die schöne Geschichte von der Gabel

… ich mag die Geschichte sehr.
Schönen Tag, Aloys

Behalte die Gabel!

Als der Arzt ihr mitteilte, dass sie höchstens noch drei Monate zu leben hätte, beschloss sie, sofort alle Details ihrer Beerdigung festzulegen. Zusammen mit dem Pfarrer besprach sie, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Texte verlesen werden sollten, und welche Kleider sie anhaben wollte. „Und da gibt es noch eine sehr wichtige Sache! Ich will mit einer Gabel in der Hand begraben werden“, sagte sie schließlich. Der Pfarrer konnte seine Verwunderung nicht verbergen. Eine Gabel? „Darf ich fragen, warum?“, wollte er vorsichtig wissen. „Das kann ich erklären“, antwortete die Frau mit einem Lächeln: „Ich war in meinem Leben zu vielen verschiedenen Abendessen eingeladen. Und ich habe immer die Gänge am liebsten gemocht, wo diejenigen, die abgedeckt haben gesagt haben, gesagt haben: Die Gabel kannst du behalten. Da wusste ich, dass noch etwas Besseres kommen würde. Nicht nur Eis oder Pudding, sondern etwas Richtiges, ein Auflauf oder etwas Ähnliches. Ich will, dass die Leute auf mich schauen, wenn ich in meinem Sarg liege mit einer Gabel in der Hand. Da werden sie sich fragen: Was hat es denn mit der Gabel auf sich? Und dann können sie ihnen erklären, was ich gesagt habe. Und dann grüßen Sie sie und sagen ihnen, dass sie auch die Gabel behalten sollen. Es kommt noch etwas Besseres.“
(Kristina Reftel)

Psalm 44 Klage

Der Psalm 44
Der Psalm 44 ist ein Klagepsalm, in dem das Volk Israel Gott anklagt. Wegen Gottes Treue waren sie zunächst erfolgreich, doch jetzt schienen sie besiegt und Gottes Gegenwart erinnere nicht mehr an ihnen. Der Psalmist erinnert an Gottes Wunder in der Vergangenheit, bittet aber um Hilfe und Erlösung in der Gegenwart. Er ruft Gott an, dass man sich auf ihn verlassen hat und doch die Feinde triumphieren. Am Ende wird Vertrauen ausgedrückt: Gott ist der Retter, der eingreift, auch wenn die Situation ausweglos erscheint.

44,1 Klage in Kriegsnot
[Für den Chormeister. Ein Weisheitslied der Korachiter.]
2 Gott, wir hörten es mit eigenen Ohren, /
unsere Väter erzählten uns von dem Werk, das du in ihren Tagen vollbracht hast, /
in den Tagen der Vorzeit.
3 Mit eigener Hand hast du Völker vertrieben, /
sie aber eingepflanzt. Du hast Nationen zerschlagen, /
sie aber ausgesät.
4 Denn sie gewannen das Land nicht mit ihrem Schwert, /
noch verschaffte ihr Arm ihnen den Sieg; nein, deine Rechte war es, dein Arm und dein leuchtendes Angesicht; /
denn du hattest an ihnen Gefallen.
5 Du, mein König und mein Gott, /
du bist es, der Jakob den Sieg verleiht.
6 Mit dir stoßen wir unsere Bedränger nieder, /
in deinem Namen zertreten wir unsere Gegner.
7 Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, /
noch kann mein Schwert mir helfen;
8 nein, du hast uns vor unsern Bedrängern gerettet; /
alle, die uns hassen, bedeckst du mit Schande.
9 Wir rühmen uns Gottes den ganzen Tag /
und preisen deinen Namen auf ewig. [Sela]
10 Doch nun hast du uns verstoßen und mit Schmach bedeckt, /
du ziehst nicht mit unserm Heer in den Kampf.
11 Du lässt uns vor unsern Bedrängern fliehen /
und Menschen, die uns hassen, plündern uns aus.
12 Du gibst uns preis wie Schlachtvieh, /
unter die Völker zerstreust du uns.
13 Du verkaufst dein Volk um ein Spottgeld /
und hast an dem Erlös keinen Gewinn.
14 Du machst uns zum Schimpf für die Nachbarn, /
zu Spott und Hohn bei allen, die rings um uns wohnen.
15 Du machst uns zum Spottlied der Völker, /
die Heiden zeigen uns nichts als Verachtung.
16 Meine Schmach steht mir allzeit vor Augen /
und Scham bedeckt mein Gesicht
17 wegen der Worte des lästernden Spötters, /
wegen der rachgierigen Blicke des Feindes.
18 Das alles ist über uns gekommen /
und doch haben wir dich nicht vergessen, /
uns von deinem Bund nicht treulos abgewandt.
19 Unser Herz ist nicht von dir gewichen, /
noch hat unser Schritt deinen Pfad verlassen.
20 Doch du hast uns verstoßen an den Ort der Schakale /
und uns bedeckt mit Finsternis.
21 Hätten wir den Namen unseres Gottes vergessen /
und zu einem fremden Gott die Hände erhoben,
22 würde Gott das nicht ergründen? /
Denn er kennt die heimlichen Gedanken des Herzens.
23 Nein, um deinetwillen werden wir getötet Tag für Tag, /
behandelt wie Schafe, /
die man zum Schlachten bestimmt hat.
24 Wach auf! Warum schläfst du, Herr? /
Erwache, verstoß nicht für immer!
25 Warum verbirgst du dein Gesicht, /
vergisst unsere Not und Bedrängnis?
26 Unsere Seele ist in den Staub hinabgebeugt, /
unser Leib liegt am Boden.
27 Steh auf und hilf uns! /
In deiner Huld erlöse uns!

In den Psalmen
drücken sich die Höhen und Tiefen
eines Lebens mit Gott aus.
Am wichtigsten ist die Unterscheidung
zwischen Klageliedern und Lobliedern.
In den Klageliedern wird Gott angerufen,
seinem Volk oder dem einzelnen Psalmbeter
in einer Notsituation zu helfen.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

Gute beim Denken

Güte in den Worten erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken erzeugt Liebe.

(Laotse)

„Schmunzeliges“
Wer ist in der Bratpfanne am lustigsten? – Die Butter, wenn sie ausgelassen ist.

Aktion und Kontemplation
Ohne Kontemplation geht der Aktion bald der Atem aus;
Und ohne Aktion verträumt sich die Kontemplation

(Walter Nigg)

Jeder hat seinen eigenen Weg zurückgelegt.
Eigene Gedanken und Erfahrungen prägen uns.
Seit wir uns begegnet sind, prägen uns gemeinsame Eindrücke.
Miteinander gehen wir weiter auf einem gemeinsamen Weg.

„Schmunzeliges“
Männer, die ihren Stammtisch besuchen, sind oft wie Briefmarken. Wenn sie einmal angefeuchtet sind, dann bleiben sie kleben.

Wenn ich auch nur einen einzigen Tag
das Gebet vernachlässige,
verliere ich viel vom Feuer des Glaubens.

(Martin Luther)

Du kleiner Mensch ganz ohne Ahnung,
was Leben heißt und Leben ist,
du bist an uns eine ernste Mahnung
weil du des Lebens Sinnbild bist.
Drum wünsche ich dir für Dein Leben:
Lass Gott dir Ziel und Richtung geben.


Kinder sind wie Engel,
die Gott in unseren Alltag gesandt hat.