am Sonntag
Guter Gott,
an diesem Sonntag komme ich zu dir
und öffne mein Herz für deine Liebe.
Du sprichst mir zu:
Du bist gesegnet.
Ich danke dir für diesen neuen Tag,
für das Leben, für Menschen, die mir nahestehen,
und für all das Gute, das du mir schenkst.
Du sagst:
„Ich gebe dir meinen Geist.“
Schenke mir heute deinen Geist,
der mich tröstet, mich erfüllt und mir den Weg zeigt.
Mach mich stark,
nicht um groß zu sein,
sondern um zu wirken und zu lieben.
Gib mir offene Augen für die Menschen,
die heute meine Nähe, mein gutes Wort
oder meine Hilfe brauchen.
Lass mich aufmerksam sein
für die kleinen Zeichen deiner Liebe.
Und wenn ich nicht weiß, was ich tun soll,
dann zeige mir den nächsten Schritt.
Geh nun und tu,
was die Liebe dir zeigt.
Darauf möchte ich vertrauen.
Denn du gehst mit mir.
Sei bei mir an diesem Sonntag,
in allem, was ich tue und sage,
in den frohen und in den stillen Stunden.
Ich werde bei dir sein
diesen ganzen Tag.
Danke, Gott, für deine Nähe.
Danke für deinen Geist und deine Liebe.
Lass mich heute selbst
ein kleines Zeichen deiner Liebe sein.
Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.

Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.

Liebe Grüße, Aloys



Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 27. September 2026

Evangelium Matthäus 21, 28–32
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohepriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr?
Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Kind, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn und er ging hinaus.
Da wandte er sich an den zweiten und sagte zu ihm dasselbe.
Dieser antwortete: Ja, Herr – und ging nicht hin.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt?
Sie antworteten: Der erste. Da sagte Jesus zu ihnen:
Amen, ich sage euch: Die Zöllner und die Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit
und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt.
Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Im Ruf zur Umkehr offenbart sich Gott als der, zu dem man umkehren kann: der geduldige, wartende, verzeihende Gott. Er öffnet den Menschen einen Weg, den sie von sich aus weder finden noch gehen könnten. Den offiziellen Vertretern der Religion ist es damals schwergefallen, an ihrer eigenen Rechtschaffenheit zu zweifeln und an Bekehrung zu denken. Nur bei den Sündern, bei Zöllnern und Dirnen, fand Jesus die Bereitschaft, sich zu bekehren. Auf diese Bereitschaft, das eigene Leben zu ändern, kommt es an.

Das Bekenntnis des Glaubens allein reicht nicht aus, es verlangt Konsequenzen. Unseren Worten müssen Taten folgen. Und manchmal leben Menschen die „Gesinnung Jesu“, von denen wir es gar nicht erwarten.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)